digital designation

Zuerst ist mal eine ordentliche Ordner-Struktur zu empfehlen!
siehe auch: digital folder structure

Direkt darauf folgt aber die Benennung!
NEIN – eigentlich schon währenddessen, DENN: auch Ordner müssen ja benannt werden!

Die Ordner sind wie die Zimmer in deinem Haus.
Es ist schon mal schön wenn du nicht alles durcheinander schmeißt, sondern:

  • deine Schlafsachen und Klamotten in das Schlafzimmer packst
  • die Töpfe und all dein Geschirr, sowie Lebensmittel in die Küche
  • deine Zahnbürste und Duschmittel ins Bad
  • die Jacken und Schuhe in den Gang, wo die Gaderobe ist
  • das Auto in die Garage
  • Gartenwerkzeuge in den Schuppen
  • usw.

Und dann kommt die Benennung – das ist die Ordnung im Detail und die Stellschraube, die dann wirklich dafür sorgt, dass echter Workflow entsteht und man produktiv leben und arbeiten kann, anstatt die ganze Zeit Dinge zu suchen und anstatt planlos umherzuirren in einem Haufen von Dingen.
Für Ordnung im Detail sorgen zum Beispiel:

  • verschiedene Schränke und Regale, wie: Kühlschrank, Kleiderschrank, Gewürzschrank, Bücherregal, Schuhregal
  • aber z.B. auch der Werkzeugkoffer oder die Besteckschublade
  • Ordner für alles Mögliche: Versicherungen, Rechnungen, Steuererklärung, Konten, Arbeitsverträge, Urkunden, etc.
  • … und in den Ordnern die Sortierung von A-Z oder nach Datum
  • allgemein Sortier-Reihenfolgen auch bei:
    • Gewürze und Bücher nach Alphabet
    • Klamotten nach Art, Jahreszeit und Farben
    • Teller und Töpfe nach Größen

ORDNUNG ist so FUCKING WICHTIG!
Ich hoffe, das ist inzwischen klar!!


Und wie benennt man jetzt am Besten?

MEINE TIPPS:

  1. Arbeite mit Unterstrichen!
    Warum? – Ich denke mal langfristig… und
    für die Langzeitarchivierung sollten nur die alphanumerischen Zeichen des englischen Alphabets, also a-z, A-Z und 0-9 verwendet werden. Auch Leerzeichen können unter bestimmten Umständen zu
    unerwartetem Verhalten des Systems führen. Zusätzlich können jedoch noch der Bindestrich () und der Unterstrich (_) verwendet werden. Und hier rate ich dann zum Unterstrich, weil die Dateinamen damit einfach klarer und übersichtlicher aussehen! 😉
  2. Beginne mit Jahr_Monat_Tag_…
    Warum? – JA.. es stimmt, es gibt da auch noch das Erstelldatum von Dateien – und man kann hoffen, das das Datum auch das aussagt, was es aussagen soll, ABER das Erstelldatum wird häufig (unbeabsichtigt) verändert! Und das wiederum zerstört dann immer wieder die komplette Ordnung, die man sich vielleicht mühevoll erarbeitet hat.
    Mögliche Gründe für solche unbeabsichtigten Änderungen sind übrigens:
    1. Beim Kopieren von Dateien übernimmt Windows, wie auch andere Betriebssysteme, das Datum des Kopierens als neues Erstelldatum.
    2. Wird ein neuer PC aufgesetzt, wird das Datum der Dateiübernahme auf die neue Festplatte als neues Erstelldatum gesetzt.
    3. Muss eine Datensicherung wiederhergestellt werden, übernehmen diverse Backup-Programme den Zeitpunkt des Wiedereinspielens des Backups als neues Erstelldatum.
    4. Importierst du Bilder von deiner Digitalkamera oder deinem Smartphone auf den Computer, ist das neue Erstelldatum das Datum des Datenimports und entspricht nicht mehr unbedingt dem tatsächlichen Aufnahmedatum.
    5. Bei Datentransfer, sei dies via USB-Stick oder via FTP etc., wird das ursprüngliche Erstelldatum häufig nicht übernommen, sondern das System zeigt das Datum des Datentransfers als neues Erstelldatum an.

Diese Veränderung des Dateidatums „Erstellt“ kann den uncoolen Nebeneffekt haben, dass das neue Erstelldatum jünger ist als das vom System bereitgestellte Änderungsdatum.