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Aufgeben ist auch eine Option…


Letzten Freitag als ich im Flugzeug saß, bekam ich kurz vor dem Abflug, als schon die Begrüßungsworte des Kapitäns im Hintergrund zu hören waren, einen Anruf…
Ich kannte denjenigen gut, der da anrief. Normalerweise spreche ich echt gerne mit ihm und ich hab sofort festgestellt, dass etwas so gar nicht stimmt, er war nämlich richtig sauer und hat tatsächlich abschließend gesagt:

“Okay, dann lassen wir das mit der Zusammenarbeit. Das Projekt ist hiermit beendet.”

Damit war dann auch das Gespräch erstmal beendet…
Das Flugzeug fuhr auf die Startbahn und dann bin ich abgehoben.

Da flog ich dahin – über den Wolken, abserviert und mit einem fetten Korb, den ich grade noch kassiert habe… das hat gesessen! Echt ein mieses Gefühl… Ich wollte mir aber auf gar keinen Fall davon den Tag vermiesen lassen, deshalb hab ich mir ein Zettel und ein Stift geschnappt und angefangen meine Gedanken schweifen zu lassen und hab versucht, dem ganzen einen neuen Rahmen zu geben, damit ich das, was grade passiert ist, akzeptieren kann und zwar so, dass es mir gut dabei geht.

Und dann hab ich angefangen zu schreiben. Beendet hab ich den Beitrag erst ein paar Tage später.
Wie auch immer – hier ist er nun, mein Reframe zum Thema Aufgeben:

Im ersten Moment ist es immer scheiße, wenn jemand ‘Nein’ zu einem sagt!
Ablehnung ist nicht das, was man will. Zurückweisung tut weh. Da muss es nicht immer eine Liebesbeziehung sein, das gilt genauso für gute Freundschaften, Nachbarn oder Geschäftspartner. Ablehnung ist wie ein Stich ins Herz, man fühlt sich leer, man fühlt sich abgestoßen und ungeliebt. Man will es nicht wahrhaben und man muss irgendwie auf diese Ablehnung reagieren, damit man diese Gefühle verarbeiten kann, die darauf in einem hochkommen.

  • Eine sehr natürliche Reaktion auf Ablehnung ist: Widerspruch und kämpfen.
    “Das kannst du doch nicht machen. Gib mir bitte noch eine Chance. Komm schon, wir kriegen das irgendwie hin. Das war doch nur so, weil… und … und …. Lass es uns noch ein letztes mal versuchen, dieses mal wird alles anders. Du wirst niemand besseren als mich dafür finden…”
  • Eine ebenfalls sehr verbreitete Reaktion ist: Trotz.
    “Gut, dass du es sagst – ich hatte sowieso kein Bock mehr! Das hatte ja eh kein Sinn mehr. Mit so einem wie dir, hätte ich eh nicht mehr lange was zu tun haben wollen! Das war doch eh alles scheiße!”
  • Eine eher seltene Reaktion ist: Akzeptanz. 
    “Okay.” – Mehr nicht. Einfach zu sagen, dass es okay ist. Einfach die Ablehnung akzeptieren.

Damals… Ich glaube trotzig war ich noch nie wirklich in meinem Leben. Ich habe meistens mit Widerspruch und Kampf reagiert oder mit Akzeptanz. Da hat sich auch bis heute nichts daran geändert, ich reagiere immer noch so – ABER anders! Damals war es oft so, dass ich halt “okay” gesagt habe, weil mir nichts besseres eingefallen ist. Ich habe mich mies dabei gefühlt und akzeptiert hab ich es sicherlich nicht! Ich habe halt ‘okay’ gesagt und allerhöchstens so getan, als wäre es so. Auch ‘Widerspruch und kämpfen’ kann man auf zweierlei weisen leben, entweder weiß man was man will und kann und holt es sich dann einfach oder man kämpft, weil man nichts verlieren will, weil man Angst vor dem leeren Raum in sich hat, weil man Mangelgedanken hat.


Ist Akzeptieren nicht Aufgeben?

Ist Akzeptieren nicht Aufgeben? – DOCH SCHON.
Aber Aufgeben ist doch keine Option, oder? – DOCH SCHON.
Denn warum denn eigentlich nicht?

Stelle dir eine Situation vor, in der du selbst ‘Nein’ zu etwas sagst – immer dann wenn du das tust, nimmst du dir die Freiheit dadurch ANDERE Dinge tun zu können. Diese Freiheit hast du nur dann, wenn du zu bestimmten Dingen auch mal ‘Nein’ sagen kannst und diese aufgibst.
Vielleicht weiß man nicht immer sofort, was dieses ANDERE sein sollte, aber wenn du dein Bestes gibst und für dich das Beste daraus machst, dann wird immer auch was verdammt Gutes passieren! Versprochen 🙂

Passend dazu dieses Zitat:

Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll. 
– Georg Christoph Lichtenberg

Andersrum, wenn jetzt nicht du selbst ‘Nein’ sagst, sondern jemand anders ‘Nein’ zu dir sagt,
wenn genau diese Ablehnung und Zurückweisung passiert, von der ich schon die ganze Zeit rede…
Wenn dich quasi jemand zum aufgeben zwingen will, dann hast du wieder genau diese drei Optionen, von denen oben bereits die Rede war:

  1. Du könntest kämpfen und dich besser verkaufen.
    NEIN = Noch eine Information nötig.
  2. Du könntest trotzig reagieren.
  3. Du könntest dir aber auch mal gut überlegen, ob du diese geschenkte Freiheit nicht dankbar annehmen willst und dich darüber freuen solltest, weil ab sofort noch etwas besseres auf dich wartet.
    Zumindest etwas anderes 😉
    Außerdem war das ‘Nein’ der anderen Person sicher nicht umsonst. Die Ablehnung hatte seine Gründe. Also frage dich: Gibt es Grundsatzprobleme? Ist wirklich nur noch diese eine Information nötig? Ist diese Sache oder diese Person überhaupt das, was ich wirklich will, mit allem was ich dafür in Kauf nehme?
    Nein zu sagen, ist für die meisten Menschen nicht so einfach (für mich übrigens auch oft nicht) – deshalb sollte man manchmal doch einfach froh sein, dass es einem andere Menschen schon abgenommen haben und vielleicht Dinge früher erkannt haben als man selbst 🙂

Ich hab das ganze erst so richtig kapiert, nachdem ich auf mein Leben zurückgeblickt habe. Ich hab mal überlegt, wann immer ich ein ‘Nein’ bekommen habe und es so hingenommen habe und wie es sich danach entwickelt hat.
Mach das auch mal! Wahrscheinlich wirst du das selbe ‘Learning’ wie ich daraus ziehen können…
Folgende Situationen sind mir bei mir eingefallen:

