fear of social rejection

Angst vor sozialer Zurückweisung

Es gibt dieses unbewusste oder bewusste Bedürfnis, dass wir ein einmaliges und einzigartiges Individuum werden wollen oder die Konditionierung, dass wir ein einmaliges Individuum werden sollen.
Was auch immer – es geht darum, einzigartig zu sein, sich von anderen abzugrenzen, eine unverwechselbare Persönlichkeit zu werden, kein austauschbarer Massenmensch zu sein.

Wenn wir uns aber von anderen unterscheiden und aus der Geborgenheit des Dazugehörens und der Gemeinsamkeit raus fallen – dann ist das theoretisch kein Weltuntergang, aber praktisch kann das Einsamkeit und Isolierung bedeuten und davor haben wir Angst!

Je mehr man sich von anderen unterscheidest, umso eher kann man Unsicherheit, dem Nichtverstanden-Werden, dem Abgelehnt-Werden und dem Bekämpft-Werden ausgesetzt sein.

AAAAABER:
Sehr lange vor unserer Zeit – sehr viel früher war man noch auf seinen Stamm angewiesen. Heißt: wenn man irgendetwas gemacht hat und es sich damit mit den anderen verscherzt hat, dann stand man alleine da, zum Beispiel im Kampf gegen den Säbelzahntiger.
Heute: DU BIST NICHT AUF DEIN JETZIGES UMFELD ANGEWIESEN!
Schon gar nicht, wenn es deine Träume zerstören, sich runterziehen will, dich nicht unterstützt und motiviert und du dich nicht auf dein Umfeld verlassen kannst.
Leute, die Angst vor sozialer Zurückweisung haben, sind Leute die denken:
„Ich muss immer von allen gemocht werden.“
„Ich muss immer dazugehören.“
„Ich muss immer brav sein.“
„Ich muss immer lieb sein.“
„Ich darf kein Nein riskieren.“

Überarbeitung und Vervollständigung des Beitrags folgen!