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Der Unterschied ist DEINE ENTSCHEIDUNG!


Ob Ohnmacht oder Macht – der Unterschied ist DEINE ENTSCHEIDUNG!

Jeder kennt diese Menschen, wo man aus der Haut fahren könnte… Die einen mit dem was sie machen oder nicht machen zur Weißglut bringen und gleichzeitig unglaublich traurig, weil man so hilflos ist. Und das deshalb, weil man nichts tun kann, weil man scheinbar gegen eine Wand redet, aber nichts passiert. Weil man tut und macht und sich einfach nichts ändert. Weil es der andere schon hundert mal versprochen hat, was zu ändern, aber letztendlich weitermacht wie bisher. Weil irgendwer was so kontraproduktives und sinnloses macht, was einfach so bescheuert ist und nicht nachvollziehbar – immer wieder. Weil man sich so sehr eine Veränderung der Situation oder eines Menschen wünscht, diese aber ums Verrecken nicht passiert.

Die traurige Wahrheit dazu: Du wirst dich für immer so scheiße fühlen…

…zumindest dann, wenn DU so weitermachst wie bisher!

Und du meinst jetzt – du kannst nichts verändern?
Weil die anderen Schuld sind..?

JAA vielleicht sind die anderen Schuld, aber wenn du dich nicht mehr so scheiße fühlen willst, musst auch DU dir Schuld geben und umso mehr Schuld du DIR gibst, umso mächtiger wirst du und umso viel besser wirst du dich fühlen!

MACHT MACHT GLÜCKLICH! 🙌 
Weil Macht unabhängig macht und frei. 🤗

Es gibt mindestens zwei Dinge, die du erstmal NICHT tun kannst:

  • Menschen ändern
  • die Vergangenheit ändern

Was du aber IMMER tun kannst:

  • entscheiden was du darüber denkst
  • beeinflussen wie du dich damit fühlst
  • Kontakte abbrechen
  • positiv eingestellt sein
  • groß denken und träumen
  • die eigene Meinung vertreten
  • an der eigenen Zukunftsvision arbeiten
  • sich selbst was Gutes tun
  • darüber sprechen
  • sich motivieren lassen von Erfahrungsberichten anderer
  • die eigenen Erfahrungen teilen

DU NERVST…

[Beitrag vom 20.Februar 2019]


Wie ich “nerven” definieren würde: Jemandem zu nerven bedeutet für mich, jemandem äußerst lästig zu werden, nervlich zu strapazieren, anzustrengen, zu reizen und/oder nervös zu machen.


Und dabei gilt: ALLES IST RELATIV!

Eigentlich weiß ich das ja schon ne ganze Weile.. aber irgendwie bin ich erst jetzt drauf gekommen, dass das ja auch für meine größte Angst gilt. Für meinen inneren Antreiber, ein Glaubenssatz, der mir schon in meiner Kindheit eingepflanzt wurde und der sich seitdem in meinem Gehirn verfestigt hat:

DU BIST FALSCH! UND DU NERVST!

Mit folgender Bewertung:
Nerven ist nicht gut. Wer nervt, ist falsch.
Und zu nerven muss unbedingt vermieden werden…


Da ich mich die letzten Tage mal wieder bewusst mit meinen Glaubenssätzen und Emotionen beschäftigt habe, ist es mir wieder aufgefallen: Ich habe IMMER NOCH Angst zu nerven.

Das beste Indiz dafür ist wohl das Video, das ich vor einem guten Monat hochgeladen habe: “Angst haben zu nerven | #mindresetting


Und tätsächlich war auch schon mein erstes richtiges Youtube-Video vor knapp zwei Jahren bereits diesem Thema gewidmet: Wem soll/kann ich was erzählen, um niemanden zu nerven und um sich nicht schlecht zu fühlen, usw. …


Und noch immer häng ich bei dem Thema fest… bis heute hab ich diese Angst noch nicht richtig überwunden…

ABER wie oben schon erwähnt: ALLES IST RELATIV.
UND KEINE EMOTION OHNE KOGNITION!

Klar habe ich diese Angst nicht umsonst und ich hab früher eben oft Sätze gehört, wie dass ich nerve. Dass meine Geschichten keinen interessieren. Dass ich langweilig bin. Dass man mit mir nichts zu tun haben will. Dass meine Freude, die ich teilen wollte, nicht erwidert wurde, sondern ich stattdessen komisch angeschaut wurde. Allgemein dass es keinen wirklich interessiert, wie es mir geht. Dass egal ist was ich will und dass ich halt einfach tun soll, was von mir erwartet wird. Dass es wichtig(er) ist, was andere über einen denken. Dass Dinge, die ich großartig fand, klein geredet wurden. Dass ich für verrückt erklärt wurde für meine Ideen. Dass viele Dinge, die ich gemacht habe, den Stempel ‘FALSCH’ bekommen haben, weil man sowas einfach nicht macht!

Und wenn man halt immer wieder auf Ablehnung stößt, wenn irgendwann gefühlt alles falsch ist, was man tut, wenn man von seinem Umfeld einfach nicht verstanden und akzeptiert wird, dann wächst die Angst. Die Angst zu nerven, wenn man seinen Mund aufmacht, wenn man was zu sagen hat, wenn man wütend ist, wenn man traurig ist, wann man sich total freut, wenn man vielleicht ein bisschen anders denkt und eben nicht nur das tun will, was die anderen grad gern hätten.

Irgendwann hab ichs verstanden und akzeptiert:
OKAY, ICH NERVE, WENN ICH NICY BIN.

Lustig ist das nicht… Weil ich dadurch aufgegeben habe. Ich hab aufhört, einfach zu machen. Ich hab begonnen mir den Kopf zu zerficken und tausend Gedanken zu machen, was die anderen jetzt denken könnten, was richtig und was falsch ist und war extrem vorsichtig in allem, was ich gesagt und getan habe, um ja nichts falsch zu machen und eben um ja KEINEN ZU NERVEN.

PROBLEM dabei ist, ab da macht man erst recht alles Falsch! Denn wenn man nicht das macht, was man selber will, dann lebt man entgegen seiner Wünsche, arbeitet gegen seine Leidenschaften und kämpft gegen sich selbst an – das kann auf Dauer einfach nicht funktionieren! …und tut es natürlich auch nicht. Und dazu kommt dann auch noch: Man kann es sowieso nicht allen recht machen und am Ende ist – wie sehr auch immer man sich anstrengen mag – doch wieder ganz viel falsch, was man tut.

Aber jetzt überleg dir mal Folgendes:
Was heißt das denn eigentlich genau: “Du nervst.” ?
Oder anders gesagt: “Du nervst mich.”
Oder: “Ich bin genervt.”
Oder könnte man nicht einfach “Du nervst.
durch “Ich bin mit dieser Situation überfordert.” ersetzen?

BÄM!!

“ICH bin mit dieser Situation überfordert!”
.. definitiv einer meiner besten Mindchanger seit langem!!

WARUM MINDCHANGER??
Weil ich “DU NERVST.” jetzt als Kompliment annehmen kann! Ich bin anders.. da bin ich inzwischen cool damit und ich mag mich, wie ich eben bin. Und wenn jetzt jemand sagt, dass ich nerve, egal ob das jetzt ist, weil ich zu viel rede oder über die ‘falschen’ Themen oder weil ich zu aufdringlich bin oder anders denke als er oder weil ich anders gekleidet bin oder whatever. Warum soll ICH DESWEGEN FALSCH sein?!
Ich bin einfach ich und der andere ist der andere und wir sind halt einfach anders – und wenn er damit nicht klarkommt, dann ist das nicht mehr länger mein Problem, sondern viel mehr seins, weil ER mit MIR überfordert ist.

Verstehst du was ich meine?

NICHT ICH bin Falsch.
Sondern DER ANDERE ist mit MIR überfordert.
DER ANDERE ist mit den Themen, die ich anspreche überfordert.
DER ANDERE ist mit der Energie, die ich ausstrahle überfordert.
Vielleicht weil DER ANDERE keine Grenzen setzen kann.
Vielleicht weil DER ANDERE schlechte Erfahrungen damit verbindet.
Aber sicher NICHT weil ICH Falsch bin!!

ALWAYS REMEMBER:
Was ein anderer über mich denkt,
sagt viel mehr über ihn aus, als über mich.


Statt: “Du nervst.” könnte man wohl auch sagen: “Du triggerst mich.

FUUU – ICH LIEBE DIESE WELT! 😄❤️
Weil man sich sie echt denken kann, wie sie einem ‘gefällt’.
Und es funktioniert einfach sooo guut!
‘Du nervst!’ – war bis grad eben einer der schlimmsten Sätze, die du mir hättest sagen können. Aber JETZT hör ich bloß noch: “Du bist mein Trigger.”

