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2017-11-26: Coaching-Feedback

“…., besser ein bisschen später, als gar nicht, hier noch mein versprochenes Feedback.. Die zwei Haupt-Punkte, die ich aus den zwei Stunden mitgenommen habe:
– Den jetzigen Augenblick einfach perfekt sein lassen
– Morgen- und Abendroutine – komme was wolle – einfach durchziehen

Ansonsten war das Coaching vielleicht eher ein Kennenlern-Coaching. Ich weiß gar nicht genau – wie laufen denn so Coaching-Phasen insgesamt ab? Hab ja keine Ahnung bisher 😀 Und eigentlich ist es auch schon wieder egal wie andere ablaufen, weil es ja um die jetzt geht – um meine!

Ich hab viel von mir erzählt. Ich hab mehrere meiner Storys erzählt. Teilweise auch wie ich mich bei manchen Dingen gefühlt habe. Wenn ich so im Nachhinein überlege, dann war das aber ja nur ein Mini-Bruchteil von mir und meinem Leben und aus diesen paar Brocken wird mich keiner komplett verstehen können.

Grundsatz-Frage: Muss ein Coach seinen Kunden verstehen, um ihn zu coachen?
I don’t know.

Abgesehen davon, dass es nur ein Bruchteil war, war es nicht ganz echt.
Eine Info, die mich echt noch interessieren würde: Habe ich authentisch gewirkt? Ich war bei vielen Sachen auf jeden Fall echt und ehrlich, aber ehrlich gesagt bei vielen auch nicht. Du hast mich gefragt, wie es mir gerade geht? Ob ich grade Probleme habe? Wo meine großen Baustellen sind aktuell? – Ich konnte das irgendwie nicht einfach so sagen. Es beschäftigt mich öfter – und heute eben auch – dass ich mit Dingen, die ich erzähle, Leute abschrecken werde. Entweder, dass die Leute dann kein Bock mehr auf mich haben oder mich für krank halten. Auf der anderen Seite, weiß ich, dass ich Leute auch schon oft aus meinem Leben gestrichen habe, weil sie mir hundert Tipps geben wollen, mich verändern wollen, und und und – und um dem vorzubeugen, erzähle ich auch oft Sachen nicht. Achja und wahrscheinlich der größte Punkt: Ich habe oft Angst davor, dass mich Leute nicht verstehen. Ich habe in dieser Hinsicht schon so unbeschreiblich viele Erfahrungen gemacht – wo ich genau wusste was ich wollte oder wie ich gefühlt habe oder was ich definitiv nicht will und die Menschen in meinem Umfeld haben mich einfach nicht verstanden – gar nicht weil sie es böse meinen, sondern einfach weil sie anders sind, weil ich in einer ganz anderen Welt lebe als sie.. Wenn ich dann nicht sicher weiß, dass jemand etwas Ähnliches quasi auch schon erlebt hat, dann halte ich ganz oft lieber die Klappe, weil es mir zu anstrengend ist, da unnötig Zeit und Energie zu investieren und dem anderen sogar noch die Möglichkeiten zu geben, mir irgendwas ein- bzw. auszureden. Vielleicht weißt du was ich meine.Wahrscheinlich muss man ja auch nicht jedem alles sagen, aber grade seinem Coach schon, wenn das alles was bringen soll 😉 Und wenn nicht beim ersten Coaching, dann danach.

Deshalb hier vielleicht doch noch ein größerer Punkt, den ich aktuell zu meinen Baustellen zähle: Ich habe Stimmungsschwankungen. Oft ziemlich krasse. Ich habe diese Highs, wo ich dir schon davon erzählt habe und die du ja auch kennst und dann hab ich wieder extreme Downs, wo ich mich alleine, depressiv und einfach mies fühle. Während diesen Downs neige ich auch immer noch zu selbstverletzendem Verhalten, wie Fressattacken. Es wurde mir sogar schon mal prognostiziert, dass ich Borderline hätte. Diese Phasen sind im letzten Jahr weniger geworden und auch kürzer. Aber immer noch da hin und wieder und haun immer wieder ganz schön rein… Oder manchmal bin ich auch grundlos mies drauf, wo ich gar nicht weiß warum oder was jetzt los ist..

Nun zu unserem Coaching nochmal – ich hätte es fast abgesagt und hatte wirklich ein Hin und Her in mir, dass ich es überhaupt durchziehe. Ich habe mich an diesem Tag nämlich auch echt mies gefühlt, hatte sogar direkt davor auch eine Fressattacke… Das wiederum mein Skype gesponnen hat und die Kamera nicht ging, das war tatsächlich so ☹ Genau das – diese depressiven Phasen und das ich sie teilweise noch mit Fressattacken bewältige sind die Themen, die ich mit niemandem besprechen kann. Vielleicht schon kann, aber nicht will, weil ich weiß dass es keiner versteht. Obwohl, wenn ich so überlege, vielleicht kann ich es auch nicht. Was ich weiß, ist, dass es mir sogar grade schwer gefallen ist, darüber zu schreiben. Aber hey- ich hab’s jetzt trotzdem getan 😊”

2018-06-08: Wozu länger warten?


Ich weiß es – es ist nicht immer gut und nicht immer sinnvoll und es gibt etliche Situationen in denen es vermutlich besser ist Geduld zu haben und noch zu warten ABER darum geht’s hier jetzt auch nicht. Hier geht’s um die Situationen, wo es oft einfach mehr bringt, einfach mal die Eier zu haben, SOFORT was zu tun!

