Personal-Management
Egal auf welcher Ebene und egal in welcher Beziehung.
Beim Thema Führung gelten für die Führungskraft folgende Dinge (meiner Ansicht nach):
- Was die Mitarbeiter tun, hängt sehr wesentlich von der Führungskraft ab.
- Die Mitarbeiter-Zufriedenheit spiegelt sich im Führungs-Vermögen.
- Niemals auf Besserung warten: Immer Besserung provozieren!
- Wie gut das Personal ist hängt zu 50-90% unmittelbar vom direkten Vorgesetzten ab
(je nach Intensivität der Zusammenarbeit) - klare Kompetenzzuordnungen für die Mitarbeiter!
- DIE VERANTWORTUNG BLEIBT BEI DER FÜHRUNGSKRAFT!
- Öfter mal fragen: ‚Wie gefalle ich Ihnen denn so als Chef/Führungskraft?‘
- Führungsaufgaben sind im Grund Beziehungsaufgaben.
- Die wirklich guten Leute loben oft!
- Führung durch Diktat reicht nicht.
- Ständig kritisierte Mitarbeiter rufen nur zwischen 25 und 40% ihrer Leistungsfähigkeit ab – also hör auf ständig zu kritisieren!
- Vorbild sein durch einfache, alltägliche Ehrlichkeit, Takt und Integrität.
- Furcht ist nicht produktiv, umso weniger, desto näher man zusammenarbeitet!
Angst schafft Distanz, macht keinen Spaß und es folgt Frust, stille Demut, Chaos und Jasagertum. - Ungefilterte Ehrlichkeit ist kostbar, weil selten. (gerne freundlich!)
- Wenn die Führungsperson schnell ist, dann braucht sie schnelle Mitarbeiter – wenn nicht, dann erst recht!
- Wer nichts sagt, sagt auch nicht Falsches. Wer nichts macht, kann nicht viel anrichten.
- Es zählen immer zwei Kriterien: Wie bin ICH selbst mit dem Mitarbeiter/Chef zufrieden und wie kommt mein Umfeld mit ihm klar?
- Wir alle gestalten die Stimmung, das vergessen wir oft.
- Menschen in ihrem Job sind zufrieden, wenn sie sich in einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen den an sie gestellten Anforderungen und ihrer Qualifikation befinden. Dazu muss man sie schon ein wenig kennen. Überforderung erzeugt Angst und Stress, Unterforderung führt zu Langeweile und Bore-Out, was ähnliches zur Folge haben kann. Richtig gut läuft, wenn die Anforderungen eine ganz kleines bisschen zu hoch liegen, sodass es im Bauch kribbelt und man sich gerade noch so wohl dabei fühlt. Dann wächst man ein bisschen über sich hinaus, die Arbeit macht Spaß und die Arbeitszeit vergeht wie im Flug.
- Wer aufsteigen oder auch seinen Arbeitsplatz sichern will, muss bereit sein Verantwortung zu übernehmen.
- Wer einstellt, muss auch entlassen.
- Wenn Menschen nicht wertgeschätzt werden, dann strengen sie sich weniger an. So einfach ist das.
Gefährliche Sätze für eine gesunde Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeitern:
- Das müssen Sie nicht wissen.
- Haben Sie auch an alles gedacht?
- Lassen Sie das. Konzentrieren Sie sich auf die einfachen Aufgaben.
- Nicht denken, sondern machen.
- Jetzt nicht.
- Fuck you. (oder andere Kraftausdrücke)
- Nehmen Sie es nicht persönlich. Oder: Es war nicht so gemeint.
- Wenn man nicht alles selber macht.
- Keine Ahnung.
- Das weiß ich auch nicht.
- Damit habe ich nichts zu tun.
- Sie haben sich das gar nicht richtig angekuckt!
- Es ist dringend. (Alles ist relativ…)
- Da muss ich aber erstmal schauen. (BESSER: Ich melde mich.)
- So schnell geht das aber nicht. (BESSER: ich melde mich spätestens übermorgen dazu.)
- Wie soll ich das machen? (BESSER: Ich schau mal, wie man das hinkriegen kann.)
- Ich weiß nicht, … (BESSER: Da ist nur noch ein offener Punkt: …)