Und wenn ich mir vorstelle, dass das jemand zu mir sagt, bin ich sogar STOLZ drauf!! Wenn ich Trigger bin, dann löse ich etwas in den Menschen aus. Als Trigger kann man bewegen, man kann Leute aufwecken, aus ihrer Komfortzone rauslocken – ist vielleicht nicht immer Harmonie und Friede-Freude-Eierkuchen, aber man kann miteinander arbeiten und weiß sogar gleich wo man dabei ansetzen kann. GEIL!!


Sooo.. das wars erstmal.
Vielleicht hast du mir folgen können, vielleicht auch nicht.
Mir eigentlich egal. 😀
Für mich war’s grad ein richtig krasser Mindchanger!

Und vielleicht sogar der, der für immer alles verändert…


Und als letzer Gedanke, den ich mir mitnehmen und dir mitgeben will:

Wenn dich das nächste Mal JEMAND NERVT….

Sage dir Folgendes:
Nichts ist falsch an dieser Situation.
Alles ist richtig, wie es ist.
Alles ist genau richtig und okay.
Es ist okay.
Ich akzeptiere das Hier und Jetzt.

Und versuche dir dann mal folgende Fragen zu beantworten:

Wenn mit der Situation und den Menschen alles okay ist,
wenn im Hier und Jetzt alles richtig ist…
Was hat das Gefühl gerade mit MIR zu tun?
Was sagt die Situation über MICH aus?
Was triggert MICH gerade?
Womit bin ICH gerade überfordert?


Was denkst du darüber?
Feedback ist wie immer herzlichst willkommen! 😉


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DAMN HAPPY 🤗

DO IT TO BE HAPPY! ❤️
… oder ein DICKES FETTES Plädoyer OHNE Wenn und OHNE Aber
FÜR DEINE bewusste Persönlichkeitsentwicklung!
🙌 

Wieso? – Weil ich mich um meine bewusste Persönlichkeitsentwicklung bereits kümmere, schon seit einigen Jahren inzwischen… und es war bestimmt nicht alles easy, sicher nicht alles angenehm und Veränderung passiert selten von heute auf morgen, ABER (fettes ABER!!), es ist sooo fucking lohnenswert!!

Ich versuch mal zu beschreiben, was bei mir abgeht: Ich bin so happy, dass ich jeden Tag die ganze Welt umarmen könnte. Ich fühle dieses Kribbeln vor lauter Glücksgefühlen im ganzen Körper. Ich fühle mich frei. Ich fühl mich lebendig. Ich krieg das Grinsen teilweise gar nicht mehr aus dem Gesicht. Mir ist (meistens) scheiß egal, was andere über mich denken. Ich mach einfach mein Ding. Ich liebe meinen Job. Meine Arbeit ist sehr gefragt, weil ichs scheinbar ziemlich gut mache. Ich liebe es unterwegs zu sein. Ich liebe es zu reisen, neue Leute und die ganze Welt kennen zu lernen – immer wieder Neues zu erleben. Ich mach’s einfach. Ich fliege Gleitschirm – und DAMN: I love it! Ich liebe meine Family, mit der ich inzwischen wieder guten Kontakt habe, die mich inzwischen so akzeptiert, wie ich bin bzw. sie mir vielleicht trotzdem oft nen Vogel zeigt, aber mir letztendlich nicht mehr reinredet, sich stattdessen denkt ‘Nicy macht eh was sie will’ und mich dann tatsächlich machen lässt. Ich weiß ich kann mich auf meine Family zu tausend Prozent verlassen, alle sind immer für mich da. Von meinen Freunden ganz zu schweigen – ich hab viele Freunde und uff bin ich dankbar, denn einer besser als der andere!! Die einzigartigsten, witzigsten, offensten, liebsten und tollsten Menschen der Welt darf ich meine Freunde nennen! Ich hab aktuell so viele geile Projekte, an denen ich arbeite – alles Projekte, die absolut meine Leidenschaft sind, die ich mach, weil sie die Welt ein bisschen besser machen und sowieso für mich, weil ich mir auch selbst dadurch helfe. Ich bin online sehr aktiv mit Website, instagram, youtube und vieles mehr. Und ich liebe es, mein Leben zu teilen, mit all denen, die wollen. Und neben all dem hab ich sogar noch mehr oder weniger mein Leben im Griff (wobei meistens mehr und selten weniger): Ich hab ne echt gute Ordnung, was meine Unterlagen, Dateien und Daten etc. angeht, wenig und bewussten Besitz #minimalismus, keine Schulden, dafür nen guten Finanzplan, zwar viel am arbeiten, aber auch viel Ruhe, raus in die Natur, Meditation, viel Bewegung, ich mach mir jährlich mein Visionboard, ich feier meine Erfolge, ich kämpfe für meine Werte und Ziele und mach regelmäßig meine bewusst gewählten Routinen, die Gott sei Dank auch dann schon ihre Wirkung zeigen, wenn man sie nur zur Hälfte konsequent durchzieht 😀
Ich bin so unendlich dankbar für mein Leben und für alles, was ich erlebe und was um mich herum passiert, dass ich oft gar nicht weiß, was ich sagen soll und einfach nur staune und happy bin. Die Welt ist so riesengroß und wunderschön – so viel Liebe und ich mittendrin… damn happy 🙂

SO das war jetzt mal die spontane Beschreibung meines Lebens und zwar nicht als aktuelle Momentaufnahme, sondern mit dieser Happiness als Grundgefühl! Für manchmal vielleicht kaum zu glauben, aber #isso 😋


TWO THINGS…

HAPPY hin oder her, ABER da gibts noch zwei Dinge…

ERSTENS, was ich niemals vergessen werde:
Meine Vergangenheit und meines Story.

Und ZWEITENS, was ich niemals übersehen werden kann:
Die Leute, die GRUNDSÄTZLICH NICHT happy sind.
Die, die an sich selbst zweifeln, die kein Spaß am Leben haben, die von ihrem Umfeld runtergezogen werden, die keine Ziele und Visionen haben, die nicht lachen können, die immer traurig sind und Angst haben, die nicht wissen, dass es auch anders geht und dass sie nicht SO leben müssen!


ICH WEIß und ich hab’s inzwischen wirklich verstanden…

Ich kann Menschen NICHT helfen.
Ich kann sie NICHT verändern.
Ich kann NIX für die Menschen tun.

Das einzige was ich wirklich tun kann, ist das Beste aus mir selbst zu machen, dabei damn happy sein und wenns gut läuft damit ein paar Leute anstecken.

Und abgesehen von dem, was ich eigentlich für mich tue, kann ich, wenn ich’s doch nicht lassen kann oder danach gefragt werde, zumindest Impulse geben! Ich kann den Leuten einfach meine Story erzählen. Ich kann ihnen zeigen, was ich getan hab und was mich zu dem gemacht hat, wie ich heute bin.


Verdammt nochmal… 😱🤯

DU HAST VERDIENT, DASS ES DIR ABNORMAL GUT GEHT!! Ohne wenn und aber! Du bist es wert und hast es verdammt nochmal verdient!!! Es fühlt sich einfach besser an, wenn’s einem gut geht! …und wenn es nicht für dich so sein sollte, dann zumindest für dein Umfeld, denn auch das kann mit dir tausend mal mehr anfangen, wenn’s dir FUCKING GUT GEHT!!

Das schließt sicher nicht aus, auch mal nen scheiß Tag zu haben,
ABER dafür alles andere! Das wird’s einfach nicht mehr geben:

  • depressiv und negativ durchs Leben zu gehen
  • vor sich hinvegetieren
  • nicht wissen, was man mit seiner Zeit anfangen soll
  • keine Freunde zu haben
  • keinen Spaß am Leben zu haben
  • Misserfolg
  • an sich zu zweifeln
  • Dinge zu bereuen
  • und am Ende seines Lebens da zu sitzen und sich zu denken.. “Hätte ich mal..”

HOLY SHIT!

Wirklich: HOLY SHIT – bin ich froh, dass ich inzwischen weiß, dass nicht so sein muss, wie es halt schon immer gewesen und DASS EINFACH ALLES MÖGLICH IST! Man kann an allem arbeiten, alles ist erlernbar, alles ist möglich! ALLES! Für jeden und damit auch für DICH!!

Klar hat jeder seine Themen… #wassolls
Enjoy the process!

Wenn dein offensichtliches Thema ‘EIFERSUCHT’ ist, dann google es, informiert dich, zieh dir youtube-Videos rein, mach Therapien, entwickel dich weiter, solange bis das Thema durch ist! ES IST MÖGLICH, sich von diesem Thema zu befreien!

Wenn dein offensichtliches Thema ‘EINSAMKEIT’ ist, dann google es, informiert dich, zieh dir youtube-Videos rein, mach Therapien, entwickel dich weiter, solange bis das Thema durch ist! ES IST MÖGLICH, sich von diesem Thema zu befreien!

Wenn dein offensichtliches Thema ‘SCHULDEN’ ist, dann google es, informiert dich, zieh dir youtube-Videos rein, mach Therapien, entwickel dich weiter, solange bis das Thema durch ist! ES IST MÖGLICH, sich von diesem Thema zu befreien!