Letztens wollte ich eine Entscheidung treffen….
Die Frage war: Abwarten oder gleich machen?

Für mich war nämlich schnell klar: Wieso lange warten, wenn man es auch gleich machen kann?

Irgendwelche Zeichen abwarten? An irgendwelche Abläufe und Zeitpläne halten, nur weil ‘man’ das halt so macht und schon immer so gemacht hat? Auf den ‘perfekten Zeitpunkt’ warten?

WARUM ZUR HÖLLE?

Wenn du was tust und es kommt anders als erwartet, dann kommt es sowieso anders als erwartet. Entweder früher oder später, aber umso früher du ENT-TÄUSCHT bist, desto früher kannst du auch auf der Realität aufbauen.

Wenn du was tust und es war im Nachhinein vielleicht ein Fehler, dann wird es so oder so ein Fehler gewesen sein, ob es eben jetzt der Fehler ist oder erst später! Umso früher du ihn machst, umso früher hast du was gelernt.

Einfach umso früher du was tust, egal was dann passiert, umso früher wirst du erfahren was WIRKLICH passiert. Umso früher hast du Klarheit.

ICH DENK MIR: FUCK IT!

Im schlimmsten Fall funktionierts halt nicht – und das ist das beste was mir passieren kann! Naja vielleicht nicht das Beste… aber passiert wärs sowieso und dann ja auf jeden Fall umso früher, desto besser, denn umso früher kann ich mich wieder anderen Dingen zuwenden und mein Fokus anpassen.

Umso früher du was tust, umso früher kannst du gewinnen!
Entweder funktionierts einfach, was du dir vorgenommen hast, dann gewinnst du sowieso oder du machst einen Fehler und kannst draus Lernen. Das kann sogar noch ein viel größerer Gewinn sein 😉

Manchmal brauchts Mut, um einfach etwas zu tun.
Man bereut immer eher die Dinge, die man NICHT getan hat!

Was ist nur los mit den Leuten, die immer nur erzählen, aber am Ende nie ihren Arsch hochkriegen und was tun?

NATÜRLICH könnte man sich hunderte Szenarien ausdenken, was alles NICHT klappen könnte und eine Millionen Gründe, warum es besser wäre noch damit zu warten…

Ich versuch mir gar keine Szenarien auszudenken (allerhöchstens vielleicht positive) und erinnere mich lieber immer wieder daran, dass mein Leben begrenzt ist, dass meine Zeit JETZT ist und wenn nicht jetzt, WANN DANN?

Es kann ja jeder für sich entscheiden, aber ich hab für MICH ENTSCHIEDEN: Ich will was ERLEBEN, ich will LERNEN, ich bin auch mit FEHLERN einverstanden, aber ich will was TUN und die Storys will ich wenn dann DANACH erzählen und ich will nicht schon im voraus zum Wäre-Hätte-Könnte-Philosoph werden.

Ich verurteile keinen dafür. Viele Menschen haben da sogar wirklich Spaß daran, sich so viele Sachen auszudenken, was sie alles tun KÖNNTEN, was sie HÄTTEN erleben können und was alles möglich WÄRE. Ich will euch den Spaß nicht nehmen.  Macht das ruhig!

ABER ICH MACHS HALT ANDERS…

Ich geh sogar oft noch weiter…. Wenn ichs schaffe 😉

Man braucht halt Eier dazu und muss sich überwinden muss – ich arbeite daran
Und man wird sogar jedes mal besser dabei 😉

Im besten Fall sage ich einfach GAR NICHTS und MACHE ES EINFACH.

Sich nicht mal was vornehmen. Gar nicht groß hin und her überlegen, sondern einfach TUN.

ACHJA… es könnte auch irgendwann zu spät sein!

Wir Menschen sterben, manche früher, manche später, manche sehr unerwartet. Damit muss man sich nicht jeden Tag beschäftigen aber damit sollte man rechnen. Auch ich habe sowas schon erlebt – nicht nur einmal. Und DANN ist es zu spät. Man kann nichts mehr reden, nicht mehr zusammen machen. Vorbei.

Menschen verändern sich. Du veränderst dich. Die Welt entwickelt sich weiter.

Was sein wird, weiß kein Mensch. Es kann alles passieren.

Also wenn es JETZT möglich ist, WARUM DANN NICHT JETZT??

MEINE MEINUNG 🙂

 

#whatver

Ich dreh mich im Kreis.

Was ich sagen wollte, hab ich gesagt.
Und wer all das verstehen wollte, hats denk ich verstanden.

Das waren meine Wort zum Sonntag.*
Worte, die mich mal wieder umso mehr dazu motivieren,
noch weniger zu reden und viel mehr zu machen!

IF YOU WANT: auch deine Meinung würde ich interessieren 😉

 


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*Am Sonntag hab ich’s geschrieben, heute (Freitag) erst geteilt – also nicht wundern… 😉

2018-06-07: Macht es mir doch nicht so verdammt schwer!!


JAJA… ICH WEIß: Ich bin ja selbst schuld. Es kann mir gar kein anderer so schwer machen – in Wirklichkeit bin ich es immer selbst, die es mir schwer macht!