  • als ich von meinem Bauern gekündigt wurde…
    Ich hab geweint, weil ich es nicht verstanden habe und weil ich diesen Job unendlich geliebt habe!
    Reframe: Die Verpflichtungen an den Wochenende sind weg. Ich habe wieder viel viel mehr Freiheit und inzwischen sogar eine Fernbeziehung, wo ich die Wochenenden unbedingt brauche, dass die Beziehung nicht nur aus der Ferne stattfindet. Und hätte ich diesen Job damals noch gehabt, wäre es wahrscheinlich auch gar nicht so weit gekommen, dass ich mich auf diese Beziehung eingelassen hätte.
  • als ich meine Kassenzettel weggeworfen habe…
    So jetzt ist dann schon Ende Januar und ich hatte in meinem Zimmer immer noch alle meine Kassenzettel der letzten zwei Monate rumlagen – mindestens… Und gestern hab ich sie einfach weggeschmissen. Ich hätte auch kämpfen können und meine Zeit und Energie weiter reinstecken können, damit ich noch meine Jahres-Abrechnung vom letzten Jahr fertig bekomme. Aber hey… was soll’s! Seine Kosten zu tracken ist mega wertvoll für das eigene finanzielle Bewusstsein! ABER bevor ich da jetzt noch hinterher hänge – gebe ich mein Projekt Finanzkostenaufstellung 2017 lieber auf und fokussiere mich auf das aktuelle Jahr!
  • als ich von zuhause auszog…
    Zuhause war die Hölle, es war nur noch Streit, ich und meine Mum konnten uns überhaupt nicht mehr ausstehen und konnten es kaum ertragen in einem Raum zu sein. In diesem Fall hat mich meine Mum quasi abgelehnt und ich hab Wochen oder Monate versucht immer wieder mit ihr klar zukommen, doch hab irgendwann aufgegeben.
    Reframe: Letztendlich hab ich darauf eine meiner besten Zeiten in einer geilen WG erlebt. Mit meiner Mum habe ich den Kontakt abgebrochen für einige Zeit und heute komm ich mit ihr wieder richtig gut klar und wir freuen uns, wenn wir uns sehen – all das nur, weil ich damals aufgegeben habe..
  • Als die Lebkuchenherzen in der Mülltonne landeten…
    Ich hab mein Nachbarschaftsprojekt begonnen.. heißt ich hab Zettel gedruckt, ich hab Zutaten gekauft, gebacken und verziert. Am Ende hatte ich super viele coole Lebkuchenherzen. Am ersten Wochenende war ich krank, am zweiten unterwegs, am dritten keine Zeit, am vierten keine Ahnung und dann hab ich mir jeden Tag Gedanken und Stress gemacht, wann ich die Aktion noch irgendwo reinzuquetschen könnte, bevor die Herzen hart werden.
    Reframe: Am Ende waren die Lebkuchenherzen wirklich hart. Verschenken wollte ich sie so auch nicht mehr, also hab ich sie letztendlich genommen und weggeworfen. Was soll’s! Ich hab’s dann einfach aufgegeben. Ich habe nicht meine Idee, alle Nachbarn kennen zulernen, aufgegeben, sondern die Aktion. Ich hab ja zumindest mal angefangen. Es geht immer um das Hier und Jetzt und Warum und all das hatte ich ja schon. Vielleicht komm ich dann das nächste mal ja auch noch bis zu den Haustüren meiner Nachbarn 😉
  • als ich den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen habe…
    Seit meiner Pubertät, wo ich aufgehört habe, das zu tun, was die Gesellschaft von mir erwartet und angefangen habe, das zu tun, was ich tun will, wurde ich von meiner Familie abgelehnt (das hatte dann auch viel mit dem Stress mit meiner Mum und meinem Auszug zu tun). Jedenfalls haben mir wirklich alle meine Verwandten täglich in mein Leben reingeredet, dass ich dies und das nicht tun könne, dass ich anderes lassen sollte und dafür genau das machen müsste. Ich habe eine gefühlt Ewigkeit versucht, mich zu erklären, mich zu rechtfertigen (auch für mich) und irgendwann hatte ich die Schnauze voll. Ich hab aufgegeben, weil ich kein Bock mehr hatte mich zu rechtfertigen für mein Leben und weil alles dagegen reden keinen Sinn hatte.
    Reframe: Meine Family sagt zwar immer noch, dass ich die Verrückte bin, aber sie akzeptieren mich! Wenn ich etwas mache, dann kommt höchstens noch mit einem Zwinkern und Lächeln: ‘Die ist halt so.’ Viele finden meinen Weg sogar inzwischen cool und beeindruckend, wie ich halt einfach all das mache, worauf ich Bock habe und auch wenn ich nicht immer alles richtig mache, halt einfach mein Ding durchziehe. Inzwischen hab ich mit allen wieder Kontakt und versteh mich auch wieder mit ihnen!
  • als ich meine erste Beziehung aufgegeben habe…
    Yes ich war verliebt. Yes es war eine geile Zeit. Yes ich hab den Jungen geliebt. Yes ich habe an das Gute in ihm geglaubt und dass wir alles hinkriegen und dass alles besser wird. Letztendlich hab ich aufgegeben und die Beziehung beendet, auch wenn das erstmal weh tat und ich die schöne Zeit vermisst habe. Vielleicht wäre ja alles noch besser geworden, vielleicht hätte ich es geschafft ihn aus den Drogen raus zu ziehen – wahrscheinlich aber nicht… Wie gesagt, ich habe aufgegeben
    Reframe: Kurz Zeit später hatte ich einen anderen Typ kennengelernt, mit dem ich eine sehr intensive Beziehung hatte. Und aktuell sitzt mein erster Freund glaube ich noch bis zum Sommer im Knast.
  • als ich meine zweite Beziehung aufgegeben habe…
    Hahaha… diese Story kurz zu halten und dabei alles relevante zu erzählen ist unmöglich. Ich müsste einen Roman darüber schreiben. Jedenfalls Wahnsinn, wie ich diesen Jungen geliebt habe. So eine krasse Zeit war das. So unglaublich schöne Momente. Wirklich Wahnsinn! – Auf der anderen Seite aber so viel Stress, so viel Unsicherheiten, so viele Lügen, so viel leere Worte – so viel von all dem und letztendlich ZU VIEL von all dem. – Bei ihm hab ich damals NICHT aufgeben wollen, ich wollte kämpfen. Ich dachte, er wäre es. Letztendlich wurde mein Kämpfen sogar als Stalking bezeichnet und irgendwann hab ich dann doch aufgegeben und noch lange danach hat dieses Aufgeben mir echt zu schaffen gemacht.
    Reframe: Wie ich mitbekommen habe, spielt der Typ noch heute die gleichen Spielchen wie damals. Lügt und betrügt wo es geht. Es gehen viele Gerüchte umher, was ihn betrifft, weil eben die Wahrheit in dem Umfeld nicht so wichtig genommen wird, jedenfalls hat er ein Mädel nach mir geschwängert und die vor mir wahrscheinlich auch. Oder nicht. Man weiß es nicht. So viel komplizierte Familiengeschichte. Therapie. Co-Abhängigkeit. Und und und. Whatever. Was ich weiß: Er lügt und betrügt und dass er damals irgendwann nichts mehr von mir wissen wollte und ich wirklich aufgegeben habe, war wahrscheinlich das Beste was mir passieren konnte, auch wenn es verdammt weh tat.
  • als meine Festplatte kaputt ging…
    Nagut, ich gebe zu, dass ich hier gar keine andere Wahl hatte, denn kämpfen hätte da auch nichts mehr bewirken können… jedenfalls ging meine Festplatte kaputt und das war echt bitter für mich! Wenn du mich ein bisschen kennst, weißt du welchen großen Wert Fotos für mich haben und wie sehr ich es liebe zu fotografieren und sie immer mal wieder anzusehen, einfach um meine Erinnerungen festzuhalten.
    Dann plötzlich: Ein Jahr komplett ausgelöscht. Traurig aber wahr. Ich hab mich gefühlt, als hätte man mir einen ganzen Lebensabschnitt aus meinem Herz rausgerissen…
    Reframe: Letztendlich hab ich mir dann gedacht, dass es genau das jetzt gebraucht hat. Dass wenn ich nicht selber loslassen kann, dann muss mir das Schicksal auf die Sprünge helfen und dann eben auf diese Tour. Und alles was man aufgibt oder allgemein alles was weg ist, wie die Bilder es damals waren, machen den Kopf wieder freier. Man gewinnt wieder ein Stück mehr Freiheit und ich hab es damals in Nachhinein als geschenkten Arschtritt angesehen, dass alte Jahr endlich los zu lassen und mit freiem Kopf und ohne alten Ballast neu durchzustarten.
  • Was ich noch alles aktuell aufgegeben habe:
    Flöte spielen
    Gitarre spielen
    Fußball spielen
    Spanisch lernen
    Englisch lernen
    Nachhilfe geben
    Joggen
    mich zu rechtfertigen
    Soziale Arbeit zu studieren
    Perfektionismus
    tanzen
    backen
    mein Gedächtnis
    jede Woche ein Buch zu lesen
    kreative Sachen zu basteln und handwerklich aktiv zu sein
    nähen
    etliche von Freundschaften
    meinen zu wissen, was andere denken
    einen Fernsehr zu besitzen
    kochen
    zuckerhaltige Getränke
    zu sein wie die meisten Menschen
    fast meinen kompletten Besitz
    Stammbaum-Pflege
    Tagebuch schreiben
    rappen
    mein Fahrrad als Fortbewegungsmittel
    Party machen und jede Menge Alkohol trinken
    Menschen ändern zu wollen
    Network-Marketing
    Songtext auswendig zu können
    mich aufzuregen
    allgemein meine Vergangenheit
    und unendlich viele Sachen mehr!!