Wenn dein offensichtliches Thema ‘ÜBERGEWICHT’ ist, dann google es, informiert dich, zieh dir youtube-Videos rein, mach Therapien, entwickel dich weiter, solange bis das Thema durch ist! ES IST MÖGLICH, sich von diesem Thema zu befreien!

Wenn dein offensichtliches Thema ‘ALKOHOL, DROGEN oder sonstige SÜCHTE’ ist, dann google es, informiert dich, zieh dir youtube-Videos rein, mach Therapien, entwickel dich weiter, solange bis das Thema durch ist! ES IST MÖGLICH, sich von diesem Thema zu befreien!

Wenn dein offensichtliches Thema ‘UNZUFRIEDENHEIT IM JOB’ ist, dann google es, informiert dich, zieh dir youtube-Videos rein, mach Therapien, entwickel dich weiter, solange bis das Thema durch ist! ES IST MÖGLICH, sich von diesem Thema zu befreien!

Wenn dein offensichtliches Thema ‘SOZIALE INKOMPETENZ’ ist, dann google es, informiert dich, zieh dir youtube-Videos rein, mach Therapien, entwickel dich weiter, solange bis das Thema durch ist! ES IST MÖGLICH, sich von diesem Thema zu befreien!

UND SO WEITER….

NEVER FORGET: ALLES IST MÖGLICH!!!


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2019: #FLUGMODUS

THAT’S IT:


Die Gleichung ist einfach:
ERFOLG = POTENZIAL – STÖRUNG

In uns ALLEN steckt so UNENDLICH VIEL Potenzial!
Das Potenzial ist niemals das Problem..
Die große Herausforderung sind die Störungen!

“Umso weniger Störungen du in deinem Leben zulässt, desto erfolgreicher wirst du sein.”

So ist es und daran will ich mich jeden Tag in diesem Jahr erinnern!

Dabei geht’s natürlich auch um Arbeit und Business…
ABER auch um alle anderen Bereiche. Es zieht sich durch alles durch!

Mal ehrlich, eigentlich wissen die meisten doch was sie wollen. Abnehmen, aufhören zu rauchen, mehr Geld verdienen, mehr reisen, mehr erleben, Spaß haben, das Leben genießen? Die aller meisten wissen sogar einige Möglichkeiten, wie all das zu erreichen sein könnte, daran scheitert es also auch nicht.

Wenn man will kann man es so betrachten: Wir scheitern, weil wir uns stören lassen, anstatt einfach zu machen, was wir wollen und wissen! Bzw. wir fangen an, und wir lassen uns stören. Wir fangen nochmal an und lassen uns nochmal stören – ist doch klar, dass es so nichts wird!

WIR SCHEITERN, WEIL WIR UNS IMMER WIEDER STÖREN LASSEN!

Stören von Whatsapp, Facebook, Instagram. Von Freunden, Family, Kollegen, wem auch immer. Stören von diversen Drogen. Stören von zu viel Arbeit, zu vielen Terminen. Stören von Chaos. Stören von Stress. Stören von tausend Unterbrechungen für Essen, Rauchen, Nachrichten checken, Smalltalk. Stören von unseren eigenen Gedanken.

Man könnte übrigens auch sagen: FOKUS macht erfolgreich!

FOKUS ist nämlich tatsächlich das, worauf es ankommt!
Das Ding ist: EGAL WIE VIEL FUCKING FOKUS man hat, wie groß der Wille ist, wie viel Motivation man hat, wie sehr man es sich wünscht – … wenn man sich weiterhin immer immer immer wieder stören lässt, kann es nicht funktionieren! STÖRUNGEN zerstören deinen FOKUS! Störungen bringen dich aus deiner Konzentration, sie lenken dich ab und im schlimmsten Fall bringen sie dich so durcheinander, dass du anfängst dein eigenes WARUM zu vergessen: WARUM du dir diese Ziele ausgesucht hattest, WARUM du sie erreichen wolltest und das Gefühl, das du hattest, als du von deinen Zielen geträumt hast.

ÜBRIGENS >> Über alle möglichen Kanäle für JEDEN zu JEDER ZEIT erreichbar zu sein macht FOKUS UNMÖGLICH! DU HAST KEINE CHANCE, solange du deine Erreichbarkeit nicht einschränkst!

Ich wollte es nicht glauben.
Ich war erreichbar.
Ich wurde gestört.

Grade fällt mir auf: Der Satz “Der ist gestört.” heißt vielleicht, dass jemand irgendwas unverständliches macht oder bescheuert erscheint, aber er ist sehr wahrscheinlich einfach nur gestört! Ich meine: ER WIRD GESTÖRT! Vielleicht sogar von dir… – Weißt du wie ich meine? 😉

Auch ich war letztes Jahr gestört! Und wie…
Weil ich mich halt auch die ganze Zeit habe stören lassen!!

Wir Menschen sind nicht doof. Keiner von uns.
Wir kommen so klar, positiv, neugierig, offen und gesund auf die Welt.

Das was uns verändert, sind die Störungen, die unseren Fluss des Lebens ablenken und blockieren. Man muss gar nicht für irgendwas unglaublich kämpfen. Man muss eigentlich einfach nur dafür sorgen, dass man sein Körper und seine Seele nicht allzu sehr von irgendwem oder irgendwas stören lässt. Was in uns steckt, weiß ganz genau wie das Leben läuft und was unser Weg ist. Wir wissen eigentlich schon was zu tun ist, wir können uns selbst heilen, wir können so viel erschaffen, wir können alle unsere Ziele erreichen, wir können ALLES – JEDER VON UNS….

… und wenn wir uns bewusst sind, dass Potenzial NICHT GLEICH Erfolg ist, sondern es noch den Faktor ‘Störungen’ gibt …und wenn wir diesen Faktor anschauen, untersuchen und immer weiter abbauen, immer weiter Richtung Null… dann heißt es vielleicht doch irgendwann: POTENZIAL = ERFOLG.

2019 – IST BEI MIR FLUGMODUS ANGESAGT!

Sollte ich also mal NICHT erreichbar sein, dann mach dir keine Sorgen! Und reg dich schon mal gar nicht drüber auf. Sondern #justremember – du weißt doch jetzt: Wenn Nicy nicht erreichbar ist, dann ist sie im MODUS! Sie lässt sich grad nicht stören, sie macht ihr Ding und sehr wahrscheinlich ist sie auch noch happy dabei!

3 weitere Punkte:

  • mit FLUGMODUS im HIER und JETZT
    Alles was uns stört, bringt uns raus. Raus aus dem Hier und raus dem Jetzt…
    Wir können unser Leben an nur genau einem einzigen Zeitpunkt leben und gestalten >> im Hier und Jetzt – und Flugmodus hilft uns achtsam und genau DORT zu bleiben! Also immer öfter mal FLUGMODUS AN. Sei aufmerksam. Sei klar. Sei wach. Sei ungestört. Das Leben findet jetzt statt. Genau in diesem Moment. Während du diese Zeile liest. Genieße es. 😇
  • #fliegerbambi im FLUGMODUS
    Flugmodus ist natürlich das ideale Motto, wenn man bedenkt, dass ich seit letztem Jahr FLIEGEN kann! Ja FLIIIIIIIEEGEN! 😍 Und dieses Jahr will ich’s noch viel öfter und viel intensiver tun als letztes Jahr! Schirm packen. Berg rauf. Auslegen. Loslaufen. Vertrauen. Loslassen. Abheben. ❤️
  • Meditation: FLUGMODUS par excellence 
    Mal abgesehen davon, dass beim Meditieren sowieso Handy-Einstellung Flugmodus angesagt sein sollte, ist Meditation doch irgendwie die Meisterschaft seines eigenen inneren Flugmodus. Die Kunst sich nicht stören zu lassen – sowieso von nichts und niemanden im Außen, aber eben auch nicht von sich selbst, seinen Gedanken, Gefühlen oder anderen Empfindungen. Das Vermögen die Ruhe selbst zu sein, bei sich bleiben zu können, nur zu beobachten und nicht zu verurteilen, loslassen zu können, einfach zu fühlen und mit seiner Intuition zu arbeiten. Dieser FLUGMODUS par excellence soll mit #meditationeveryday ebenfalls eine meiner Herausforderungen in diesem Jahr sein! Umso weniger ich mich dabei stören lasse, umso größer wird die Wirkung sein… Ich freu mich drauf 🧘🏼‍♀️

Noch niemandem davon erzählt, noch nicht visualisiert und trotzdem habe ich seitdem ich mir meinem Motto für 2019 klar war, direkt von überall Bestätigung dafür erhalten.. Eine davon war ein Video, welches mir von einem meiner Hustle-Vorbilder Jonas Ulrich bei unserem letzten Whatsapp-Austausch empfohlen wurde. Er hat’s mit mir geteilt, ich will’s mit dir teilen – GÖNN DIR:


IF YOU WANT:

LINK ZU >> ALLE MEINE VISION-BOARDS


 

2018 – im Rückblick…

Das wars – mein Plan für 2018 >>  my vision for 2018

Auf meinem Visionboard ist definitiv zu erkennen: ALLE THEMEN, die für mich zum Leben dazugehören, heißt mein Körper, mein Business, die Digitalisierung, meine Finanzen, mein Besitz, mein Geist, die Natur, meine Heimat und das Reisen, die Menschen, meine Sexualität, die Spiritualität und die Zeit.