GRUNDSÄTZLICH GILT:
Es gibt die Leute, die einen klein reden. Diejenigen, die einem die eigenen Träume ausreden wollen, weil sie es einem nicht gönnen oder weil sie neidisch sind. Es gibt die, die einen scheitern sehen wollen aus reiner Schadenfreude. Es gibt Personen, die einem scheinbar immer wieder absichtlich Steine in den Weg legen. Es gibt die, die immer was dagegen haben, wenn du was tust. Die, die immer negativ drauf sind und an allem rummeckern.
All diese Leute machen einem das Leben verdammt schwer! Es ist einfach anstrengend und das Leben macht nur halb so viel Spaß – wenn überhaupt…

WEIßT DU WAS? – Schön wär’s wenn’s grade so wäre!
Denn umso leichter wär es grade für mich, all diese Menschen und alles, was ich hier habe, hinter mir zu lassen..

ABER NEIN – Nicy musste ja alles dafür tun, alle Menschen, die sie runtergezogen haben, auszusortieren, die besten Freunde aussuchen, den besten Chef, ein wieder echt gutes Verhältnis mit ihrer Familie aufbauen, die schönsten Plätze hier finden, einen Job schaffen, der perfekt ist. Ich musste mir ja unbedingt alles so gestalten, dass es läuft! Und zwar verdammt gut…

UND JETZT? Klar ist das Hier und Jetzt nicht perfekt, es gibt immer die Ups and Downs und nicht in allen Bereichen bin ich dort wo ich hin will, aber es läuft viel zu gut, dass ich das alles MAL EBEN SO aufgeben wollen würde.

Stillstand ist Rückschritt. Alles ist ein Prozess. Bewegung ist wichtig.
Letztes Jahr im Oktober, als es noch bzw grade nicht sooo gut lief und als meine Motivation etwas zu verändern definitiv größer war als grade eben, hab ich die Entscheidung getroffen, ans andere Ende von Deutschland auszuwandern, um dort zu studieren. Neues Wissen, neue Erfahrungen, neue Stadt, neue Leute, neue Abenteuer, neue Chance, neues Glück – alles NEU. Und warum auch eigentlich nicht?
Berlin – die Stadt, wo jeder sein kann wie er will. Die Stadt, die niemals schläft. Hier sind die Kreativen zuhause. Jedes Stadtviertel ist eine eigene kleine Welt. Hier ist es bunt, laut und niemals langweilig. Trotzdem findet jeder in der Stadt seinen eigenen Platz und es gibt so viele geheime besondere Orte, die man entdecken kann. Die Stadt, die nicht perfekt ist – aber hey, wer ist das schon 😉 Die Stadt, die mich seitdem ich einmal dort war, so fasziniert hat, dass sie mich einfach magisch anzieht. Gesehen, verliebt, entschieden – Berlin ich komme!

Jetzt – ein gutes halbes Jahr später – steh ich hier mit Traum-Freunden, Traum-Heimat, Traum-Job und was man sich sonst noch so erträumen könnte und denke über meinen anderen Traum ‘BERLIN’ nach.

Die Entscheidung hab ich getroffen.
Ich hab in den letzten Monaten viel hin und her überlegt und immer wieder gezweifelt. Ich hab öfter mal drüber nachgedacht, wie es wäre, wenn ich doch einfach hier bleiben würde. Ich hab nachgedacht und in mich reingefühlt und ganz eindeutig weiß ich: Ich würde es bereuen, wenn ich es nicht tun würde! Ich will es definitiv tun!

Es ist so klar, ich habe keine Angst und ich freue mich unglaublich drauf –
UND TROTZDEM IST ES SO VERDAMMT SCHWER!

WEGEN EUCH!!!
Ja, jetzt seid wirklich IHR mal Schuld!

Normal denk ich mir:
Hey, ich hatte HIER eine geile Zeit. Und ich feier das und bin unglaublich dankbar dafür!
Und jetzt dann kommt eben DORT die nächste geile Zeit, die anders sein wird, aber mindestens genauso gut!
Abgesehen davon, würde ich sonst gar nicht viel drüber nachdenken und die Zeit, die ich hier habe einfach genießen und erst wenn es dann diesen Herbst soweit ist, dann lass ich los und springe ins nächste ‘HIER UND JETZT’.

Aber dank euch, weil ihr mich sehr sehr regelmäßig damit konfrontiert, werde ich immer wieder daran erinnert, was ich bald nicht mehr habe. Mein Fokus verirrt sich dann doch immer wieder auf die Gegen-Berlin-Argumente, ich bade im Selbstmitleid, dass ich nicht alles haben kann und bin irgendwann so im Zwiespalt, dass ich total nachdenklich und schlecht gelaunt bin. Ich weiß, ihr meint es nur gut mit mir und euren Anspielungen oder sogar stundenlangen Diskussionen, wie scheiße es ist, dass ich weggehe, wie uncool doch Berlin ist, wie doof es wäre, hier das alles aufzugeben und und und…

Ich liebe euch alle – aber Leute das macht mich KAPUTT!!
Macht es mir doch bitte nicht so VERDAMMT SCHWER…