Und zu guter letzt… um auf mein Projekt zurückzukommen –
auch hier hab ich mich entschieden aufzugeben…
Yes – ich hatte einen richtig coolen Partner mit dem ich zusammengearbeitet habe! Yes – daraus hätte sich eine größere und langfristige Zusammenarbeit entwickeln können! Yes – das Projekt war ein Marketing-Projekt und Marketing ist meine Leidenschaft – ich liebe alles was damit zu tun hat! Yes – hätte hätte Fahradkette! All das ist mir sehr wohl bewusst! Warum ich dann aufgegeben hab? – Das hatte letztendlich zwei Gründe:

GRUND 1:
Es gibt auf der einen Seite Menschen, die haben Langeweile und auf der anderen Seite da gibt es glaub ich mich. Mein Leben ist VOLL. Grade auch mal wieder einfach ZU VOLL… und wenn etwas zu viel wird, dann funktioniert nichts mehr richtig und man muss aussortieren. Man muss ein paar Sachen wieder aufgeben, damit man Luft zum atmen hat, die Energie zum Gas geben und den Weitblick und alles man man braucht, damit etwas ordentlich funktionieren kann 😉
Ich weiß, wie viel an Zeit und Energie mich dieses Projekte gekostet hätte – unglaublich viel! Und wenn ich weiter für dieses Projekt gekämpft hätte, hätte ich wiederum andere Dinge aufgeben müssen! Man verzichtet immer auf irgendwas! Man zahlt immer den Preis für das was man tut! Man muss immer etwas aufgeben! IMMER! In diesem Fall war es dieses Projekt, wo ich gesagt habe: Okay. Fuck it. Ich gebe auf und freu mich auf die Luft zum atmen, die ich dadurch wieder bekomme 🙂

GRUND 2:
Warum ich Marketing nicht stellvertretend für jemanden übernehmen will…


Aufgeben heißt für mich:
AKZEPTIEREN, LOSLASSEN, FREI SEIN!

Ein überlegtes Aufgeben kann dich befreien und es kann sich unbeschreiblich gut anfühlen – berfreiend und erleichternd! Aufgeben kann eine sehr kluge Sache sein! Aufgeben ist eine Entscheidung im Hier und Jetzt – oft eine Entscheidung Angst, Druck und Stress loszulassen und so eine Entscheidung ist meistens die Richtige!

Aufgeben muss nicht Schwäche bedeuten – im Gegenteil beweist Aufgeben ganz oft sogar Stärke!

Jedes Ende ist auch ein Neuanfang, nur wir wissen es zu der Zeit noch nicht.
Und ich glaube inzwischen fest daran, dass das stimmt.

ACHTUNG: Natürlich solltest du NICHT sofort und immer und alles aufgeben!
Wer diesen Glaubenssatz für sich als Ausrede nutzt, der ist selbst schuld und es ist auch sein Problem, denn am Ende ist jeder ganz alleine für sein Leben verantwortlich und was er daraus macht!

Es ist nur so, dass ich am eigenen Leib erfahren habe: Auch Aufgeben ist eine Option.
Und zwar eine vertretbare Option! Und eine Option, die man nicht verurteilen muss, weder bei sich noch bei anderen…

Außerdem ist mir mal wieder bewusst geworden ist: Don’t judge what you don’t understand.
Ich muss es nicht verstehen, WARUM jemand etwas macht. Oder WARUM jemand etwas NICHT macht.
Warum jemand ins Fitness geht oder warum er aufgegeben hat oder warum jemand Cola trinkt und raucht oder warum nicht oder warum er aufgegeben hat davon loszukommen. Warum jemand Auto fährt oder Fahrrad fährt. Warum jemand viel verreist oder nie reist oder whatever. Warum jemand ewig an Beziehungen festhält oder warum er Beziehungen aufgibt.
Jeder kann für sich entscheiden und jede Entscheidung ist legitim. Ich hab aufgehört zu verurteilen. Jeder hat seine Gründe, selbst dann wenn ich Entscheidungen oder Einstellungen ums verrecken nicht nachvollziehen kann.

Am allerwichtigsten ist sowieso, dass DU mit dir selber klar kommst!
Und dass DU mit deinen Entscheidungen leben kannst!


Wir sind alle Menschen und unsere Kapazitäten sind begrenzt…
das heißt…
umso mehr man anfängt…
umso mehr man ausprobiert und
umso mehr man weiß…
DESTO… mehr muss man immer wieder aufgeben.


Alles ist erlernbar – auch immer öfter die richtigen Sachen aufzugeben.
Orientiere dich einfach daran: 

UMSO…
Umso bewusster man lebt…
umso mehr man reflektiert…
umso mehr Erfahrung man hat und
umso mehr man weiß, was man wirklich will…

DESTO…
desto bessere und klarere Entscheidungen kann man für sein Leben treffen
desto mehr kann man zu seinen Entscheidungen stehen und
desto freier glücklicher ist man letztendlich auch.


Holy Shit… in meinem Kopf ist mir alles so klar, aber das verrständlich und geordnet in Worte zu packen ist irgendwie gar nicht so einfach 😀 vielleicht hast du ja trotzdem verstanden, was ich mit diesem Beitrag sagen will 🙂

Zweifel machen alles vielleichter…


Es gab schon Zeiten in meinem Leben, wo ich ultra viel am nachdenken war, Zweifel ohne Ende und Gedankenchaos hoch hundert. Das passiert bei mir irgendwie immer dann, wenn ich zu viel mit Menschen abhänge, zu viele Einflüsse habe und mich dann auch von all dem beeinflussen lasse.
Gerade (Anfang des Jahres) hatte ich mich aber echt gut gefangen. Ich wusste, was ich wollte. Ich hatte ein Ziel. Ich hatte den ultra guten Plan für dieses Jahr. Ich glaube ich war diesen Jahres-Anfang so klar, wie noch nie, bezogen auf das, was ich wirklich will.