2017 hab ich vor allem trainiert, WIE ich die einzelnen Bereiche umsetzen kann und will.
2018 dachte ich mir: Das WIE krieg ich hin – ich will mich in diesem Jahr darauf konzentrieren, keins meiner Themen im Trubel des Alltags versehentlich untergehen zu lassen…

Rückblickend muss ich sagen: Alle Themen auf dem Schirm zu haben, hat funktioniert! Die Frage ist – WIE… Ich hab’s geschafft, aber ich muss kein Geheimnis draus machen: 2018 war ein Kampf. 
Es ist okay, denn bevor ich nehme, was ich kriegen kann, kämpf ich gern um das, was ich haben will. 2018 war eben eines meiner Jahre, in denen ich viele Aufgaben erledigt habe – und: “Man wächst mit seinen Aufgaben, sagt man.” So viel Aufgaben, wie ich erledigt hab, bin ich hoffentlich auch dementsprechend gewachsen und hab vor allem vieles dann auch draus gelernt!



Nun aber erstmal MEINE HIGHLIGHTS, auf die ich definitiv feiernd zurückblicke:

JANUAR

  • mein Silvester-Blinddate bei Mönchengladbach 🎆 >> Fotos & Story
  • mein Städtetrip nach Hannover 🏙 >> Foto&Story
  • mein Berlin-Trip ❤️ >> Fotos&Story
  • Finanzplanungs-Jahres-Meeting 📈
  • nochmal Abflug Richtung Mönchengladbach 🛫
  • Städtetrip Düsseldorf 💫 >> Story+Fotos

FEBRUAR

MÄRZ

  • Fotobox-Aktion mit Simon und Papa 🤗 >> Foto
  • VHS-Augen-Fitness 👁
  • Iglu-Übernachtung mit Simon ❄️>> Story&Fotos
  • Bowling-Abend mit dem Team 🎉

APRIL

  • die blumige Geburtstagsfeier meiner Mum an Ostern mit der ganzen Family ❤️
  • meine Wander-Tour auf den Tegelberg 🏔 >> Story&Fotos
  • das unfassbar gute eBusiness-Event von Oliver Pfeil! 🌐
  • meine Wander-Tour zum Schönblick  🏔 >> Story&Fotos
  • VHS-Freie-Rede 🆓
  • meine Schokoladen-Spende an die Tafel >> Österlicher Überfluss – was tun?
  • meinem spontanen Gleitschirm-GRUNDkurs mit Max 😎 >> Story&Fotos
  • VHS-Nonverbale Kommunikation 🤫
  • meinem noch spontaneren Entschluss direkt den A-SCHEIN zum Gleitschirmfliegen zu machen – Höhenkurs! #undhop 🦅 >> Story&Fotos
  • und dazu direkt die komplette Gleitschirm-Ausrüstung zu kaufen, denn leihen ist nicht üblich und ohne fliegt sich’s einfach schlecht 😉 💸

MAI

  • mein erster Flug vom Berg 🦅 >> Story&Fotos
  • Joe’s Hochzeit – was ‘ne Feier, was ‘ne Nacht 🎉
  • meine bestandene Theorie-Prüfung zum A-SCHEIN ✍️ >> Foto
  • meine NICHT-Fitness-Woche am Schliersee… 😶 >> Travel-PDF

JUNI

  • Fliegen mit den Jungs (D-Schein-Flüge) 🦅
  • Malle-Urlaub mit meinem #bestgirl Sonja ❤️ >> Travel-PDF
  • Ikarus-Festival mit Chris und seiner Crew 🎉 >> Travel-PDF
  • Bewerbung an der Humboldt-Universität für mein Studium 📋 >> Informationsmanagement?
  • VHS- eigenes Buch veröffentlichen 📕
  • Tutzing, Weilheim, Herrsching 🙏

JULI

  • beste Midnight-Action: KEEP CALM & PARTY ON 😆 >Fotos
  • GravityLab München – Komfortzone, was nochmal?? 🤪
  • bestande PRAKTISCHE Prüfung und jetzt offizielles #fliegerbambi ! 🦅 >> Foto
  • Feuer & Flamme + Geburtstagsfeierei 🎉
  • Lagerleben 2018 mit den Girls ❤️ und dem Straßenjungen 😂
  • neues Auto für 300 Euro geklärt 👌 >> Fotos
  • Bierzelt-Feierei 🎉
  • Wandertag mit Tino und Tina ❤️ >> Travel-PDF
  • Hüttenwochenende auf dem Nebelhorn ❤️ >> Fotos
  • erster Flug vom ‘fremden’ Berg 🦅

AUGUST

  • Wochenend-Trip nach Österreich mit meiner lieben Sonja 🙌🏼 >> Travel-PDF
  • Transporter-Tour Richtung Dresden – VW-Bus abholen 🤩 >> Travel-PDF
  • Abstecher in Mitwitz bei den Großeltern und in Neundorf bei der lieben Erna ❤️
  • Dog-Show in Tschechien mit meinem guten Freund Jesús 😎 >> Travel-PDF
  • 2 Wochen Kroatien-Road-Trip mit meinem Bro 🌅 >> Travel-PDF

SEPTEMBER

OKTOBER

  • Wander-Tour auf den Grünten bei bestem Wetter 🏔 >> Fotos
  • Wochenend-Trip nach Mühldorf am Inn 😊 >> Foto
  • meine ersten zwei Hike&Flys mit den Buitre volado locos 🦅 >>
    1. Fotos&Videos + Youtube
    2. Fotos&Videos Youtube
  • Lechbaden mit meinem lieben Adrian 🏊🏻‍♂️ >> Foto
  • Bowling-Abend mit den Girls ❤️
  • #aufsichtsperson und weil’s Leben doppelt so viel Spaß macht, wenn einem halb so viel peinlich ist 🎉 >> Foto + Foto2

NOVEMBER

  • Saison-Abschlussfliegen in Sillian mit der BLUE-SKY-Crew ❤️ >> Story-Link
  • chilliges GET TOGETHER mit der Crew 😊
  • Lernen für die Einzelhandels-Zwischenprüfung mit Teo 🙌🏼
  • Doppelter Buchenberg-Hike&Fly mit Olli 🦅 >> Fotos
  • neuen Tattoo-Termin für März geklärt 👌 >> Wolf
  • Martin 🙌🏼
  • neues Arbeitszeugnis 💪🏻 >> Arbeitszeugnis 2018-11
  • Mädels-Abend mit meinen Sweeties ❤️

DEZEMBER

  • Power-Weekend mit Jürgen Höller, Mike Dierssen und Arnold Schwarzenegger 💪🏻
  • der Abschlussball von meinem Bro ❤️ >> Fotos
  • Abstecher in Wiesbaden 😊
  • Trip nach Potsdam zu Martin 😍
  • 22.12.18 Baden im Ammersee 😜 >> Foto
  • Weihnachten mit der Family 🎄 >> Fotos
  • Jahres-Abschluss-Treffen mit Maren ❤️
  • Es tobt der Hamster vor meinem Fenster… 🐹

Und so viel mehr Treffen mit super lieben Bekannten, meinen besten Freunden und meiner Family – plus all die Stunden, die ich im Büro und in den Shops unterwegs war, die ich im Fitnessstudio trainiert und am Ammersee verbracht habe und so weiter….

JA – es war schon ein geiles Jahr!!

Schön blöd ist aber echt, wenn man es nicht richtig genießen kann! Wenn man nicht bei allem, was man erlebt wirklich im Hier und Jetzt ist, sondern bei tausend anderen Sachen. Wenn man fast durchgehend super viel Stress hat und die ganze Zeit irgendwer etwas von einem will oder wenn mal keiner was will, man sich dann selber den Stress macht mit seinen tausend Dingen, die man noch erledigen muss. Und wenn man trotz der vielen Sachen, die man wirklich tun will, doch noch sooo viel zu viele Dinge tut, auf die man eigentlich gar kein Bock hat, die man nur anderen zuliebe tut, aus Gewohnheit oder weil man einfach nicht NEIN sagen kann.

Ich sag dir: Das ist echt SCHEIßE. 

Naja.. das Jahr ist rum und was soll man machen?
Ich weiß es schon und ich kann’s dir sagen: BESSER MACHEN!
Und wann? – Natürlich direkt 2019! 

In diesem Sinne, wünsch ich mir selber gutes Gelingen und dir natürlich auch! 