Und vor allem muss ich mir ja dann doch die Frage stellen, ob die Leute, die immer wieder versuchen mich hier zu halten, doch zu den Leuten gehören, die mich klein halten wollen? Auch wenn unbewusst?
Nicy soll nicht weg, soll sich nicht verändern, soll einfach alles bleiben wie es ist.
Ich hab doch auch keine Ahnung!
Ich weiß nur – die Zeit fliegt… und ich bin der Pilot.
Am Ende bin ich es, die entscheidet, wohin ich mich treiben lasse und wo ich letztendlich ankommen werde.
Es sind so viele Stimmen in mir drin und um mich herum – und ich weiß die Stimme wird gewinnen, der ICH am meisten zuhöre… Es ist meine Entscheidung, wie ich meine Zeit nutze und wahrscheinlich auch wie schwer ich es mir machen lasse. #waslos
Komm schon, Nicy – ALLES EASY, oder? 😉

DAMN – ICH BIN ZERISSEN!
Mein Herz tut jetzt schon weh obwohl ich ja noch hier bin! Ich kann es teilweise gar nicht mehr genießen und so soll’s definitv nicht sein! Irgendwas muss (s)ich verändern…
Und ansonsten sind’s ja nur noch gute drei Monate, die ich durchhalten muss.
#whatever – ich liebe euch alle trotzdem! Wirklich 😉

Um auf die Überschrift zurückzukommen:
“Macht es mir doch nicht so verdammt schwer!!”
Ihr tragt wirklich einen riesengroßen Teil dazu bei und doch weiß ich, das mach ich schon ganz alleine…

… und wie auch immer es jetzt weitergeht, ich weiß es wird VERDAMMT GUT werden ♥


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Betreff: ACHTUNG ASOZIAL!


Soooo… jetzt ist es soweit, ich muss mich outen – hilft ja nix!

Vielleicht hast du es eh schon gemerkt: Ich bin grade einfach asozial…
Ich komm zu spät, ich schreibe nicht zurück, ich gratuliere nicht zum Geburtstag, ich habe keine Zeit für dich, ich sage grundsätzlich, dass ich keine Zeit habe und ich nehme mir auch keine Zeit.

Bis grade eben hatte ich wegen all dem ein abartig schlechtes Gewissen und habe dagegen angekämpft, nicht so asozial zu sein, aber ich packs nicht mehr und will auch nicht mehr, weil es funktioniert sowieso nicht.

Aktuell hab ich Schulden – zeitlich und finanziell – nicht all zu viel, aber auch nicht grade wenig. Und mir ist alles viel zu viel. Ich geb’s zu, ich bin überfordert.

Und bevor ich zusammenbreche und der Stress noch mehr wird, zieh ich jetzt die Notbremse.
Damit sich keiner wundert, mach ich’s offiziell: ICH BIN JETZT ERSTMAL ASOZIAL.

Also keine Angst, ich bleib schon noch Nicy – so wie ich halt bin.
Aber ich werde jetzt erstmal NEIN SAGEN (müssen) – zu dir, zu Einladungen, Verabredungen, Gefallen, usw. Ich werde mich auch nicht melden (können) und tauche erstmal unter.

Wer auch immer du bist, der das grad liest – fühl dich angesprochen oder nicht – ich mag dich trotzdem! Nur weil ich mich jetzt NICHT mehr melde, heißt das NICHT, dass ich dich nicht mehr mag oder du mir weniger wichtig bist oder dass mir jetzt alles scheiß egal ist und ich jetzt mein Leben chill… im Gegenteil – ich gebe jetzt Vollgas, um meine Schulden abzuarbeiten und wieder meine Balance zu finden! Wenn ich mich nicht melde, kannst du davon ausgehen, dass ich jede freie Minute genau dafür verwende.
HUSTLE-MODE ist angesagt, damit ich mich bald wieder zu den sozialen Menschen zählen kann, die mit anderen ein Feierabend-Bier genießen können, bei ihrer Oma vorbeischauen zu können, einen normalen Arbeitsalltag haben und ungestört arbeiten können, ihr Patenkind besuchen zu können, Zeit mit Freunden und Familie verbringen können, ohne Stress ihre Finanzen und Papierkram erledigen können, kein Druck haben noch hunderte Sachen bereits gestern erledigt haben zu müssen, den coolen Typen nochmal treffen können, den man letztens kennengelernt hat, usw.

Nimm’s mir übel oder nicht – du weißt jetzt immerhin Bescheid…

… und ich bin dann jetzt mal weg!

#undhop #asozial


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Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist.

Ich bin weder Gott und ich hab auch kein Weltwunder vollbracht und doch fühlt es sich ein bisschen so an… Vorallem deshalb, weil mich jeder mit riesengroßen Augen und offenem Mund anschaut, wenn ich erwähne, dass ich zwei Monate gefastet und dabei keine feste Nahrung zu mir genommen habe. Als wäre ich nicht von der Welt 😀

60 Tage… 2 Monate… Es war ja gar nicht geplant und ich hatte schon vor den 10 Tagen, die ja ursprünglich geplant waren, Respekt. Wahnsinn was unsere Konditionierung so ausmacht. Ich hatte anfangs echt Glaubenssätze, die vollkommen dem widersprochen haben, was ich geschafft habe und von meinem Umfeld ganz zu schweigen 😀

60 Tage Fasten.
Ohne Zucker. Ohne Alkohol. Ohne Zigaretten. Ohne andere Drogen.
Und vor allem ohne feste Nahrung.

Rückblickend sind die 2 Monate zwar unglaublich schnell vergangen, zugeben muss ich aber:
2 Monate sind lang und in den 2 Monaten war ganz schön was los!