Und nun? Naja jetzt ist es wieder so weit. Ich dachte mir, dass es – jetzt wo ich letztes Jahr NICHT so viel Zeit und Energie in meine sozialen Kontakte und intensive Beziehungen gesteckt habe, dass ich es in diesem Jahr mal wieder tun könnte. Und jetzt hocke ich hier im Flugzeug mit Laptop und könnte der glücklichste Mensch auf Erden sein, da ich tolle Menschen in meinem Umfeld habe, einen hammer Job und ja meinen Super-Plan, aber bin voll von sooo vielen Zweifeln…

NEIN, nicht weil ich an mir zweifel, sondern daran was richtig und was falsch ist und was es wert wäre, die eigenen Pläne und Werte wieder über den Haufen zu werfen.

DENN: Ich bin ein Mensch und mich umgeben Millionen von Menschen und Menschen sind soziale Wesen und irgendwie muss ich mit all denen klar kommen und Menschen sind auch nicht alle so, wie ich sie gerne hätte und wahrscheinlich gibt es nicht einen einzigen auf der Welt, der mein ‘perfektes’ Bild von einem Menschen erfüllen würde. Was einen Mensch ausmacht, das sind hunderte von Faktoren, über Aussehen, Einstellung, Vergangenheit, Zukunft, Ausstrahlung, Umfeld, Werte und so viel mehr. Dass dann ein Mensch genauso ist und dass er all diese Faktoren erfüllt ist sicher möglich (alles ist möglich!) – aber ich gebe es zu: Die Wahrscheinlichkeit dafür ist nicht sehr hoch.

Bis vor zwei Monaten war das auch noch okay für mich. Ich weiß: Nobody is perfect! Und das ist nicht schlimm, weil ich muss ja nicht jeden Menschen heiraten. Ich kann mit jedem Menschen, einfach so viel zu tun haben, wie es gut für mich ist oder einfach nur in den Bereichen, bei denen es passt. Ich habe meine Lieblingsmenschen und bei jedem gibt es Bereiche, die sich überschneiden und wo es harmoniert – diese Bereiche und Momente kann man dann teilen und für andere Dinge gibt es dann wieder andere Menschen. Genauso ist es cool finde ich. Denn wie gesagt jeder ist anders und das ist gut und so kann jeder bleiben und sein wie er will und man genießt einfach das, was man zusammen hat und das was nicht ist, das ist auch kein Weltuntergang.

So viel dazu.… Was ist jetzt aber, wenn es doch um den Menschen geht, den man vielleicht irgendwann doch heiraten will? Wenn es um Thema Partnerschaft geht, den Menschen mit dem man zusammen ist und letztendlich ALLES teilt? Dann sollte doch ALLES passen oder? Und wie soll das jetzt zur Hölle funktionieren, wenn es diesen einen ‘perfekten’ Menschen gar nicht gibt?
Du kannst deinen Partner nicht von irgendwelchen Bereichen aus deinem Leben einfach ausschließen, oder? Du kannst deinen Partner nicht unattraktiv finden, oder? Du kannst doch nicht mit jemanden zusammensein, der andere Werte vertritt als du, oder? Wie geht denn das?

Rosarote Bille und verliebt- anfangs ist alles schön und gut, aber früher oder später geht es dann doch wieder darum, wie lange man es miteinander aushalten will und wie gut man harmoniert und ob der andere so ist, was man sich von seinem Partner erwartet, mit dem man sein Leben teilen will? Was ist dann, wenn du jemanden hast, der sehr viele Faktoren echt erfüllt und auf der anderen Seite Faktoren nicht erfüllt sind? Soll man dann alles aufgeben, nur weil ein paar Sachen nicht passen? Was ist wenn der Mensch so besonders und toll ist, dass man ihn nicht aufgeben will? Was wenn diese Kriterien, die nicht passen, aber NoGos für dich sind? Was, wenn du letztendlich immer wieder bei dem Punkt ankommst: Nobody is perfect? (Perfekt übrigens in diesem Text immer im Sinne von ‘perfekt für dich’. Perfekt ist ja ansonsten ein sehr sehr relativer Begriff…) Was wenn du aber immer wieder mit den Dingen konfrontiert wirst, die dich stören und somit die Beziehung?

Zweifel ficken dein Kopf und wenn du dein Leben lang bloß zweifelst, wirst du nichts erreichen und schon gar nicht glücklich werden. Zweifel – da kommt ja schon die ZWEI drin vor. Du bist einfach zwischen mindestens zwei Dingen hin und her gerissen. Man zerreißt sich innerlich. Lange herum zu zweifeln, dass macht einen kaputt. Man sollte es also gar nicht lange machen – dieses Zweifeln.

Kann man Zweifel denn auch positiv sehen? – Ja logo!
Alles kann man positiv sehen, wenn man will 😉
Ich versuche es jetzt mal so zu sehen, dass da einfach was ist, was mich wieder an die Grenzen meiner Komfortzone bringt. Und umso schlimmer die Zweifel sind, umso krasser könnte meine Entscheidung eine positive Wirkung auf mein Leben haben, umso krasser könnte ich mich dadurch weiterentwickeln, umso krasser muss ich für all das über mich hinauswachsen und umso schneller sollte ich eine klare Entscheidung treffen… damit die ZWEI-fel endlich wieder aufhören und ich wieder Eins mit mir bin.
Einfach für EINE Sache entscheiden – am besten SOFORT. Und dann abwarten, was passiert.
Könnte die falsche Entscheidung sein.
Ist scheiß egal sag ich dir!
Im schlimmsten Fall war es ein Fehler und du bist eine Erfahrung reicher.
Was ich dir jetzt schon sagen kann: KEINE der beiden Seiten wird die ‘perfekte’ Entscheidung sein, egal was du machst, es werden immer wieder Probleme auf dich zukommen und du wirst immer mal wieder mit etwas zu kämpfen haben. Du kannst dich jetzt halt bloß entscheiden, WELCHE PROBLEME du aktuell haben willst.

So…. das ist jetzt auch alles einfacher geschrieben, als getan, denn da gibt’s ja immer noch das JETZT. Das Probleme kommen werden, okay – immer her damit. Ich bin bereit! Aber wenn bestimmt Faktoren schon jetzt nicht erfüllt sind? Kann man lernen damit zu leben? Oder sollte ich versuchen die andere Person zu ändern, damit es passt?

Hmmm… das war kein Witz, als ich oben geschriebe, dass ich gerade im Flugzeug diesen Beitrag schreibe und nun lande ich gleich schon wieder und hab glaube die Lösung (für mich): REDEN!
Darüber reden – offen und ehrlich über alles und ZUSAMMEN ENTSCHEIDEN!