Und als Abschluss für uns alle vielleicht noch das Zitat (von wem weiß ich leider nicht), das einige bereits von mir geschickt bekommen haben, weil ich es wirklich gut finde:

“Ich wünsche dir, dass du nicht vergisst,
wo du herkommst und wer du einmal warst.
Dass du dabei aber den Mut hast,
heute das zu sein, was du geworden bist.
Und die Kraft, das zu werden,
was du noch sein möchtest.”


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Achja.. und ich hab tatsächlich kurz überlegt ob ich das so teilen soll… Aber klar und warum nicht?!
Das Leben ist halt nicht immer einfach und es läuft nicht immer alles perfekt und man bekommt auch nicht immer direkt alles, was man sich wünscht. #ISTHALTSO – Und auch wenn das manche von mir denken mögen, auch bei mir ist das eben nicht so! 😉


 

2018-10-31: #planhaben und am Ende doch alles anders machen?

Genau am 22.Oktober 2017 – vor ziemlich genau einem Jahr, hab ich mich entschieden…
Entschieden, dass ich nach Berlin will. Entschieden, dass ich so bald wie möglich hier her komme!


WAS DAVOR PASSIERTE:

Schon Jahre vorher
habe ich immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt einfach abzuhauen. Raus in die Welt. Einfach raus! Die Welt ist sooo groooß und soo schön und immer wieder hat es mich einfach nicht losgelassen, dieses Gefühl von Fernweh und dass mich die “weite Ferne” einfach wie magisch angezogen hat.

Schon Monate lang war ich immer wieder extrem unzufrieden mit meinem Job. Nicht zufrieden, weil ich das Gefühl hatte, dass ich zu wenig verdiene, dass ich mich nicht weiterentwickeln kann, dass ich durchgehend überfordert bin, weil ich mit meinen Aufgaben nicht hinterherkomme, die alle auf meinem Schreibtisch abgeladen werden und dass man mich nicht versteht und ernst nimmt.

Ungefähr 4 Monate davor reservierte ich einen Platz für mich im Vipassana-Center in Polen.

Genau 11 Tage davor, fuhr ich mit meinem Auto los, bis nach Polen, um dort mal 10 Tage abzuschalten, zu meditieren und einfach mal zu schauen, was passiert.

1 Tag vor der Entscheidung (nach den 10 Tagen Schweigen und Meditieren – die Story dazu: HIER), entschied ich spontan auf meinem Rückweg noch einen Abstecher in Berlin zu machen, weil es mich irgendwie dorthin gezogen hat.


DANN DER 22.Oktober 2017:

An dem Tag selbst, war ich wie im 7.Himmel oder auf einem Trip oder wie auch immer 😀 Ich habe das erste Mal meinen Bekannten wieder getroffen, den ich eigentlich in Kolumbien kennengelernt habe, als ich vielleicht 10 Jahre alt war. Allein das war schon ziemlich crazy, dass ich zufällig seine Nummer hatte, er zufällig Zeit hatte und mich ultra spontan bei sich aufgenommen hat. Ich hab seine Familie kennengelernt, wo seine Frau und seine Kinder wahrscheinlich zu den liebsten und coolsten Menschen gehören, die ich kenne. Ich hab seine Hunde kennengelernt, die er züchtet – unglaublich beeindruckende Tiere! Wir sind in die Stadt rein gefahren, ich hab mich sooo frei gefühlt. Die vielen Häuser und Geschäfte, die ganzen Menschen, die unterwegs waren, die Energie… ich bin mit offenen Armen in die Stadt reingelaufen und sie hat mich einfach umgehauen. Als dann auch noch am Brandenburger Tor eine Demo war, wo Culcha Candela fast direkt vor meiner Nase rumgetanzt ist mit dem Song WENN NICHT JETZT, WANN DANN?!? – das war zu krass! Alles in mir wusste zu tausend Prozent, dass genau JETZT der richtige Zeitpunkt ist, die Entscheidung zu treffen, alles in Herrsching abzubrechen und genau HIER in Berlin einen neuen Lebens-Abschnitt zu beginnen.
WENN NICHT JETZT, WANN DANN?!?


WAS DANACH PASSIERTE:

Direkt zwei Tage später, an meinem ersten Arbeitstag nach diesem Trip, habe ich meinen Chef um ein Gespräch gebeten und ihm versucht vorsichtig beizubringen, dass ich weg will – weg nach Berlin. Ich habe wohl sehr entschlossen gewirkt, sodass es erstmal so stehengelassen wurde und wir nur vereinbart haben, ein bisschen Zeit bleibt ja noch, in der wir alles für meinen Abgang vorbereiten können, bis ich weiß, wann es losgeht und dann tatsächlich weg bin.
Nach und nach erzählte ich auch meinen Freunden und Verwandten davon.
Die waren sich alle ziemlich einig, dass sie das zwar ziemlich scheiße finden, dass ich abhauen will, aber dass es für mich definitiv das Richtige ist und die Stadt perfekt zu mir passt.

Im nächsten Monat hab ich etwas recherchiert, was ich in Berlin dann überhaupt machen will und bin zufällig über meinen absoluten Traum-Studiengang gestolpert >> Informationsmanagement

WIEDER hab ich alle auch über diese Entscheidung informiert…

Im Frühjahr hab ich dank unserem Azubi spontan meinen Gleitschirm-Schein gemacht >> #fliegerbambi

Mitte Juni dann konnte ich mich endlich bei der Humboldt-Universität bewerben für mein Studium. Bewerbungs-Schluss war der 15. Juli und danach hieß es: Nochmal ewig auf die Zulassung warten…

Während ich so auf die Zusage gewartet habe, ist mir noch was ganz anderes bewusst geworden:
FLIEGEN + BERLIN = NICHT unbedingt die optimale Kombination….

Ende August habe ich dann (wie erwartet) den Zulassungsbescheid bekommen.

Da war’s aber ehrlich gesagt schon viel zu spät, denn ich hatte mich schon lange um-entschieden…
Neuer Plan seit Sommer: Auch Informationsmanagement studieren, aber als FERNSTUDIUM. Die Fern-Hochschule dafür hab ich mir schon rausgesucht. Ablauf: Während dem 20 Wochen-Stunden Fernstudium noch weitere 16 Wochenstunden FERN-arbeiten. Heißt: Die nächsten 3 Jahre in der Weltgeschichte rumreisen – immer wenn gutes Fliege-Wetter ist, dann FLIEGEN und immer wenn’s nicht so gut ist, dann per Laptop lernen und arbeiten. Gepennt hätte ich bei irgendwelchen anderen Fliegern von www.couchsurfing.com oder in günstigen Unterkünften oder im Auto. Ich hab das alles schon geplant und das wäre sicher mega geil gewesen! Und wenn ich ja sowieso flexibel bin, was den Ort angeht, dann wäre ich sicher auch trotzdem ein zwei Monate auch mal in Berlin vorbeigekommen.

WIEDER hab ich alle über diese UM-Entscheidung informiert…

Hin oder her: Ich wollte DEFINITIV ab Oktober weg sein – wenn nicht Berlin dann zumindest irgendwo anders!

Anfang September bittet mich mein Chef nochmal um ein Gespräch, das in Kurzfassung so ablief:
Chef: Wie war nochmal genau dein Plan?
Nicy: Wie besprochen, ab Oktober weg und dann noch 16 Stunden per Fern.
Chef: Keine Chance. Das geht nicht. Du musst bitte erstmal noch dableiben.
Nicy: Aber….
Chef: Was kann ich dir anbieten, dass du bitte noch bleibst?

Nach vielen Überlegungen und nochmal zwei Gesprächen, hab ich tatsächlich nochmal zugestimmt bis sicher Ende März zu bleiben – und eben DANN ENDE MÄRZ ENDLICH LOSZUZIEHEN!


JETZT – ziemlich genau 1 Jahr nach dieser Entscheidung, hock ich hier…
Immer noch in Herrsching, scheinbar noch alles beim Alten… andererseits hat sich dann doch ziemlich viel getan.
Viele Veränderungen in meinem Job, bei den Leuten, mit denen ich zu tun habe und vor allem in mir.

Ich könnte jetzt auch noch ein bisschen drüber philosophieren über WAS WÄRE WENN… 
ABER NEIN. Ich weiß, wenn ich dran denke, dass ich jetzt auch in Berlin sein könnte oder irgendwo auf der Welt mit anderen Fliegern unterwegs, dann könnte ich heulen. Und wenn ich mich erinnere an das Gefühl, dass ich hatte, als ich genau vor einem Jahr am Brandenburger Tor in Berlin stand, dann zerreist es mich, weil es grade soo weit entfernt ist. ABER NEIN. Meine letzte Entscheidung war: Ich bleibe bis Ende März HIER.

Und hier ist es ja grad auch nicht so schlecht 😉
Ich hab meine Family, meine Freunde, ein Auto, dass mich tatsächlich immernoch von A nach B fährt und immer wieder zurück, ich hab einen Job, wo ich mich austoben kann, ich hab geile Kollegen, ich hab die coolste Wohnung in einer der schönsten Umgebungen, ich mach irgendwie mein Ding und es LÄUFT grade tatsächlich verdammt gut!

