actual leader-principle

Das Prinzip der eigentlichen Führungspersönlichkeit

… weil Menschen auf die WAHRE Führungspersönlichkeit hören!

Führungskraft sein ist wie eine Dame sein:
Wenn man es erst sagen muss, dann ist man keine.
Margaret Thatcher


Beispiel: >> Blicke sagen alles!
Wenn man das Prinzip vom eigentlichen Leader verstanden hat, kann man in jeder Gruppensituation leicht herausfinden, wer die eigentliche Führungsposition ist. Geh zum Beispiel zu einer Besprechung von Leuten, die fremd sind und beobachte das Geschehen 5 Minuten lang. Du wirst die leitende Person schnell bestimmen können. Wenn nämlich einer eine Frage stellt, achte mal darauf, WEN DIE ANDEREN DABEI BEOBACHTEN. Beobachte mal, AUF WELCHEN GESPRÄCHSBEITRAG DIE ANDEREN WARTEN.
Die eigentliche Führungspersönlichkeit ist die Person, die alle ansehen!
Sie lenkt, bewusst oder unbewusst, die Blicke auf sich.
Probiere es aus. Schau dich bei der nächsten Besprechung genau um!

UND EINER WEITERE FRAGE DIE DU BEOBACHTEN KANNST:
Gibt es vielleicht eine Diskrepanz zwischen den folgen beiden Leitertypen?

  • Leiter nach Stellung
    – redet zuerst
    – braucht den Einfluss des eigentlichen Leiters, um zum Ziel zu gelangen
    – beeinflusst nur die anderen positionalen Leiter
  • Leiter nach Ansehen
    – redet später
    – gebraucht allein seinen eigenen Einfluss, um zum Ziel zu gelangen
    – beeinflusst alle Anwesenden

Solltest du eine Diskrepanz feststellen zwischen dem Besprechungsleiter und der Person, die alle anschauen, so ist der Gesprächsleiter nicht der eigentliche Leader.

Nicht die Behauptungen der Person, die sich als Führungspersönlichkeit darstellt, sind entscheidend, sondern vielmehr die Reaktionen der sonst Anwesenden. Denn:
Führung beweist sich im Folgen der anderen.

Das Prinzip vom eigentlichen Leader zeigt sich in fast jeder Situation!

Aber wie kristallisieren sich solche Führungspersönlichkeiten in einer Gruppe heraus?
Wie schon beim Prinzip der Entwicklung erläutert, geschieht Führung nicht vom einen Augenblick auf den anderen. Genauso ist es mit der Anerkennung als Führungspersönlichkeit. Im Leben von Führungskräften treten in der Regel sieben Elemente hervor, die sie mehr und mehr als Leader auszeichnen:

  1. Charakter – wer du bist
    echt Führung beginnt von innen heraus
  2. Beziehungen – wen du kennst
    man kann nur Menschen führen, die einem folgen und das erfordert den Aufbau von Beziehungen (networking)
  3. Information – was du weißt
    Du brauchst einfach einen Gesamtüberblick, Verständnis für die involvierten Faktoren sowie eine Vision für die Zukunft. Wissen allein macht keinen zu Führungspersönlichkeit, doch ohne Wissen kann man meist keine werden!
  4. Intuition – was du spürst
    du brauchst mehr als die Beherrschung von Daten, gefragt ist auch die Fähigkeit, mit Gleichungen von mindestens drei Unbekannten umzugehen (Prinzip der Intuition)
  5. Erfahrung – woher du kommst
    Erfahrung ist zwar keine Garantie für Glaubwürdigkeit, doch sie gibt anderen den Anlass, dass du dein Können unter Beweis stellen darfst
  6. bisherige Erfolge – was du geschafft hast
    jeder Erfolg ist ein weiterer zusätzlicher Grund, sich deiner Führung anzuvertrauen und auf deine Meinung zu hören
  7. Qualitäten – was du kannst
    letztendlich kommt es darauf an, was du kannst! – für das wird man auf dich hören und dich anerkennen.

Einem Menschen hört man nicht unbedingt wegen seinem wichtigen Anliegen, sondern vor allem aus Achtung vor dem Sprecher selbst zu.

DIE FRAGE: Wie reagieren die Leute, wenn du mit ihnen redest? Hören sie zu, also wirklich zu, wenn du sprichst? Oder warten sie darauf, was ein anderer dazu sagt, bevor sie weiter reagieren?
Wenn du den Mut hast, dich dieser Frage zu stellen, kannst du viel über dein persönliches Führungsniveau erfahren. Die Machtfrage verbirgt sich hinter dem Prinzip vom eigentlichen Leiter.

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