Ich glaube man sollte sich einfach zusammen setzen und klip und klar sagen: “Hey Schatz, ich liebe dich. Ich liebe dies und das und das und das an dir und deshalb will ich mit dir zusammen sein, bitte lass und auch über die Dinge  reden, die uns stören, damit wir entscheiden können ob wir für diese Dinge eine coole Lösung finden, damit es zwischen uns funktioniert.” Und dann packen beide ihre Zweifel-Koffer auf den Tisch und packen aus. Das ist scheiße und das wird vielleicht unangenehm sein. Aber ich finde das muss sein! Oder wie kann es denn sonst funktionieren??
Man kann sich so lieben, wie man ist, aber sich zu entscheiden, das Leben miteinander zu teilen, mit ALLEM, was dazu gehört, das ist noch mehr als Liebe, das muss auch passen oder manchmal eben auch ein bisschen passend gemacht werden oder es passt eben nicht und man lässt es, obwohl man sich liebt. Und wenn es passend gemacht wird, muss jeder für sich entscheiden, will ich das? Will ich diese Veränderung? Vielleicht ist es ja sogar etwas, was einem gar nicht bewusst war? Oder was man selbst sogar schon lange mal in Angriff nehmen wollte?
Und es sollte nicht einseitig ablaufen, es finde es gehören dann BEIDE Partner dazu, die offen sein müssen, kritikfähig und Änderungsbereitschaft mitbringen müssen, damit es funktionieren kann … #soistdas


In diesem Sinne:
FÜR LIEBE BRAUCHT ES IMMER MUT!
.…und diesen werde ich jetzt mal haben! Ich werde mir meinen Schatz schnappen und mit ihm reden, weil ich ihn liebe und weil ich will, dass es zwischen uns funktioniert!
Ohne Zweifel und mit ganz viel Liebe ♥


Und um nochmal die Überschrift aufzugreifen:
‘Zweifel machen alles so vielleichter’. 

Zweifel machen das Leben ‘vielleichter’ – JA! So vielleichter. Man trifft keine Entscheidungen. Alles bleibt ‘vielleicht’. Man lässt sich auf nichts wirklich ein, man legt sich auf nichts fest, man fliegt immer nur oberflächlich und leicht durch sein Leben. Der Mensch braucht Freiheit und in Zukunft kann alles ‘vielleicht’ sein, aber der Mensch braucht auch Sicherheit und zumindest für den Moment sollte man einfach akzeptieren, was ist, alles sein lassen, wie es ist und einfach genießen und wenn das gar nicht geht, sich dann zumindest für etwas entscheiden, damit das Leben nicht nur ‘vielleichter’ ist, sondern am Ende auch ‘viel leichter’ und viel erfüllender! 


Naja und dieser letzte Punkt, der mir grade noch eingefallen ist… den schreibe ich nun aus der S-Bahn:
Normalerweise sage ich Menschen in meinem Umfeld NICHT, was mich an ihnen stört (könnte auch ein Fehler sein, aber das ist ein anderes Thema), weil ich finde, dass jeder sein eigenes Ding machen kann und sollte und bevor ich irgendwen ändern will, dann entferne ich mich lieber wieder von dem. Menschen kann man sowieso nicht ändern und ich lass es dann einfach und suche mir lieber wieder Menschen, wo es besser passt.
Schwierig wird es dann, wenn man sich gar nicht von einer Person entfernen will… Dann muss man es klären und das sollte man dann auch tun! Man muss ja nicht immer die Konfrontation suchen, aber zumindest immer dann, wenn diese Person NICHT irgendjemand für dich ist, sondern jemand den du liebst und jemand bei dem es auch passen sollte und funktionieren muss.
Wenn du so eine Person hast und es Dinge gibt, die dich stören, dann musst du das klären!!

Und dazu noch ein Reframe, wenn du mal Kritik bekommst von jemanden, der dir viel bedeutet: Nimm es als Kompliment!! Die Person könnte sich auch einfach verpissen und sich jemanden anderen suchen, aber NEIN, sie BLEIBT, sie sucht das Gespräch mit dir und will es hinkriegen, dass die Beziehung weiterhin funktioniert. 🙂


 

love


Liebe…

Was bedeutet liebe für dich? – Diese Frage habe ich vor kurzem jemanden gestellt und natürlich nach der Antwort die Gegenfrage bekommen ‘Und was bedeutet Liebe für dich?’ – und jetzt sitze ich hier und muss mir mal Gedanken machen zum Thema Liebe und was sie für mich bedeutet.

Eins weiß ich – und zwar, dass ich gerne liebe und viel liebe. Sooo oft steh ich da und denke mir: OMG, ich liebe es! Ich liebe die Natur. Ich liebe den Ammersee. Ich liebe die Sonne. Ich liebe mein Auto. Ich liebe meine Familie. Ich liebe meine Freunde. Ich liebe meinen Job. Ich liebe meine Kollegen. Ich liebe mein Chef. Ich liebe mein Leben. Ich liebe die Zeit, die ich habe. Ich liebe meine Fehler, die ich mache. Ich liebe meine Sicht auf die Dinge. Ich liebe meine Vergangenheit. Ich liebe es, wie ich bin. Ich liebe Essen. Ich liebe das Internet. Ich liebe Reisen. Ich liebe meine Tattoos. Ich liebe mein Zuhause. Ich liebe die Liebe.
So viel Liebe in meinem Leben. Viele mögen glauben – jaaaaaa, dass sind halt Sachen, die man mag, aber für mich ich das nicht nur mögen! All diese Sachen, die ich aufgezählt habe und noch viel mehr, ich LIEBE sie wirklich! Ich habe dann Gänsehaut, das Kribbeln im Bauch oder einfach das unendlich schöne Gefühl der Geborgenheit in mir.

Ich liebe all das und liebe, dass ich es liebe, aber komisch ist es trotzdem, oder? Ich kann doch nicht einfach zu meinem Chef sagen ‘Ich liebe dich!’ oder jemanden, den ich erst einmal getroffen habe ‘Ich liebe dich!’. Ich würde nicht lügen, wenn ich das sage, es wäre wirklich Liebe, was ich für diese Menschen empfinde, aber andere Menschen sind es gewohnt, die Liebe und vor allem ‘Ich liebe dich!’ nur in intensiven ‘Pärchen-Beziehungen’ zu platzieren.
Um niemanden zu verwirren, um niemanden zu überfordern oder falsche Hoffnungen zu wecken, verwende ich ‘Ich liebe dich!’ dann doch eher vorsichtig, auch wenn es in meinen Gedanken oft ganz schnell rumschwirrt.

Liebe ist zwei verschiedene Dinge für mich:
Liebe ist ein Gefühl & Lieben ist eine Fähigkeit.

Das Gefühl der Liebe kann man entweder selbst fühlen oder andere können es fühlen. Dieses Gefühl ist Energie. Positive Energie, die uns und alles zusammenhält. Liebe fühlt sich gut an. Liebe ist echt. Liebe ist einfach sein. Liebe ist Verständnis. Liebe ist Geborgenheit. Liebe ist Respekt. Liebe ist Akzeptanz.
Umso mehr man weiß, umso größer das Wunder – das gilt für mich auch in der Liebe. Umso besser du etwas kennen lernst, umso mehr gemeinsame Erfahrungen man teilen kann, desto stärker und intensiver kann die Liebe werden.

Lieben ist auch eine Fähigkeit. Lieben will gelernt sein und das höchste der Gefühle und die krasseste Fähigkeit die man erlernen kann ist die grenzenlose bedingungslose Liebe. Also dass die Energie einfach fließt. Man liebt alles und jeden. Man hat einfach eine positive Sicht auf die Welt und das Leben, man akzeptiert den Lauf der Zeit und Dinge und Liebe erfüllt einen selber und jeden im Umfeld und alles, was existiert. Das ist eine krasse Vorstellung für die meisten Menschen und auch für mich ist es crazy und noch etwas Arbeit, bis ich wirklich genau das erreicht habe.