Pläne machen schön und gut. Entscheidungen treffen schön und gut.
Am Ende kommt es irgendwie doch ganz oft anders als man denkt… Zumindest bei mir 😀

Keine Ahnung. Ich versuch immer alle auf dem Laufenden zu halten, was gar nicht sooo einfach ist, weil ich teilweise selbst nicht hinterherkomme. ABER HEY – egal, wie immer alles gekommen ist, am Ende war’s immer GUT SO!
Und das weiß ich auch für die Zukunft: Egal, was bis Ende März wieder passiert sein wird, ob ich doch hier bleibe oder komplett auswander, oder komplett kündige oder doch nicht studiere oder mein Traummann finde oder WAS AUCH IMMER – ich bin gespannt, ich freu mich drauf und ich weiß: ES WIRD GUUUT WERDEN 😉 


Und hier noch ein Video, wo ich bereits im Juni mal gedreht hab, als ich einfach aufgegeben und akzeptiert habe, an Plänen festzuhalten, die man IRGENDWANN mal festgelegt hat…. #thatslife #wassolls


ALLE MEINE STORIES HIER: stories of my life
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2018-09-19: #greenlawn

Der grüne Rasen…


Das gibt’s doch nicht!
Wir Menschen sind schon sehr komische Wesen…
Jeder hat seinen eigenen grünen Rasen und anstatt, dass wir alle unserer Freunde zur nächsten Grill-Party einladen, darauf feiern und tanzen, stattdessen schauen wir uns andere grüne Rasen auf Facebook und Instagram an.

Die Vorstellung ist so paradox, dass ich gar nicht weiß ob ich darüber lachen oder weinen soll.

Oh doch – ich muss schon wieder lachen 😀 Es ist einfach zu komisch!
Wie DOOF wir alle sind, oder nicht? Schauen in unser Handy rein, um uns grüne Rasen anzusehen, obwohl wir selbst mitten auf einen riesengroßen grünen Rasen stehen, auf dem wir uns austoben könnten bis einfach alles zu spät ist!

Und weinen könnte ich aber auch… denn ich bin wohl auch ein super Beispiel für eine Person, die so doof ist und genau sowas immer wieder macht. Sich zwar schon freuen einen eigenen grünen Rasen zu haben und es ist wirklich super da drauf rum zu sitzen (sitzen ist mir lieber als stehen :D) ….aber während ich da so sitze und mir die anderen Rasen im Internet anschaue überkommt mich ganz oft das Gefühl: Fuuuu… ich will lieber einen anderen grünen Rasen! Wieso hab ich nicht den? Ich will auch! Der andere Rasen ist viel grüner. Noch ein anderer ist viel größer. Und auf noch einem anderen wachsen die Grashalme gerader. #whatthefuck
Am Ende sind alles nur GRÜNE RASEN!!!
Und umso länger ich an grüne Rasen denke und darüber schreibe, umso lächerlicher wird das alles..

Aber hey 😀 ich bin nicht alleine – weinen können wir alle zusammen, DENN:
Gerade gestern wieder hat mich jemand angeschrieben mit dem Text: “Will auch mal mit dir reisen 🙂 Hätte da voll Bock drauf. Einfach was erleben!” Oder davor mal jemand: “Also ich muss echt sagen ich bewundere dich voll. Musst mir unbedingt dein Geheimrezept mal erzählen, will auch diese pure Lebenenergie!” oder “Ich beneide dich schon, dass du immer on Tour bist” oder “Ich beneide deine Lebeneinstellung.” oder oder oder
Und ganz oft waren das sogar Leute, wo ich mir davor GENAU DAS SELBE schon gedacht hab, aber umgekehrt!!! Und nochmal die Frage: Was sind wir Menschen denn für ein komisches Völkchen?? 😀
Immer bei den anderen schauen was abgeht, anstatt einfach bei seiner eigenen Party zu bleiben!

#whatever – das waren meine Gedanken zum heutigen Mittwoch 😀
Und ich werde diese Gedanken zum Anlass nehmen, viel öfter wieder meine eigenen Rasen-Partys zu schmeißen, weniger im Internet abzuhängen und vor allem wieder viel weniger zu kucken, was alle anderen so für Rasen haben – denn am Ende haben wir alle bloß einen verdammten grünen Rasen!
Egal ob hellgrün, dunkgrün, mit langem Gras oder gemäht oder mit paar Blümchen oder nicht – es ist ein Rasen!
EIN GOTTVERDAMMTER RAAAAASEN!!!

Beim nächsten komischen Gedanken einfach an grünes Gras denken und alles wird gut ♥


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2018-09-14: Meine Idee?


Soo… nachdem es mich jetzt mal wieder gesundheitlich schön zerlegt hat und mein Körper mich zu einer Ruhepause gezwungen hat, hatte ich tatsächlich mal wieder ordentlich viel Zeit nachzudenken.

Ein Thema, was mich des öfteren beschäftigt und auch jetzt mal wieder dran war, ist: Was tu ich eigentlich die ganze Zeit? Sind das Dinge, die ich mache, weil sie cool sind? Oder weil ich sie machen will? Und was ist da der Unterschied? Mach ich Dinge, die andere machen? Bin ich ein Mitläufer? Oder mach ich was ich will?
Wann hab ich das letzte Mal etwas gemacht, was MEINE IDEE war?
Muss es überhaupt immer eine eigene Idee sein?

Wenn ich so zurück überlege…
Anders als es wahrscheinlich die meisten Menschen von mir denken würden – behaupte ich: Ich bin tatsächlich ein ziemlicher Mitläufer. Ständig die Augen und Ohren offen haltend, nach inspirierenden Menschen mit tollen Idee, denen ich mich anschließen kann. Funktioniert ganz gut. Man kommt viel rum, macht viel und erlebt so viele verschiedene großartige Dinge.
Es müssen nicht immer die eigenen Ideen sein. Auch andere haben großartige Ideen, dass es verschwenderisch wäre, nicht auch dafür offen zu sein und einfach mal was MIT-zumachen.
Und doch sollte man niemals seine eigenen Ideen vernachlässigen. Unsere eigene innere Stimme, die uns immer wieder mit kleinen und größeren Ideen, versucht zu sagen, was uns glücklich machen könnte und was uns erfüllen wird.
Und wenn wir diese Stimme andauernd ignorieren – so toll die Sachen auch sind, die wir die ganze Zeit tun, diese Sachen können uns nicht für ewig davon ablenken – dann wird man früher oder später unzufrieden, weil man zwar tolle Sachen macht, aber irgendwie nicht die eigenen.

Ich hatte schon so viele Ideen. Man muss weiß Gott auch nicht alle davon umsetzen.
Manche sind nur Überlegungen, über die man mal nachdenkt oder auch nicht
und dann verschwinden sie wieder. Man lässt sie los und es war schön, dass sie da waren.
Dann ändert sich viel und vor allem man selbst und dann kommen sowieso schon wieder neue Ideen.

Andererseits gibt es auch Ideen, die kommen irgendwie immer wieder.
Man denkt man hat sie lange losgelassen, aber dann ist diese Idee immer wieder plötzlich da!
Schwirrt einem im Kopf rum und macht einen ganz kirre.

Manchmal merkt man es auch nicht gleich, was was ist.
Welche Idee nur ein Gedanke ist und welche Idee wirklich eine Vision ist , die noch in einem schlummert, aber schon darauf brennt einfach auszubrechen – vielleicht will sie noch wachsen, bevor es soweit ist, aber sie will raus, umgesetzt und gelebt werden. Das kommt irgendwo von tief innen, von Herzen, ergibt manchmal nicht mal Sinn – aber sie ist da diese Idee und warum auch immer – MAN WILL ES TUN!

Gerade versuche ich mich dran zu erinnern, welche meiner Ideen ich schon lange mit mir rumtrage und die immer wieder da sind, ich aber vielleicht nie wirklich ernst genommen habe, obwohl es genau das ist, was ich wahrscheinlich einfach tun sollte – nicht unbedingt weil es in erster Linie sinnvoll erscheint, sondern deshalb, weil ich’s kann und WARUM NICHT? Ein Versuch wird’s allemal wert sein 😉

Ich werde jetzt noch ein bisschen weiter drüber nachdenken, was meine letzten und vielleicht schon ältere Ideen waren und ob sie immer noch das auslösen, was sie damals in mir ausgelöst haben – das Gefühl sofort loslegen zu wollen, kribbeln im Bauch, pure Vorfreude und Neugier auf alles was mit dieser Idee kommen mag.

Und dann wünsch ich mir den Mut, Entscheidungen zu treffen.
Nein zu sagen, zu anderen Ideen. Nein sagen zu Ideen, die großartig und toll sind, die aber nicht meine sind.
Damit endlich wieder genug Raum da ist für meine eigenen Ideen, die vielleicht nicht immer die besten sein mögen, aber eben die meinen sind. JA zu MEINE IDEEN. 