  • Geburtstagsfeier zum 50.Geburtstag von meinem Dad mit Abendessen und großem Kuchenbuffet
    Nicy hat halt: nix gegessen, Wasser getrunken und wenn sie schon selber nix isst, die Gäste am Kuchen-Buffet bedient
  • der Geburtstag von meiner Mum mit Frühstücks-Brunch
    Nicy hat halt: nix gegessen, Kefir und Tee getrunken
  • Familien-Kaffeekränzchen mit Torten bei Oma
    Nicy hat halt: nix gegessen und Wasser getrunken
  • Geburstagsfeier meines Cousins bei Kaffee und Kuchen
    Nicy hat halt: nix gegessen, Wasser und Tee getrunken
  • Geburtstagsfrühstück mit der besten Freundin
    Nicy hat halt: nix gegessen, Tee getrunken, Saft getrunken
  • Geburtstagsfrühstück eines guten alten Bekannten im Schlösschen
    Nicy hat halt: nix gegessen – Wasser, Tee und Saft getrunken
  • Family-Einladung zum “Fischessen in Waal”
    Nicy hat halt: abgesagt
  • Geschäftsessen mit einem Marketing-Partner 
    Nicy hat halt: nix gegessen und Wasser getrunken
  • Club-Abend in Gilching mit vielen tollen Gerichten zum Probieren
    Nicy hat halt: bloß die flüssige Suppe probiert
  • Betriebsausflug auf die Bowlingbahn mit Abendessen und Alkohol
    Nicy hat halt: nix gegessen, Kefir getrunken und Wasser getrunken
  • Iglu-Übernachtung mit Käse-Fondue, Alkohol und Frühstücks-Buffet
    Nicy hat halt: nix gegessen – Kefir, Wasser und Tee getrunken
  • Tages-Event zum Thema Online-Marketing mit Häppchen und Mittagessen
    Nicy hat halt: Wasser und Tee getrunken und ihren eigenen Joghurt gelöffelt
  • Ostern mit vielen leckeren Ostersüßigkeiten
    Nicy hat halt: alle Süßigkeiten der Tafel in Herrsching gespendet
  • und etlichen weiteren Einladungen zum Essen, Trinken und Co…
    Nicy hat halt: nie was gegessen, Wasser und Tee getrunken oder einfach abgesagt

Das Leben ist so verrückt!
Jetzt im Nachhinein kommt mir all das so lächerlich vor. Es ist ja nichts dabei, einfach mal nichts zu essen oder nichts zu trinken oder auf etwas zu verzichten oder stattdessen einfach was Alternatives zu konsumieren. Man wird auch nicht verprügelt, wenn man sich anders verhält als sein Umfeld – ja okay, man fällt definitv auf, aber mehr eigentlich auch nicht. Und verhungern tut man auch nicht! Im Gegenteil – während der Fastenzeit hatte ich nie Hunger und erst seitdem ich das Fasten gebrochen habe und wieder esse, sagt mir mein Bauch die ganze Zeit, dass er jetzt was essen will! Und schlecht geht es einem auch nicht – es geht einem sogar verdammt gut, wenn man einfach mal weniger isst oder gesündere Sachen oder sogar mal gar nichts, indem man eine Mahlzeiten auslässt.

Und trotz alldem schaufeln wir Menschen Essen in uns rein, dass sich viele für ihre Figur schämen und über ihr Gewicht und Krankheiten jammern. Und wir alle tun so, als wäre es das Unmöglichste, einfach mal aufzuhören zu essen. Aufhören mit dem zu viel und aufhören mit dem Falschen.

Aber weißt du was – KEINER wird dich davon abhalten! Keiner wird dich festhalten oder dir Essen in den Mund stopfen. Wenn du etwas änderst in deinem Leben – dann passiert einfach NICHTS. Am Ende juckt es gar keinen, vielleicht machen sie große Augen oder reden oder regen sich vielleicht noch drüber auf, aber mehr wird NICHT passieren!

Und das ist bei allem im Leben so – nicht nur beim Fasten!
Wenn DU dich nicht aufhältst, dann hält dich KEINER auf! 
Und sowieso: ALLES IST MÖGLICH!

Randnotiz: Es gibt auch Menschen, die sich ausschließlich von Licht ernähren – da sind meine 2 Monate Kindergarten 😀 Denk immer daran: ALLES IST MÖGLICH!


>> 2 Monate – 10 Kilo – 10 Learnings


REMINDER: ALLES IST MÖGLICH!! #thinkaboutit


 

2 Monate – 10 Kilo – 10 Learnings

Dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen…

Wer mich kennt, weiß, dass ich mich grundsätzlich viel mit mir selber und meinem Leben beschäftige, dass ich immer dabei bin irgendwas zu verbessern, mich weiterzuentwickeln, Neues auszuprobieren und mir wichtig ist, Dinge zu tun, die mir gut tun.
Und wer die letzten zwei Monate mit mir zu tun hatte, weiß auch, dass ich die letzten Wochen NICHTS gegessen habe… zumindest nicht wirklich, denn ich habe GEFASTET!

Genauer gesagt: MODIFIZIERTES HEILFASTEN NACH BUCHINGER
begleitet von meiner lieben Fastenleiterin Sonja Mikulic 🙂

Ich glaub der Beitrag wird ein bisschen länger… aber macht ja nix…
Gönn dir…  😉


Wie es dazu kam:
Heilfasten – Ich werd’s wieder tun!