Auch wenn ich noch dabei bin zu lernen grenzenlos und bedingungslos zu lieben, also egal wie jemand ist, egal was jemand tut, egal was war, was ist und was sein wird – einfach zu lieben, dann kann man trotzdem noch entscheiden, mit wem und was man seine Zeit und Energie teilen will.

Liebe, die ich fühle für Dinge und Aktivitäten oder Personen aus meiner Familie oder von meiner Arbeit, ist eine Liebe ohne sexuelle Anziehung. Das gibt es aber natürlich auch noch mit sexueller Anziehung und wenn sich die zwei Dinge vereinen, dann ist es schon sehr nah an dem dran, was auch zu der gesellschaftlichen Norm von ‘Ich liebe dich!’ passen würde.


Mein Fazit:

Liebe ist für mich weniger das erfüllt sein von Bedingungen,
als eine persönliche Einstellung zum Leben.
Und wenn ich zu dir sage ‘Ich liebe dich!’, dann kann es sein,
dass dieser Satz nicht den selben Wert für dich, wie für mich hat,
bzw. eine ganz andere Bedeutung.


Baby, i love you –

… und ob es zwischen uns passt, das entscheide ich so:
Mensch + Mensch – wann passt’s?


 

Holy Shit!


Eine Interpretation von heiliger Scheiße…

HOLY SHIT!

Ich hatte mal wieder ne Idee. Ich habe immer wieder daran gedacht und der Wunsch es einfach mal auszuprobieren wurde immer größer. Heute dann wollte ich es einfach machen!

Ich hab mich vor mein Laptop gehockt und los gings… Pustekuchen!
… und spätestens jetzt ist es mir mal wieder ganz klar: HOLY SHIT!

Alles anders und alles gleich!

Jeder kämpft mit dem gleichen Shit, aber jeder hat eben seinen eigenen Shit in seinem eigenen Bereich.

Wenn jemand von Talent redet – dann frage ich mich: IST DAS DEIN ERNST?!
Geh doch mal raus, probiere etwas aus und du wirst AUFHÖREN VON TALENT ZU REDEN!

Alles, was Talent sein könnte – alles, was ist – IST EIGENTLICH:
Zeit, Energie, Arbeit, Durchhaltevermögen, Schmerz, Niederlagen, Ausdauer, noch mehr Zeit – alles was du siehst ist ERFOLG und Erfolg ist, WAS ERFOLGT! Holy Shit – es ist überall die gleiche Scheiße! Und wenn man irgendwas erreichen will, dann muss man durch diese Scheiße durch!!

Jaaa, es ist ein mieses Gefühl, zu sehen, dass Dinge für andere so einfach zu sein scheinen.
Mach dir nichts vor. Was erwartest du denn??
Was erwartest du, wenn du nur die Ergebnisse siehst, aber nie was dazu geführt hat?

Keine Angst, du bist nicht blind – es ist menschlich, dass Wege, die wir selbst nicht gegangen sind, für uns unsichtbar sind. Erst wenn du einen Weg selber gehst, wirst du ihn sehen und verstehen.
Du erkennst, dass dies auch nur ein Weg, wie jeder andere ist. Auch hier liegen Steine, er jetzt siehst du, dass auch dieser Weg mal steil ist, du fühlst, wie geil er sein kann, du riechst den Weg, wie fühlst, wie es sich anfühlt, diesen Weg zu gehen. Du erkennst als das, erst wenn du einen Weg SELBST gehst. Du erkennst es niemals davor, und erinnerst dich nur manchmal danach – aber sicher fühlst du es unterwegs, du erkennst es im Augenblick, im JETZT.

Auf welchen Weg bist du gerade?
Welche Wege hast du schon hinter dir?
Wie fühlst du dich JETZT?
Wie hast du dich auf all deinen Wegen gefühlt?
Kannst du dich an deine Wege erinnern?

Wenn du denkst, dass es andere LEICHTER haben, als du?
Wenn du denkst, dass es irgendwo BESSER ist?
Wenn du denkst, dass andere KEINE PROBLEME haben?

DANN… mach mal was ANDERS!
Probier was Neues aus. Verändere etwas in deinem Leben.

… und du wirst sehen, ÜBERALL der gleiche HOLY SHIT!

ÜBERALL die gleichen Probleme.
ALLES kostet Zeit und Energie.
ÜBERALL Menschen, die nicht das tun, was du willst.
ÜBERALL Dinge, die du nicht kannst.
ÜBERALL Dinge, wo du kein Bock drauf hast.
ÜBERALL Dinge, die dich langweilen.
ÜBERALL läuft es mal und dann geht’s plötzlich nicht mehr weiter.
ÜBERALL wirst du mal hinfallen.

Egal wo du hingehst, ÜBERALL DER GLEICHE HOLY SHIT!


Und warum jetzt nicht SHIT, sondern HOLY SHIT?

Naja – #whynot 😉

Wenn schon überall der gleiche Scheiß dazugehört und man es eh nicht ändern kann, warum dann nicht akzeptieren? Und warum nicht sogar heilig sprechen? Du meinst das ist zu viel des Guten? Ich meine: GENAU DIESE SCHEIßE, ist DAS, was dich erfolgreich machen kann! Genau diese Scheiße gehört einfach dazu! Du kannst dir sicher sein, wenn du diese Zutat deinem Leben hinzugibst – einfach etwas anfangen, Schmerz ertragen, durchziehen, raus aus der Komfortzone, Zeit und Energie investieren, hinfallen und wieder aufstehen – dann bekommst du etwas ganz Großes in deinem Leben! Du wirst so krass über dich hinauswachsen, wie du es dir noch gar nicht vorstellen kannst.

Ein letztes Bild, dass ich dir auf den Weg geben will:
Die heilige Scheiße ist für uns Menschen, was für Popey Spinat ist!
Wenn du nicht weißt, wer Popey ist und warum Spinat – dann google!!
Wenn du es weißt, dann weißt du was ich meine und das wir vielleicht lernen sollten,
die heilige Scheiße zu genießen und erkennen, dass sie uns stärker machen kann, wenn wir es zulassen!

In diesem Sinne: Ich gönn mir jetzt noch einen Kaffee und werde ihn trinken AUF DIE HEILIGE SCHEIßE!

Das war meine Erkenntnis des heutigen Tages 😉
Was meinst du dazu?


 

Zu viele Aufgaben…

Was soll ich sagen 😀
Wenn’s zu viel ist, dann ist es halt zu viel! Und zu viel ist meistens nicht sonderlich gut…
Und was nicht gut ist, sollte man ändern.
So lange ändern bis es BESSER wird, solange bis es SUPER GUT wird im besten Fall 😉
Und Veränderung bei zu vielen Aufgaben heißt: DETOX! Aussortieren! Radikal!
Weniger ist mehr 😀 Dieser Spruch, den man so oft hört und sagt und halt einfach wahr ist.
Ja okay – ich habs verstanden und du bestimmt auch.
Jaaaaa… Aussortieren okay. Ja wir machens jetzt! Wirklich!
#bullshit !
Blablablablabla – ich kenn da so ein zwei drei Personen, die den Spruch auch kennen.
Die kennen den nicht bloß, die sagen den sogar.
Die das SOGAR ERNST, was sie sagen! Echt jetzt!
ABER ARSCHGELABER!
Was zählt, ist nicht, dass du es jetzt weißt oder verstanden hast oder was ändern willst oder ernst meinst,
was zählt ist, dass du was tust, dass sich was verändert!
Ist halt so…
In diesem Sinne geh ich jetzt mal aussortieren 😀
Schönen Tag dir noch!
Hier vielleicht noch die Empfehlung zu meinem letzten Blog-Beitrag:

>> Ernst meinen reicht nicht!