Schaun wir mal, was passiert.


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Informationsmanagement?

Informationsmanagement & -Technologie –
das soll es also sein, was ich studieren will?

Viele haben mich schon mit großen Augen angeschaut, wenn ihnen erzählt hab, was ich studieren will, weil sie erstmal nicht so viel damit anfangen können. Und dann gefragt: Was macht man da denn? Und warum genau das?

Dazu habe ich tatsächlich schon vor Monaten mal was zamgeschrieben, also warum nicht auch posten. 🙂



Hier die Story – und wie eins zum anderen kam:

Die Entscheidung, nach Berlin zu ziehen, hatte ich letzten Oktober fix getroffen.
Die Entscheidung, jetzt doch noch zu Studieren, war ebenfalls getroffen. Wo ich also studiere, war klar, was ich aber studieren werde – diese Frage war noch offen, also hab ich mir die große Frage gestellt: Studieren okay – und was zur Hölle??

Also erstmal bei Google eingegeben: “studieren berlin
Hmm… Okay… da waren schon ein paar Unis und noch mehr Studiengänge und ähm kp..
Dann hab ich mir also die Uni rausgesucht, die die kleinste Entfernung zu meinem Bekannten Jesús in Berlin hat – das war die Humboldt-Universität. Jetzt war ich zwar schon ein Schritt weiter, aber klargekommen bin ich immer noch nicht. Nach ewigem rumklicken auf der Seite, bin ich dann aber bei dem Studiengang “Informationsmanagement & Informationstechnologie” gelandet. (Link)
Und ich hab mich wirklich sofort in ihn VERLIEBT!!

Wieso hat mir denn davor niemand gesagt, dass man DAS studieren kann?
Genau das, womit ich mich jeden Tag beschäftige, was meine Leidenschaft ist??
War das ein crazy Gefühl, als ich das gelesen hab 😀

Warum?? – Ganz klar…

  1. In dem Studiengang geht es um die wesentlichen technischen und organisatorischen Grundlagen zur Erschließung, Speicherung, Vermittlung, Darstellung, Suche und Analyse von Informationen und Wissen in all seinen Erscheinungsformen (z.B. Datenbanken- und Informationssysteme, Informationsmodellierung, Informationsanalyse, Content-Management-Systeme, gesellschaftliche Aspekte der Informationswissenschaft, Digitale Bibliotheken, Grundlagen der Informationswirtschaft und elektronische Medien).
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    Ich weiß gar nicht, ob es überhaupt einen besseren Studiengang als diesen geben könnte für mich, denn das was ich eh schon die ganze Zeit mache, ist wirklich GENAU DAS!!
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  2. Vor ca. 3 Jahren habe ich begonnen ganz viel Zeit und Energie in meine bewusste Persönlichkeitsentwicklung zu stecken. Nach kurzer Zeit stand ich dann vor der großen Herausforderung, wie ich mir all das Wissen, das ich da erfahre, merken kann. Man braucht oft nicht all das Wissen sofort, aber vielleicht irgendwann später und dann wär’s doch super praktisch, wenn man auf das Wissen zurückgreifen könnte. Also wie kann ich mein Wissen am besten archivieren, sortieren, leicht zugänglich und schnell auffindbar machen, sodass ich es am besten Nutzen kann?
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    Erst hab ich angefangen alles in Word Dokumenten abzuspeichern und in Ordnern auf meinem PC abzulegen – musste dabei allerdings schnell feststellen, dass das nicht die Lösung sein kann, da ich im Datei-Manager schnell an meine Grenzen gestoßen bin, was meine Erwartungen an eine Wissensdatenbank angeht.
    Außerdem war das damals zu meiner Networkmarketing-Zeit, wo ein essentieller Faktor ist, nicht nur Wissen zu haben, sondern sein Wissen auch an sein Team weiter zu geben.
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    So kam es, dass ich verschiedene Website-Baukästen angeschaut habe. Bei WordPress bin ich dann hängen geblieben und nutze es seitdem als meine ganz persönliche Wissensdatenbank für alles, was mich beschäftigt und was für mich zum Leben dazugehört.
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  3. Seitdem habe ich eine öffentliche Website mit all meinem Wissen, auf die jeder zugreifen. Jeder kann sehen, was ich auch sehen kann. Ob das schlau ist? 😀 Alles relativ! Unfassbar mit wie vielen Menschen ich schon darüber gesprochen habe, ob es nun wirklich so sinnvoll ist, so viel öffentlich zu teilen und warum ich das überhaupt mache? Und noch viel mehr, wie ich mit anderen drüber geredet habe, hab ich mir selbst dazu Gedanken gemacht, welche Informationen, in welcher Form, in welchen Ausmaß, für jeden oder nur für bestimmte Personen zugänglich sein sollten.
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    Uuuuund was für diese Informationen die logischste Ordnung ist, um alles leicht wiederzufinden und dass eben alles seinen Platz im System hat – das ist sooo schwierig, weil ja alles mit allem zusammenhängt. Jede Information für sich kann immer wieder in verschiedenste Zusammenhänge gestellt werden und auch verschiedenste Bedeutungen haben. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Informationen zu sortieren. Man muss sich letztendlich eben für eine entscheiden und zwar für die, die im jetzigen Augenblick und dann aber auch langfristig wohl die beste zu sein scheint. Und ein paar Monate später wirft man dann doch wieder alles über den Haufen… So hab auch ich inzwischen schon über zehn Webseiten gehabt, die ich immer wieder, umgezogen, neu strukturiert und neu aufgezogen habe. #ishaltso
    Hat mich viel Zeit und Energie gekostet, aber man lernt ja auch dazu bei allem was man so tut 😉
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  4. Als ich dann angefangen habe als Geschäftsführer-Assistenz zu arbeiten, habe ich mich schon so an meine eigene Wissens-Datenbank gewöhnt, dass es für mich ganz selbstverständlich war, dass hier auch sowas her muss. Bin ich auch immer noch der Meinung – keine Ahnung wie Menschen OHNE so etwas überhaupt vernünftig arbeiten können 😀
    Ich meine einfach eine zentrale Plattform, wo für das Personal alle relevanten Informationen zugänglich sind – auch übers Smartphone. Informationen wie das Fachwissen zu den Produkten, der Hardware, zu Apps und anderen Tools, die genutzt werden, Informationen wie bestimmte Systeme funktionieren, also Leitfäden meistens sogar mit Fotos, die ganz genau erklären, wann was zu tun ist. Unendlich viele Tipps, für das allgemeine KnowHow, was Kommunikation, Vertrieb, persönliche Weiterentwicklung in den Bereichen Selbstbewusstsein, Ordnung, Zeitmanagement etc. betrifft. Wer für was und in welcher Situation der richtige Ansprechpartner ist. All das und so viel mehr.
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  5. Warum mir das so WICHTIG ist? – Eines der schlimmsten Gefühle, die es für mich gibt, ist etwas TUN wollen – also WIRKLICH JETZT TUN WOLLEN – aber nicht zu wissen wie es geht!
    Man kann alles lernen – klar! Und vieles findet man einfach über Google, aber eher allgemeine Dinge und keine internen Arbeitsabläufe und interne Informationen des Unternehmens. Genau diese Informationen, die aber den Work-Flow ermöglich, sodass es Spaß macht, weil es läuft! 

