successfactor: HABITS


Erfolgsfaktor: Gewohnheiten

Gewohnheiten sind anfangs Spinnweben, dann Taue.
– Spanisches Sprichwort

Die Ketten der Gewohnheit sind zu feingliedrig, als dass man sie spürt, bis sie allzu fest geworden und nicht mehr zu zerreißen sind.
– Samuel Johnson

MERKE DIR: Veränderungen sind nicht nur möglich, sie sind sogar recht einfach zu bewerkstelligen, wenn man es “richtig” macht!


GOOD HABITS VS. BAD HABITS
Unterscheide „gute“ und „schlechte“ Gewohnheiten!

„schlechte“ Gewohnheiten schränken deine Wahrnehmung ein, machen unflexibel und starr, stören, rauben Zeit, rauben Energie, sind gesundheitsschädlich, ziehen dich runter, nerven und bringen dich schlussendlich einfach nicht weiter – schlechte Gewohnheiten sollten zu deinen persönlichen NO GO’s werden!

„gute“ Gewohnheiten sind nützlich, manchmal sogar überlebenswichtig und stimmen mit deinen Zielen überein! HIER findest du Gewohnheiten (Dinge, die du regelmäßig tust), die du installieren kannst, um die Wahrscheinlichkeit auf deinen Erfolg zu erhöhen, je nach dem, worauf gerade dein Fokus liegt >>


YOUR TO DO:

Nimm dir am besten JETZT gleich – ja wirklich jetzt! – ein Blatt her und einen Stift.
Und denke mal über deinen Tagesablauf nach und wie du in bestimmten Situationen reagierst. Schreibe deine Gewohnheiten auf. Die Dinge, die normal für dich sind, die du ganz automatisch machst, die du wöchentlich oder sogar mehrmals täglich machst.
Schreib einfach mal alle deine Gewohnheiten auf. Ganz ohne Wertung.
Einfach mal aufschreiben.

Wenn deine Liste mehr oder weniger vollständig ist, dann frag dich bei jeder einzelnen Gewohnheit mal, bringt sie mich einem meiner Ziele ein Stück näher? Oder bringt sie mir im Endeffekt überhaupt gar nichts? Oder hält sie mich im schlimmsten Fall sogar davon ab?
JETZT nimmst du dir vielleicht nochmal ein neues Blatt Papier und beginnst deine Gewohnheiten zu sortieren!
Die Gewohnheiten, die dich weiterbringen, die dich pushen, kommen in die Spalte – WEITER SO!
Die Gewohnheiten, die dir gar nichts bringen, vielleicht erstmal in die Spalte – WARUM?
Die Gewohnheiten, die dir im Weg stehen, deine Ziele zu erreichen, die dich kleinhalten und eventuell auch unglücklich machen, schreibst du in die Spalte – DETOX!


NEXT STEP:

Schüttel alte Gewohnheiten ab, die entscheidend dazu beitragen, dass du dich schlecht fühlst und dass du deine Visionen nicht umsetzen kannst: Detox your habits! (Link folgt.)


WIR SIND GEWOHNHEITS-MASCHINEN!

Gewohnheiten sind SO MÄCHTIG!!
Gewohnheiten sind unser Unterbewusstsein, unser Bewusstsein, unser Leben, unser Ergebnis, was wir heute tun und wer wir heute sind und wie wir uns heute fühlen.

Gewohnheiten können schnell zu Stande kommen. Das hat Vorteile und das hat Nachteile. Vorteile, bei Aktivitäten, die uns gut tun und der Nachteil natürlich bei Dingen, die uns langfristig schaden!

Gewohnheiten funktionieren nach dem Prinzip des Lernens. Erst haben wir kein Plan, dann schon, dann machen wirs, dann machen wirs nochmal und nochmal und nochmal und irgendwann ist es so in uns drin, dass es in unserem Unterbewusstsein ist. Dann haben wir den Flow-Zustand erreicht!
Es ist genial >> wir können ALLES automatisieren, was wir wollen!
Genauso fatal ist es >> denn das gilt eben auch für die Dinge, die uns schaden…
Egal was es ist, man muss es nur häufig genug wiederholen – bis man gar nicht mehr merkt, was man tut. That’s it.


FAKT: Gewohnheiten existieren NICHT ISOLIERT!