Yes Sir – ich bin ein Arschloch!

Fuuuuuu…. warum ist das mit euch Männern nur so kompliziert??

Das ist ein Text, den ich letztens an einen Typen rausgeschickt hab und der wieder ganz deutlich zeigt, dass es immer wieder das gleiche ist mit mir und den Männern…

“Hey du,

deine letzte Frage war, ob es mir wichtig ist zu dir zu kommen oder ganz egal?
Und meine Antwort darauf: Ja klar! Junge, ich hab mit dir jeden Tag geschrieben. Ich hab mit dir in letzter Zeit viel mehr geschrieben als mit allen andren Whatsapp-Kontakten zusammen. Ich hab extra 7 Stunden Autofahrt zu dir geplant und wieder zurück!! Bin sogar schon auf dem Weg zu dir! Ich wär einfach mal zu dir nach Hause gefahren und wollte mir ein Wochenende Zeit nehmen, dass wir uns ein paar coole Tage machen können! Ich hab dir auch gesagt, dass ich es sau cool finde, wie deine Einstellung zum Leben ist, dass du Motorrad fährst, wie viele Sprachen du sprichst, dass die Fotos von deinem Zuhause cool ausschauen und und und. Ich hab dich viel gefragt, was bei dir abgeht, was  du so machst und so weiter. Ich weiß ja nicht was abgeht, aber wenn mir was egal ist, dann schaut das bei mir anders aus…

Was ich dir aber von Anfang an gesagt habe: Ich kann dir nichts garantieren! Ich kann dir nicht versprechen, dass wir uns verstehen und schon gar nicht, dass da mehr draus wird! Ich hab dir gesagt, dass du dir keine Hoffnungen machen sollst, dass du cool bleiben sollst, dass wir uns ja noch nicht mal kennen, also bitte locker easy.
Was ich aber relativ schnell und dann vor allem am Ende gemerkt habe, war das:
MEINE Gedanken und Gefühle waren: Hey, cooler Typ – lass mal kennen lernen und dann schauen wir mal weiter.
DEINE Gedanken waren schon in ganz andren Dimensionen mit Küssen, Kuscheln, Sex, Pärchenverhalten, Zukunftsplanungen, Verpflichtungen, Erwartungen, und so viel mehr….
I’m sorry, dass ich da nicht mithalten konnte, aber ich habe es dir von Anfang an gesagt, du sollst mal chilln und bitte nichts überstürzen und ich hab dir auch erzählt, dass ich so nen Mist schon oft genug hatte und ich seitdem sowieso nichts mehr überstürze, um ja niemandem irgendwelche Hoffnungen zu machen (siehe auch: young lady – Belästigung, Erpressung, Morddrohung).

Ich will gar nicht wissen, wo es enden würde, wenn ich dem ganzen jetzt noch eine Chance geben würde, wenn du JETZT SCHON anfängst, mir Vorwürfe zu machen, anfängst mich unter Druck zu setzen und anfängst irgendwelche Psycho-Spielchen zu spielen. I know – du magst mich halt und hast alles nur gut gemeint und warst immer wieder verletzt, als meine Antworten nicht deine Erwartungen erfüllt haben bezüglich Küssen, in deinem Bett schlafen, mit dir kuscheln, irgendwas in der Zukunft planen. Das allles hätte ein ‘NOCH nicht’ sein können – wer weiß – aber chill doch mal bitte… Ich kanns schon verstehen, dass du dann enttäuscht warst, du warst eben schon viel viel viel weiter als ich. Die Enttäuschung versteh ich, aber was ich nicht verstehe ist, WARUM VERRENNST DU DICH DA SO???
Wir kennen uns über Instagram!! Wir kennen uns seit einem Monat vielleicht? Wir haben noch nie telefoniert und vor allem haben wir uns noch nie live erlebt!

Was ich interessant finde, ist, dass du mir am Ende genau die gleichen Dinge vorgeworfen hast, wie der Typ von der young-lady-Story und zwar, dass ich vor irgendwas Angst hätte und quasi warum ich mich so anstelle und dass ich ihn verarscht und mit seinen Gefühlen gespielt hätte.
Ob ICH jetzt diejenige bin, die nicht mehr alle Tassen im Schrank hat oder ob es eher DU bist – fuuu, da kann man sich drüber streiten und das kannst du jetzt selbst für dich entscheiden, was du darüber denkst.

Dass du allerdings mir, jemandem, den du noch nie live erlebt hast, so krass hinterherhängst und so viel auf mich baust und schon eine Zukunft mit mir planst und dann immer wieder ganz schnell beleidigt bist und rumzickst oder sogar sauer wirst, wenn deine Erwartungen (die sehr hoch sind) nicht erfüllt werden von mir, das wirkt eher so, dass du nach jemanden suchst, der DICH glücklich macht! Und die Aufgabe kann ich nicht übernehmen.

Wie du sonst bisher auf Frauen gewirkt hast mit dieser Art musst du mir gar nicht unbedingt erzählen und wenn du damit zufrieden bist, wie es für dich läuft, dann scheiß drauf, was ich jetzt noch schreibe, wenn’s aber vielleicht doch allgemein nicht so gut läuft, solltest du drüber nachdenken was zu ändern, sonst wird sich nämlich auch das Ergebnis für dich nie ändern!
Ich empfehle dir auf jeden Fall an deinem Selbstbewusstsein, deiner Unabhängigkeit, deiner Einstellung, allgemein deiner Persönlichkeit zu arbeiten. Du musst unbedingt aus deiner Abhängigkeit von Frauen raus. Ohman ich hoff du verstehst ungefähr was ich meine. Ich mein das gewiss auch alles nicht böse – es ist einfach so. Aber scheiß drauf was ich sage, schau dir am besten einfach mal ein paar Youtube-Videos von diesen Typen an: Peter Frahm, DonJon, Sebastian Reif, Steven Bethke, oder einer von hier!

Liebe Grüße, Nicy”

Dieser eine ganz besondere Mensch…

Es gibt solche und es gibt andere besondere Menschen.

Es gibt welche, die mag man nicht besonders, weil sie einem immer wieder beweisen, wie wenig man sich auf sie verlassen kann, dass sie einen anlügen, dass sie nicht an einen glauben und dass sie auch gar nicht allzu viel Wert auf die eigenen Gesellschaft legen.