Mein Fasten-Diplom: (anklicken für große Ansicht)
 


Mein Fasten-Protokoll: (anklicken für Link zur Datei)


Mein Körper-Analyse-Pass: (anklicken für Link zur Datei)

Body-Controlling: (anklicken für große Ansicht)


Vorbereitung, Produkte, Bücher, Unterlagen und zuletzt mein feierliches Fastenbrechen. Viele Fotos gibt’s von meiner Fastenzeit nicht, aber ein paar immerhin doch:
(mit der Maus drüberfahren und weiter klicken oder direkt anklicken und zu flickr wechseln)

2018-03: 60 Tage Fasten


MEINE 10 LEARNINGS: (jeweils anklicken)

  1. Es ist ein unsinniges, undankbares, schmerzhaftes und vor allem unerreichbares Ziel, allen Menschen gefallen zu wollen. Wer das begriffen hat, hat’s einfacher und lebt entspannter.
  2. Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist.
  3. Anicca, Baby!
  4. Sinneswandel #waslos
  5. Die Person, von der du Rat annehmen solltest, ist Autoren-Typ 4.
    (bezieht sich u.a. auf das erste Learning)
  6. Ein Mentor ist wie Doping – DANKE Sonja!
  7. Schritt für Schritt – mit Geduld.
  8. Mein Körper ist #king
  9. Zu wenig Protein – nix gut! (inkl. Protein-Tabelle)
  10. Plan. Do. Report. Review. & Again…

#ENDE


ALLE MEINE STORIES HIER: stories of my life
weitere Blogbeiträge HIER: my blog

2018-04-02: Österlicher Überfluss – was tun?


Ostermontag abends… mal abgesehen davon, dass die letzte Woche insgesamt echt anstrengend war, hat mich grade noch was ganz anderes ziemlich fertig gemacht.

Unsere Welt ist so verrückt! Und wir alle mittendrin..

Als ich nach Hause gekommen bin, hab ich meine ganzen Sachen ausgepackt – unter anderem all meine Ostersachen, die ich bekommen habe von Familie und Freunden.

Ich bin noch am Fasten, habe also weder an Ostern, noch heute am Ostermontag etwas gegessen – schon gar keine Schokolade und meine Fastenzeit dauert auch noch mindestens zwei Wochen an. Da ich mich ja nicht unnötig quälen will, hab ich mir überlegt, was ich am schlauesten mit den Ostersachen anstellen soll:

