Feste sind mehr als Termine im Kalender.
Sie sind Inseln im Alltag. Momente, in denen Zeit nicht einfach vergeht, sondern spürbar wird.
Sie geben Halt.
Sie verankern Erinnerungen.
Und oft bleiben nicht die großen Programmpunkte, sondern die kleinen Dinge:
ein bestimmter Geruch, ein Satz, ein Gefühl von Nähe, das Wissen, Teil von etwas gewesen zu sein.
Feste tragen besonders dann, wenn nicht das Ereignis im Mittelpunkt steht, sondern die Menschen.
Mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen, Energien und Rhythmen.
Wo gibt es Raum für Bewegung, für draußen sein, für Leichtigkeit?
Wie entsteht ein echtes Ankommen?
Wie verteilen wir Aufgaben, ohne dass jemand alles trägt?
Gibt es gemeinsames Tun – nicht nur gemeinsames Essen und Reden?
Im Erwachsenenleben geht dieses Gefühl oft verloren.
Nicht, weil wir es nicht mehr wollen, sondern weil wir verlernt haben, es bewusst zu gestalten.
Dabei dürfen Feste sich verändern.
Sie müssen nicht perfekt, nicht durchgetaktet, nicht traditionell sein.
Sie dürfen wachsen, sich wandeln – und auch wieder gehen.
Vielleicht geht es weniger um das Fest selbst
und mehr um das Gefühl, das wir damit nähren wollen.
Welche Feste aus deiner Kindheit sind dir geblieben?
Und was genau hat sie so besonders gemacht?