Und dann gibt es noch andere Menschen.
Vielleicht kenne ich mehrere davon.
Aber bei einem bin ich mir ganz sicher!
Schon als ich ihn kennengelernt habe, hab ich ihn gemocht.
Bald war ich mir sicher, wenn ich jemand heilig sprechen würde, dann wäre es er!
Und obwohl ich ihn schon so wahnsinnig schätze, schafft er es doch immer wieder, mich mit seiner Art zu beeindrucken! WIRKLICH – soooo ein guter Mensch!
Ein Mensch, der es immer wieder schafft, dass ich mich sau gut fühle!
Ein Mensch, der mir sagt, wie gern er mich hat…
Ein Mensch, dem Beziehungen viel mehr wert sind als Geld…
Ein Mensch, der seine eigenen Grenzen nicht auf mich projiziert…
IM GEGENTEIL, ein Mensch, der mich immer wieder ermutigt…
Ein Mensch, der das Gute in mir sieht und so viel mehr…
Ein Mensch, dem es Spaß macht zu geben, zu helfen, zu schenken…
Ein Mensch, der Spaß am Leben hat…
Ein Mensch, der mir sagt, er wäre sooo stolz, mein Vater zu sein, er würde überall Feuerwerke für mich steigen lassen, er würde Freudestänze tanzen, das wäre der Wahnsinn…
Ein Mensch, der mir sagt, dass wenn er nur einen Wunsch frei hätte, er würde sich wünschen, dass all MEINE Wünsche in Erfüllung gehen würden…
Ein Mensch, der mir sagt ‘Scheiß drauf, was die anderen sagen! DU gehst deinen Weg und das ist gut so!’
Ein Mensch, der mich irgendwie einfach versteht…

Und dieser eine Mensch, der ist einfach so.
Er hat keine Absichten. Er hat mit mir nichts zu gewinnen oder zu verlieren.
Und er ist nicht nur zu mir so. Er ist einfach so – aus seinem Herzen heraus!

every little helps!

YOUR TO DO: 

Keine Ausreden mehr!
Jede gute Gewohnheit, auch mag sie noch so klein sein, bringt dich weiter!
Jede Bewegung im Alltag, auch mag sie noch so banal sein, fördert deine Gesundheit!
Jedes gesunde Lebensmittel, auch mag es noch so selten sein, pusht dich!
Jeder konstruktive Mensch, auch mag er noch so unscheinbar sein, unterstützt dich!
Jeder Cent, den du monatlich sparen kannst, trägt zu deiner finanziellen Freiheit bei!
Jeder Augenblick Sonne, auch mag er noch so kurz sein, lässt dich aufblühen!
Jeder konstruktive Gedanke, auch mag er noch so belanglos erscheinen, verbessert dich!

Also: FUCK IT!! & Just do it!!

Was ist größer? – Deine Träume oder deine Ausreden??

Menschen, die es sich nicht wert sind sagen: Ach, da brauch ich gar nicht anfangen, das lohnt sich eh nicht. Da werde ich ja nie fertig. Wegen der einen Sachen, geht es mir dann auch nicht besser. Das bringt doch eh nichts..

Menschen, die verstanden haben, wie die Welt funktioniert, fangen einfach an!

Die Summe macht das Ergebnis!

Also wirklich: Just do it – every little helps!

Alles gleich. #whatever

Ich denke es mir soooo oft und grad wieder..

Irgendwie ist doch alles gleich. Alles ist gleich gut und gleich schlecht.
Allen Menschen geht es gleich gut und gleich schlecht.
Irgenwie ist es völlig egal was andere machen.
Es ist scheiß egal ob du denkst, dass es bei irgendwem es gut läuft oder es jemanden verdammt schlecht geht. Es kann sich von Tag zu Tag ändern. Es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Und du selbst kannst niemals vollkommen das erleben/fühlen, was der andere gerade durchmacht. Und wenn du denkst, du weißt grade, was bei dem anderen los ist, dann ist es im nächsten Moment wieder ganz anders und naja…
Sowieso haben die meisten Menschen keine Ahnung von nichts. Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich teilweise etwas mehr Ahnung habe, weil sich mir Menschen oft mehr öffnen als anderen und weil ich mich tatsächlich gut in andere einfühlen kann oder ein Gespür dafür habe, wenn bei anderen, was nicht so gut läuft – und doch beweist mir das Leben immer und immer wieder, dass es eben doch nicht so ist, wie ich dachte, dass es ist!

Es ist schon der Wahnsinn unser eigenes Leben vollkommen zu begreifen – allein das ist wahrscheinlich unmöglich. Und dann denken wir, wir wüssten, was bei anderen abgeht und was die denken und fühlen?
Lächerlich, was wir da einbilden.. #waslos

Ich bin gar kein Mensch, der Menschen sofort in Schubladen steckt und denkt, dass sie was bestimmtes wären. Mit der Zeit aber, macht man sich halt doch ein Bild von den Menschen. Man lernt sie kennen, sieht wie sie reagieren und was sie machen und bekommt vieles mit – basierend auf diesen Dingen bildet man sich dann doch was ein. Die Psyche will dann Hellseher spielen und erwartet Sachen, die die Person tut und wie sie reagieren wird in bestimmten Situationen. UND TROTZDEM >> Bullshit.. Es ist immer anders als man denkt. Maybe nicht immer. Aber soooo oft. Oft? Häufig? Manchmal? Immer? Keine Ahnung! OFT!

Das Leben ist unendlich umfangreich… #isso.

Wenn ich eine Sache weiß über jemanden, jooo – dann nagel ich den natürlich nicht drauf fest.
Auch bei zwei Sachen nicht.
Auch wenn ich zehn Sachen über den weiß, maße ich mir nicht an für diese Person zu denken.

Wenn ich hunderte Sachen über den weiß und schon Monate bis Jahre kenne –
DANN kommt es immer wieder vor, dass ich mir doch einbilde, was zu wissen.

Dann denke ich mir vielleicht – okay:
DIE Person ist glücklich.
oder:
DIE Person ist unzufrieden in ihrem Leben.

Oder im Bezug auf mich:
DIE Person mag mich nicht.
oder
DIE Person liebt mich.

Und DANN… erfahre ich doch immer nochmal neue Sachen,
die mein Bild von der Person KOMPLETT über den Haufen werfen..

Alles relativiert sich immer immer immer wieder.

ALLES IST RELATIV UND
NICHTS IST FÜR DIE EWIGKEIT.

Umso wichtiger ist es:

FOKUS AUF DICH!

DU!!

DICH SELBST!

DU GANZ ALLEIN BIST DAS EINZIGE, WAS FÜR IMMER BLEIBEN WIRD!

ALLES – wirklich alles andere kann kommen und gehen.
Dein Umfeld, deine Bezugspersonen, dein Besitz, alles kann plötzlich weg sein oder Neues kann kommen.
Es gibt für nichts ne Garantie.

back to the point…

Egal wie gut es jemanden geht –
es muss nicht immer so gewesen sein,
es muss auch jetzt nicht so sein,
es kann scheinbar so aussehen
und es kann auch plötzlich wieder ganz anders sein.

Und auch egal wie scheiße es jemanden geht
es muss nicht immer so gewesen sein,
es muss auch jetzt nicht so sein,
es kann scheinbar grade so aussehen
und es kann auch plötzlich wieder ganz anders sein.

WIE du selbst drauf bist, hast auch noch Einfluss drauf, wie du jemand anderen siehst.

WIE es dem anderen tatsächlich geht – du kannst Impulse geben, aber NICHT MEHR!!

Solltest du auch nicht!

Wie es dem anderen geht, dass kann er nur selbst lenken!

Und alles was du theoretisch in andere reinsteckst, fehlt dir für dein eigenes Leben.

Das Wichtigste in deinem Leben solltest DU sein!

Es ist DEIN LEBEN.

Und wenn es hart auf hart kommt, zählt es einfach, wie DU dastehst!