    • Wenn z.B. ein Kunde vor dir steht und eine Frage hat zu seinem Vertrag und du WILLST es ihm sagen, aber weißt die Antwort nicht, obwohl es die Information ja gibt!
    • Oder der Kunde will etwas kaufen und du weißt nicht, wie die Kasse funktioniert, obwohl es ja ganz einfach ist.
    • Oder wenn ein Kunde vor dir steht und gern einen bestimmten Artikel kaufen will, aber du weißt nicht WO er ist, obwohl er irgendwo hier im Laden sein muss!
    • Oder du willst eine Schraube irgendwo wieder festdrehen und es scheitert weder an der Zeit, noch Motivation, sondern daran, dass du nicht weißt wo der Schraubenzieher ist.
    • Oder du verbesserst einfach nie dein Zeitmanagement und bleibst relativ unproduktiv, weil du gar nicht weißt, DASS und schon gar nicht WIE es alternativ ablaufen könnte.
    • Oder oder oder…
      Es NERVT mich unglaublich, wenn ich gerne etwas machen, bearbeiten, sagen oder lernen will und ich ums Verrecken nicht rauskriege wie, obwohl ich weiß, dass es wahrscheinlich so einfach wäre!
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  6. Es gibt doch bestimmt auch eine Studie dazu, wie viel Zeit in dieser Welt dafür draufgeht, Informationen zu suchen? Oder wie viel Zeit verschwendet wird allein dadurch, weil man irgendwelche Informationen NICHT hat? – Die Antwort will ich glaub lieber gar nicht wissen 😀
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  7. Ok – I’m sorry – ich bin abgedriftet 😀
    Aber das ist halt einfach MEIN Thema ♥
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  8. Jedenfalls als ich damals angefangen habe als Geschäftsführer-Assistenz zu arbeiten, habe ich auf eigene Faust begonnen eine Wissens-Datenbank für das Unternehmen anzulegen. Als das Gerüst dazu stand, habe ich versucht meinem Chef zu erklären, wie wertvoll so etwas ist. Inzwischen ist die Pflege unsere Online-Wissensdatenbank eine meiner Prioritäten und unsere Datenbank wird Tag für Tag weiter ausgebaut.
    Anfangs mussten sich alle noch daran gewöhnen damit zu arbeiten (weil es halt was Neues war) und inzwischen ist unser “Handbuch” einfach nicht mehr wegzudenken!
    Mein Chef hat dann irgendwann zu mir gesagt: “Ich konnte es vorher nicht benennen, aber das ist genau das, was ich mir eigentlich immer gewünscht habe!”
    Das große Ziel ist es nun, dass im Notfall die Putzfrau im Shop einspringen und der Betrieb auch mit ihr weiterlaufen könnte. Alles, was um uns herum passiert und worum es immer geht sind INFORMATIONEN. Und Informationen kann man so sortieren, zugänglich und dadurch nutzbar machen, dass JEDER alles machen könnte. Klar soll nicht jeder alles machen und nicht umsonst hat jeder seine Aufgabenbereiche und seine Qualifikationen, aber es soll keiner mehr sagen können, ich hab das nicht gewusst! EINFACH DASS ES NIE WIEDER AM WISSEN SCHEITERN MUSS! 😉
    .
  9. Zwar nicht so digital wie unsere interne Website, aber auch hier ging es ums Thema Informations-Management, habe ich mich damals für unser heutiges Ordner-System eingesetzt.
    Alles andere, bis auf unser heutiges Ordner-System, hat für mich absolut keinen Sinn ergeben und hätte vor allem langfristig wieder zu Unübersichtlichkeit geführt. Deshalb bin ich dabei echt hartnäckig geblieben, bis mein Chef nach viel Überzeugungsarbeit von mir zugestimmt hat, dass wir ab sofort genau nach diesem System arbeiten. DANKE an mein Chef für sein Feedback immer – denn auch hier hat er gesagt: “Das war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe, dass wir jetzt nach diesem System arbeiten!”
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  10. Danach kam die komplette Büro-Digitalisierung von Verträgen, Unterlagen, Projekten, usw. – wo es natürlich auch nochmal um Informations-Management ging, nur eben wieder digitaler.
    .
  11. Und auch heute bin ich die, die die Informationen bei uns im Unternehmen managt. Es landen etliche Mails pro Tag in meinem Posteingang, wo es nur darum geht, Informationen entweder zu unserer Wissensdatenbank hinzuzufügen oder in unserer Cloud abzuspeichern. Dabei ist es meine Aufgabe zuerst die einfachste Struktur dafür zu entwerfen, alle Informationen eindeutig zu benennen und dann logisch einzuordnen. That’s it.

Alles ist Information. Einfach alles. Wenn man sich dem mal bewusst ist, kann man damit beginnen was zu verändern. Mit den Informationen konstruktiv arbeiten, anstatt immer auf der Suche zu sein.
Ich liebe es einfach 🙂 Mag sein, dass viele mit diesem Beitrag nichts anfangen können, aber nicht so schlimm. 😀


Achja… vielleicht noch eine Zusatz-Information: Berlin-Studium ist übrigens nicht mehr aktuell. Nachdem ich diesen Sommer spontan meinen Gleitschirmschein gemacht habe, ist mir irgendwann klar geworden, dass Berlin und Gleitschirmfliegen wohl nicht die optimale Kombination ist und dass mir sowieso nicht ganz wohl dabei war, mich für die ganze Zeit des Studiums auf einen Ort festzulegen. Somit ist aus dem Berlin-Studium ein Fern-Studium geworden. Ratet mal welcher Studiengang… Informations-Management! Was auch sonst 😉



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2017-11-26: Coaching-Feedback

“…., besser ein bisschen später, als gar nicht, hier noch mein versprochenes Feedback.. Die zwei Haupt-Punkte, die ich aus den zwei Stunden mitgenommen habe:
– Den jetzigen Augenblick einfach perfekt sein lassen
– Morgen- und Abendroutine – komme was wolle – einfach durchziehen

Ansonsten war das Coaching vielleicht eher ein Kennenlern-Coaching. Ich weiß gar nicht genau – wie laufen denn so Coaching-Phasen insgesamt ab? Hab ja keine Ahnung bisher 😀 Und eigentlich ist es auch schon wieder egal wie andere ablaufen, weil es ja um die jetzt geht – um meine!

Ich hab viel von mir erzählt. Ich hab mehrere meiner Storys erzählt. Teilweise auch wie ich mich bei manchen Dingen gefühlt habe. Wenn ich so im Nachhinein überlege, dann war das aber ja nur ein Mini-Bruchteil von mir und meinem Leben und aus diesen paar Brocken wird mich keiner komplett verstehen können.

Grundsatz-Frage: Muss ein Coach seinen Kunden verstehen, um ihn zu coachen?
I don’t know.

Abgesehen davon, dass es nur ein Bruchteil war, war es nicht ganz echt.
Eine Info, die mich echt noch interessieren würde: Habe ich authentisch gewirkt? Ich war bei vielen Sachen auf jeden Fall echt und ehrlich, aber ehrlich gesagt bei vielen auch nicht. Du hast mich gefragt, wie es mir gerade geht? Ob ich grade Probleme habe? Wo meine großen Baustellen sind aktuell? – Ich konnte das irgendwie nicht einfach so sagen. Es beschäftigt mich öfter – und heute eben auch – dass ich mit Dingen, die ich erzähle, Leute abschrecken werde. Entweder, dass die Leute dann kein Bock mehr auf mich haben oder mich für krank halten. Auf der anderen Seite, weiß ich, dass ich Leute auch schon oft aus meinem Leben gestrichen habe, weil sie mir hundert Tipps geben wollen, mich verändern wollen, und und und – und um dem vorzubeugen, erzähle ich auch oft Sachen nicht. Achja und wahrscheinlich der größte Punkt: Ich habe oft Angst davor, dass mich Leute nicht verstehen. Ich habe in dieser Hinsicht schon so unbeschreiblich viele Erfahrungen gemacht – wo ich genau wusste was ich wollte oder wie ich gefühlt habe oder was ich definitiv nicht will und die Menschen in meinem Umfeld haben mich einfach nicht verstanden – gar nicht weil sie es böse meinen, sondern einfach weil sie anders sind, weil ich in einer ganz anderen Welt lebe als sie.. Wenn ich dann nicht sicher weiß, dass jemand etwas Ähnliches quasi auch schon erlebt hat, dann halte ich ganz oft lieber die Klappe, weil es mir zu anstrengend ist, da unnötig Zeit und Energie zu investieren und dem anderen sogar noch die Möglichkeiten zu geben, mir irgendwas ein- bzw. auszureden. Vielleicht weißt du was ich meine.Wahrscheinlich muss man ja auch nicht jedem alles sagen, aber grade seinem Coach schon, wenn das alles was bringen soll 😉 Und wenn nicht beim ersten Coaching, dann danach.

Deshalb hier vielleicht doch noch ein größerer Punkt, den ich aktuell zu meinen Baustellen zähle: Ich habe Stimmungsschwankungen. Oft ziemlich krasse. Ich habe diese Highs, wo ich dir schon davon erzählt habe und die du ja auch kennst und dann hab ich wieder extreme Downs, wo ich mich alleine, depressiv und einfach mies fühle. Während diesen Downs neige ich auch immer noch zu selbstverletzendem Verhalten, wie Fressattacken. Es wurde mir sogar schon mal prognostiziert, dass ich Borderline hätte. Diese Phasen sind im letzten Jahr weniger geworden und auch kürzer. Aber immer noch da hin und wieder und haun immer wieder ganz schön rein… Oder manchmal bin ich auch grundlos mies drauf, wo ich gar nicht weiß warum oder was jetzt los ist..

Nun zu unserem Coaching nochmal – ich hätte es fast abgesagt und hatte wirklich ein Hin und Her in mir, dass ich es überhaupt durchziehe. Ich habe mich an diesem Tag nämlich auch echt mies gefühlt, hatte sogar direkt davor auch eine Fressattacke… Das wiederum mein Skype gesponnen hat und die Kamera nicht ging, das war tatsächlich so ☹ Genau das – diese depressiven Phasen und das ich sie teilweise noch mit Fressattacken bewältige sind die Themen, die ich mit niemandem besprechen kann. Vielleicht schon kann, aber nicht will, weil ich weiß dass es keiner versteht. Obwohl, wenn ich so überlege, vielleicht kann ich es auch nicht. Was ich weiß, ist, dass es mir sogar grade schwer gefallen ist, darüber zu schreiben. Aber hey- ich hab’s jetzt trotzdem getan 😊”