personal responsibility-principle

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Das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit

Nur selbstsichere Leader delegieren
Verantwortung an andere weiter.

Nur selbstsichere Führungspersönlichkeiten können Macht delegieren.

Der beste Chef ist der, der genug Grips hat, gute Führungspersönlichkeiten auszuwählen, die seine Ziele erreichen können, und genug Zurückhaltung beweist, sich dann nicht einzumischen, während sie das tun. – Theodore Roosevelt

Wer dieses Prinzip nicht schafft anzuwenden entlässt, entmutigt und unterminiert lieber seine besten Leute, weil man selbst unsicher ist, statt Führungskräfte zu finden, aufzubauen, ihnen Vollmacht, Ressourcen und Entscheidungsverantworung zu übertragen und sie damit an die Führungsspitze zu entlassen.

Wenn du aber als Führungspersönlichkeit erfolgreich sein willst, bevollmächtige andere!

Die Leistungskapazität von Mitarbeitern wird bestimmt durch die Fähigkeit ihres Leaders, Verantwortung zu übertragen.

Nur bevollmächtigte und in Eigenverantwortung handelnde Menschen können ihr persönliches Potenzial entfalten. Wenn eine Führungskraft andere nicht bevollmächtigen kann oder mag, dann baut sie Hürden innerhalb der Organisation auf, die andere nicht überspringen können. Bleiben diese Hindernisse lang genug bestehen, geben die Mitarbeiter auf oder gehen zu einer anderen Organisation, wo sie ihr Potenzial maximieren können.


Ursachen, warum Leader dieses Prinzip verletzen:

  • Angst, dass er ersetzbar sei, wenn er untergebene Mitarbeiter aufgebaut hat
    Unersetzbarkeit durch Verfügbarkeit! 
  • Widerstand gegen den Wandel
    Wandel ist der Preis des Fortschritts! 
  • Fehlendes Selbstbewusstsein
    Viele Menschen beziehen ihren Selbstwert und ihr Selbstvertrauen aus ihrer Arbeit oder ihrer Stellung. Ist diese bedroht, sinkt ihr Selbstwertgefühl dementsprechend!

Mark Twain bemerkte einmal spitz, dass große Dinge geschehen können, wenn man sich nicht darum schert, wem sie letztlich zugeschrieben werden.

US-Admiral James B. Stockdale erklärte: “Führung muss auf Zugewandten gründen … Das bedeutet, den Blick haben für das Wohl derer, die mitgehen … Wir brauchen Leiter, die als Mutmenschen so gerne anderen beistehen, dass sie keinen Anspruch mehr auf ihren Job erheben. Denn Führungskräfte wie diese sind doch nie ohne Arbeit und niemals arm an Mitarbeitern. So seltsam es klingt, große Leiter gewinnen an Autorität, indem sie sie abgeben.”

Der Schlüssel zum Bevollmächtigen anderer liegt darin, fest an sie zu glauben.

Es stimmt einfach, dass Bevollmächtigung an sich schon Stärke ausstrahlt, und zwar nicht nur für denjenigen, der Verantwortung und Autorität dadurch bekommt, sondern auch für den Mentor dieser Person.

Andere höher zu bewerten bewirkt, dass man selber aufsteigt.

Das sind die Folgen des Prinzips der Eigenverantwortlichkeit.


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