Gewohnheiten sind miteinander verflochten, stützen und nähren sich gegenseitig. Für sich alleine mögen Gewohnheiten vielleicht gar nicht so mächtig sein, im Zusammenwirken bilden sie aber oft ein Netz, das unfassbar dick und fest und scheinbar unkaputtbar scheint. Es ist also nicht grundsätzlich schwer, Gewohnheiten abzulegen oder zu implementieren – der Kontext ist einfach ein ein riesengroßer Faktor, dem keine Beachtung geschenkt wird und dann funktioniert es nicht.

Wenn du also Gewohnheiten loswerden willst, SCHAU welche ANDEREN Gewohnheiten diese eine Gewohnheit unterstützen und nähren!
Und wenn du eine Gewohnheit in dein Leben holen willst, dann SCHAU welche ANDEREN Gewohnheiten du mit dieser einen Gewohnheit verknüpfen könntest!


FAKTEN ZU GEWOHNHEITEN:

  • Wir sind Gewohnheitsmaschinen – ich hatte es bereits erwähnt…
    Das ist gut, denn sonst könnten keine Lernprozesse stattfinden und wir könnten uns nicht weiterentwickeln! Jeden Tag erstmal sprechen und laufen lernen – #uff
  • Wir sind darauf programmiert, die Vergangenheit zu wiederholen. 
    Unser Gehirn ist fantastisch und mit einem hochentwickelten Lernmechanismus ausgestattet, der auf feinste äußerliche Signale reagiert. Werden die Signale wahrgenommen und es tritt eine ähnliche Situation auf, wie sie schon mal da war, erinnert sich das Gehirn ‘ah, das kenn ich doch’ und schlägt dir vor, wie du hier reagieren kannst und zwar so wie du es schon mal getan hast, denn das ist erstmal am einfachsten und mit dem wenigsten Aufwand verbunden.
  • Autopilot: Nach und nach verfangen wir uns in einem Gewohnheitsnetz.
    Umso älter wir werden, denken und tun wir. Den Großteil des Tages steuert uns dann bald unser Autopilot, wo wir nicht mehr über unser Tun nachdenken müssen.
  • Gute Gewohnheiten wiederholen ist günstig.
    Ist klar, oder?
  • Schlechte Angewohnheiten wiederholen ist ungünstig.
    Dann macht man immer und immer wieder den gleichen Fehler. Das Gehirn unterscheidet erstmal nicht, ob gute oder schlechte Gewohnheit. Was war, wird wiederholt, egal wie sehr du dir vielleicht wünschst, diese Gewohnheit zu vermeiden.
  • Das Netz der Gewohnheiten ist unglaublich stark. 
    Gewohnheiten sind immer stärker als die Willenskraft. Ist doof, aber ist so.
    Es braucht mindestens eine Veränderung! Solange man keine Veränderung herbeiführt, bleibt das Netz der Gewohnheiten intakt. Wer das Netz der Gewohnheiten außer Acht lässt, fährt sein Leben lang UNGEWOLLT Achterbahn!
  • Das Netz lässt sich brechen, indem du mit verknüpften Gewohnheiten brichst.
    Wie oben erwähnt, existieren Gewohnheiten nicht alleine, sondern sind mit anderen Gewohnheiten verknüpft. Das ist wie bei unserem Umfeld. Wenn wir unser Umfeld nicht ändern, werden wir uns nicht ändern. Und wenn du deine umliegenden Gewohnheiten ignorierst, wirst du auch diese einzelne Gewohnheit nicht ändern können.
  • Es ist okay, eine Gewohnheitsmaschine zu sein!
    … aber überprüfe mal deine Programmierungen und programmiere dich immer so um, wie DU es willst! Sei unvoreingenommen, lebe bewusst und entscheide selbst! Autopilot ist gut, aber hin und wieder auch mal drüber nachdenken und reflektieren, was man tut, ist die Grundvoraussetzung, sich bald glücklicher und gesünder zu fühlen, Gewicht zu verlieren, Beziehungen zu verbessern und vielleicht auch beruflich voran zu kommen.

Man unterscheidet: Proximale (nicht vernetzte) und distale (vernetzte) Gewohnheiten.
Und mit der Korrektur distaler Gewohnheiten verändert sich immer das ganze Netz!

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