  1. Ich lasse sie einfach in meinem Zimmer stehen.
    Könnte ich schon machen, es wäre aber einfach ultra kontraproduktiv.
    Kennst du den Spruch ‘Aus den Augen – aus dem Sinn’?
    Was ich dann machen würde wär das Gegenteil – und zwar: ‘Vor den Augen – im Sinn’.
    ES IST EINFACH SO (mindestens bei mir) – wenn man etwas vor Augen hat, oder jemand anderes immer drüber redet oder wir es ständig sehen (u.a. in Werbungen), dann haben wir es ständig in unserem Kopf und wollen es bewusst oder unbewusst haben. Und wenn man etwas nicht weiß, oder nicht dran denkt, oder ganz andere Alternativen hat und das Ding gar nicht für einen existiert, dann brauch man es auch nicht. Dann ist es einfach egal.
    Das, was einen umgibt, beeinflusst einen. Und wenn ich grade faste, dann ist es einfach Schwachsinn die ganze Osterschokolade hier rumstehen zu haben.
  2. Ich verstecke sie vor mir selbst. 
    Ich kann die ganzen Süßigkeiten zwar jetzt nicht essen, aber das Fasten ist ja bald vorbei und dann darf ich ja wieder! Also erstmal verstecken, damit sind die Süßigkeiten aus den Augen und aus dem Sinn und stören mich erstmal nicht mehr.
    Die Frage, die bleibt: WILL ICH DAS EIGENTLICH?
    Es ist klar, dass ich die Sachen JETZT NICHT essen will, aber will es denn SPÄTER?
    FASTE ich JETZT, um danach gleich wieder mit Süßigkeiten anzufangen? Klar es muss ja nicht alles auf einmal sein… Aber wie würde ich denn wählen, wenn ich diese Süßigkeiten nach meiner Fastenzeit NICHT HÄTTE? Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht. Ich will mich ja auch gar nicht so festlegen. Ich weiß aber, dass die Süßigkeiten-Abteilung in der Regel NICHT meine Abteilung im Supermarkt ist, in der ich einkaufe! Und falls sie es doch mal ist, dann weiß ich ja jetzt noch nicht, worauf ich zum Beispiel in einem Monat Lust habe.
    Und noch weniger weiß ich was in meinem Monat alles los sein wird… obwohl doch, ich weiß es: Bis dahin werden viele weitere Geburtstagsfeiern, Mitbringsel von Kollegen und andere besondere Anlässe sein, wo es sowieso auch schon wieder Süßes, Fettiges und andere Kalorien-Bomben geben wird und dann will man sich selbst vielleicht auch mal noch was gönnen, oder nicht? Jedes für sich ist sicher nicht weiter schlimm und ich freue mich auch schon riesig auf meinen ersten Eisbecher dieses Jahr, ABER wie passt DIESER ÜBERFLUSS mit einem gesundheitsbewussten, figurbewussten und selbstbewussten Lifestyle zusammen?? In meiner Welt gar nicht. Irgendwas bleibt immer auf der Strecke. Das will ich nicht, also ist verstecken und aufschieben wohl auch nicht meine Lösung.
  3. Wegwerfen. 
    Einfach in den Mülleimer werfen, all das Zeug. Aus den Augen, aus dem Sinn und ich bin es tatsächlich los! Wär auch ne Idee… ABER ganz schön respektlos finde ich auch. Ich meine die Ostersachen haben Menschen FÜR MICH gekauft, denen ich wichtig bin. Sie wollten mir eine Freude damit machen und sie haben dafür gearbeitet! Sie haben ihre Lebenszeit investiert, um Geld zu verdienen, um dann etwas FÜR MICH zu kaufen! Wahnsinn! Und DANKE!
    Und es gibt immer noch Menschen auf der Welt, die verhungern oder die wenig Geld haben, die solche Süßigkeiten NICHT im Überfluss haben und die sich riesig darüber freuen würden. Was für eine Verschwendung also, diese süß verpackten und leckeren Süßigkeiten einfach im Mülleimer zu versenken, auch wenn es für mich wohl die einfachste und schnellste Lösung wäre.
  4. Weiterverschenken. 
    Vorhin hab ich schon alle Ostersachen zusammengepackt und schön auf einem Teller platziert. Ein Teller mit mehreren größeren und kleineren Schokohasen, vielen Schokoeiern und sogar selbstgebackenen Plätzchen. Morgen nehme ich den Teller zur Arbeit mit und die Kollegen dürfen sich daran bedienen. ABER…
    PUNKT EINS – mein Herz hat geblutet als ich das getan habe! Unglaublich was wir uns immer einbilden und wie abhängig wir uns von irgendwelchen Sachen machen. Mir ist es tatsächlich sooo schwer gefallen, alle meine Ostersachen für morgen herzurichten mit dem Gedanken alles wegzugeben und die leckere Schokolade nicht selbst zu essen. Völliger Käse aber, da ich die Sachen ja grade nicht brauche und falls ich dann nach dem Fasten wirklich Bock auf so eine Schokolade haben sollte oder Plätzchen oder was auch immer, würde ich alles für ein paar Euro (wenn überhaupt!) sofort kaufen können. Und wahrscheinlich will ich so viel dann ja auch gar nicht und trotzdem fällt es einem so schwer…
    PUNKT ZWEI – ich befreie mich davon und belaste dafür meine Kollegen damit! Suuuper 😀 Mir wurde heute erst wieder erzählt (mehrmals!), über Leiden von Übergewichtigen, grundsätzlich wie unzufrieden jeder mit sich ist, und dass man immer so viel isst und dass es so schwer ist, etwas zu ändern und dass man so viele Süßigkeiten zu Ostern bekommen hat, obwohl man noch so viel daheim hat und dass man so viel gar nicht essen könne und und und… Bei meinen Kollegen ist es vermutlich nicht anders und trotzdem schieb ich meinen Süßigkeiten-Ballast jetzt einfach an sie ab. Ist das fair? Ist das wie Arbeit delegieren? Jeder muss schaun wo er bleibt? Jeder ist für sich selbst verantwortlich? Was man will, macht man und der Rest wird weiter delegiert? Was man will, isst man und der Rest wird weitergeschoben? Ich delegiere jetzt weiter, dass die das essen sollen? Obwohl ich weiß, dass die es eigentlich auch nicht wirklich wollen? Na super…
  5. Sinnvolle Umverteilung.
    Während ich den Text zu 4. geschrieben habe, ist mir eine Person in den Kopf gekommen, der ich es wirklich guten Gewissens schenken könnte! Ein guter alter Freund, der relativ einsam lebt, ich glaube keine Familie hat und viele Freunde, die jedoch verstreut sind in aller Welt. Der sehr schlank ist und der gutes Essen LIEBT. Keine Probleme mit Übergewicht (eher im Gegenteil), ein gesunde Lebensweise (soweit ich mitbekommen habe) und der wichtigste Punkt: Eine Person, die diesen Überfluss gerade NICHT hat! Ein sehr bescheidener, schlanker Mann – er lebt aktuell in einem Wohnwagen, hat nicht allzu viel Geld, hat kein unnötigen Kram, den er mit sich rumschleppt und ist dankbar für die Kleinigkeiten im Leben, über die man sich wunderbar freuen kann.
    Meine Theorie ist: Mangel löst Überfluss auf.  Klar würde ich auch ihm nichts aufzwingen wollen, ABER ich weiß, dass ich bei ihm eine ‘Leere’ füllen kann! Zu Weihachten zum Beispiel hat er mitbekommen, dass mir meine Oma Plätzchen geschenkt hat und ich so davon geschwärmt habe. Er hat mir mit funkelnden Augen anvertraut, dass er sich nichts wünscht, aber dass eine Dose selbstgebackene Plätzchen, das wäre, worüber er sich an Weihnachten wirklich freuen würde! Dass das etwas ist, was er schon irgendwie vermisst. HEIßT: Bei ihm herrscht diesbezüglich KEIN ÜBERFLUSS, sondern sogar eher ein Mangel. Ich werd ihn jedenfalls mal fragen, ob er die Sachen haben will 🙂 Vielleicht ist genau er meine Win-Win-Option und so haben meine liebevoll gedachten und leckeren Ostersüßigkeiten dieses Jahr dann tatsächlich doch noch einen guten Zweck erfüllt! 🙂

Wahrscheinlich macht sich gar keiner darüber so viele Gedanken wie ich, aber hab ich nicht irgendwo Recht? Ist doch alles irgendwie bescheuert, oder? – #MINDFUCK!


