Wertschätzung nach oben wirkt im Arbeitsverhältnis oft ungewohnt, ist aber klar von Vorteil. Sie reduziert Reibung, verbessert die Zusammenarbeit und sorgt für mehr Klarheit in Entscheidungen. Gerade in dieser Richtung zählt weniger, was man sagt, sondern wie man handelt – eine professionelle Haltung, die Struktur und Effizienz sichtbar stärkt.
Drei praktische Ansätze:
1. Ergebnisse sprechen lassen
Die wirksamste Form von Wertschätzung gegenüber einer Führungskraft ist verlässliche, saubere Arbeit.
– Deadlines einhalten
– Probleme früh melden
– Lösungen vorschlagen statt nur Aufgaben zu „werfen“
Das zeigt Respekt für ihre Zeit.
2. Klare, präzise Rückmeldungen
Keine Lobhudelei, sondern faktenbasierte Anerkennung.
Beispiel: „Die Entscheidung zur Priorisierung hat den Prozess beschleunigt. Danke für die Klarheit.“
Kurz, nüchtern, ohne emotionalen Überbau.
3. Loyalität im Verhalten, nicht in Worten
– Keine internen Sticheleien über die Führungskraft
– Entscheidungen nach außen mittragen, auch wenn man intern Kritik äußert
– In Meetings strukturiert, vorbereitet, lösungsorientiert auftreten
Unterm Strich:
Wertschätzung nach oben heißt nicht „nett sein“, sondern professionell, zuverlässig und konstruktiv auftreten. Das wird von guten Führungskräften als Respekt wahrgenommen – ohne dass du dich verstellen musst.




