Gehalt

Um auf eine realistische und faire Vorstellung der Gehaltshöhe zu kommen ist gar nicht soo leicht und die Recherche dazu nicht mal eben so zwischendurch abgehakt.


Die Rahmenfaktoren, die eine entscheidende Rolle dabei spielen:

  • Branche
  • Firmengröße
  • Region
  • persönliche Qualifikation / Persönlichkeit & Motivation
  • Fachkompetenz
  • Spezial-Wissen

Einfach nur einen pauschalen Mittelwert aus einer Vergütungstabelle ziehen, bringt dich noch nicht weiter. Doch Durchschnittswerte können ein guter Ausgangspunkt für die WEITERE Recherche sein!

Der Markt steckt brutal die Spielräume ab, die sich für Bewerber eröffnen.
Gehaltswünsche müssen immer individuell an das Unternehmen angepasst werden.


Wer etwas leistet, sollte angemessen entlohnt werden! 

Geld hat zwar nicht die Kraft, uns nachhaltig zu motivieren, wenn es aber fehlt, hat es aber sehr wohl eine nachhaltige Wirkung – nämlich die Antimotivation! Dann kann auch der Chef noch so nett sein und die Arbeit noch so spannend – es mangelt einfach die Basis. 

Aus zweierlei Gründen also sollte immer angemessen entlohnt werden: 

  • Antimotivation aus finanzieller Unsicherheit – dabei geht es darum, dass dem Arbeitnehmer langfristig die Mittel fehlen werden, um den Lebenstandard zu garantieren, den er leben möchte. 
  • Antimotivation aus emotionaler Unsicherheit – dabei geht es darum, dass die Arbeit des Arbeitnehmers einfach nicht ausreichend gewürdigt wird. Ihm wird automatisch ein geringerer Wert zugeschrieben, als ihm gebührt. Ein Angriff auf das Selbstwertgefühl, was an keinem einfach unbeschadet vorübergeht.

Andersrum sollte aber auch kein Arbeitgeber seine Mitarbeiter überbezahlen! Überbezahlung führt zu Trägheit und im schlimmsten Fall der Ruin der Firma!

Folgende Werte helfen Führungskräften Gehälter von Mitarbeitern richtig zu bewerten und neu anzusetzen:

  • Lernt der Mitarbeiter dazu? Entwickelt er sich selbstständig weiter? Hat er das Prinzip des lebenslangen Lernens verstanden?
  • Ist der Mitarbeiter zuverlässig? Kann man sich auf ihn Verlassen? Kann man sich in Notfällen auf ihn verlassen? Ist er, wenn’s brennt, mit am Start?
  • Kann der Mitarbeiter auch wirtschaftlich denken? Arbeitet er im Sinne des Unternehmens?
  • Ist der Mitarbeiter kollegial? Wie ist sein Verhältnis zu anderen Mitarbeitern? Gibt es Beschwerden? Oder ist er zuverlässig in der Kommunikation und stets freundlich und unterstützend im Team?
  • Bringt sich der Mitarbeiter proaktiv ein? Macht er Vorschläge für Veränderungen? Wirkt er an der Weiterentwicklung alter Systeme mit? Hat er sogar Ideen für entscheidende Innoviationen?
  • Ist der Mitarbeiter ein Schwarzmaler, Problemsucher und Nein-Sager? Oder ist einer, der offen ist, der Veränderungen positiv gegenübersteht und in Lösungen denkt?
  • Übernimmt der Mitarbeiter Verantwortung? Kann er eigenständig Projekte umsetzen und leiten? Und kann er im Zweifel auch zu Fehlern stehen, die er dabei begeht?
  • Kann sich Mitarbeiter organisieren? Kann er auch mit einer großen Menge an Aufgaben und Emails umgehen? Arbeitet er zuverlässig mit Wiedervorlagen? Hat er eine Struktur in seinen Unterlagen und insgesamt in seiner Arbeit?
  • Ist der Mitarbeiter stolz ein Teil des Unternehmens zu sein? Hat er seinen Arbeitgeber veröffentlicht? Empfiehlt er sein Unternehmen weiter? Steht er zum Unternehmen oder brennt er sogar dafür?

Gute Mitarbeiter fallen nicht vom Himmel – aber es gibt sie. Man muss sie nur erkennen. …und sein Auge dafür schulen.


GRUNDSÄTZLICH GILT ABER:
Wer nur Peanuts bezahlt, darf sich nicht wundern,
wenn er bald nur noch mit Affen zusammenarbeitet.