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2018-03-25: … morgens um 4 Uhr!


Morgens um 4 Uhr steht unsere Putzfrau auf!

Was ich jetzt damit sagen will? Kann ich dir sagen 😀
Als ich heute nochmal im Büro war, hab ich unsere Putzfrau getroffen – wirklich eine super liebe Frau! Wir haben uns etwas unterhalten und es hat nicht lange gedauert da sind wir drauf gekommen, dass sie jeden Morgen um 4 Uhr aufsteht! Ich hab sie mit großen Augen angeschaut und gefragt, WARUM sie denn zur Hölle schon um 4 UHR aufsteht ?!

Naja… ganz einfach:

Sie hat fünf Kinder, zwei davon wohnen noch zu Hause. Sie hat einen Mann. Sie hat einen Job unter der Woche und arbeitet am Wochenende auch noch. Sie engagiert sich ehrenamtlich. Sie reist gerne. Sie hat Familie in Italien und viele Freunde. Es ist immer Action!
Das ist guuuut so! Sie liebt das, aktiv zu sein! Sie kümmert sich gern um ihre Familie und Freunde. Oder auch ihre Kinder, die nicht mehr daheim wohnen, sie sind immer noch ihre Kinder und wenn ein Umzug ansteht oder was auch immer, dann ist sie da dabei!

EINE SACHE, die sie aber in ihrem Leben gelernt hat, ist “egoistisch” zu sein.
Egoistisch indem sie sich auch Zeit für sich nimmt. AUSNAHMLOS. Daheim, im Urlaub, wo auch immer und egal wann. Und ihr Familie weiß Bescheid. Da brauch sie auch bloß keiner ansprechen! Das ist IHRE ZEIT – am Morgen um 4 Uhr!
Immer dann, wenn die meisten Menschen noch schlafen, dann macht sie sich ihren Kaffee und liest eine halbe Stunde ein italienisches Buch (italienisch, weil das ihre Muttersprache ist und man die so schnell vergisst, wenn man sie nicht benutzt). Diese Zeit gehört ihr ganz allein. Danach macht sie noch ihre Mails und Dinge, die im stressigen Alltag einfach untergehen würden. Und dann ist sie ready! Jetzt hat sie die Energie für ihren Alltag.

Ich staune immer wieder über die tollen Menschen in meiner Umgebung ♥
Abgesehen davon, dass unsere Putzfrau einfach eine toughe, lebensfrohe Frau ist, hab ich mich heute von ihr wieder motivieren lassen, mich an ERSTE STELLE zu setzen!

Es ist nicht so, dass ich mir keine Zeit für mich nehme oder nehmen will…
ABER oft ist es so, dass ich nach der Arbeit und nach dem Fitness dann echt keine Willenskraft oder körperliche Kraft mehr habe meine Privat-Sachen zu erledigen. Und das ist uncool!
Und so uncool wie das ist, ist es die letzten Wochen bei mir gelaufen 😀
Mein Papierkram häuft sich, jede Menge unbearbeiteter Kram, verpennte Geburtstage, schlechtes Gewissen, weil man genau weiß, was da alles schlummert, was man die ganze Zeit aufschiebt…

ALSO EIN HOCH AUF UNSERE PUTZFRAU!

… für diesen gedanklichen Schubs, der mich tatsächlich dazu bewegt hat, wieder meine Tabelle für meine Morgen-Routine auszudrucken!

Wie gut die Morgen-Routine tut, wenn man sie tut, das weiß ich ja…
MAN MUSS SIE HALT TUN! 

Und das TU ich jetzt auch wirklich wieder 😉 In diesem Sinne GUTE NACHT, dass es nicht zu spät wird und ich morgen gleich damit starten kann!!

Alles Liebe wünscht dir deine Nicy 


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2018-03-25: Totale Verzweiflung 7 Tage vor Ostern…


Heute ist Sonntag. Ich hatte einen wundervollen, chilligen, sonnigen Tag!
Abends saß ich zuhause und hab darüber nachgedacht, was nächste Woche so passieren wird.
Nächsten Sonntag ist Ostern! Und am Montag der Geburtstag meiner Mum…
Und ich werde an diesem Wochenende meine ganze Family sehen.
Ich freu mich total auf das Wochenende! ABER:

Gedanke 1: Ich will was mitbringen und jedem etwas schenken!
Gedanke 2: Schokolade? Süßigkeiten?
Gedanke 3: Nein. Süßigkeiten bekommt man an Ostern schon genug und hinterher stöhnt man immer, dass man so viel bekommen hat und ich kenne so viele Leute, wo die Osterhasen an Weihnachten noch rumstehen…
Gedanke 4: Deko? Irgendwelche Ostersachen?
Gedanke 5: Ich weiß ja aber gar nicht, ob das denen dann wirklich gefällt. Ob die vielleicht schon genug Sachen zum rumstellen haben. Oder ob es am Ende dann nur wieder was ist, dass man halt irgendwas geschenkt hat…
Gedanke 6: Scheiße, jetzt bin ich schon wieder beim Thema Schenken gelandet. Warum ist jetzt Ostern und Geburtstag und alles, grade jetzt wo ich letzte Woche wieder ein Buch zum Thema Konsum/Verzicht gelesen und so viele Videos zum Thema Minimalismus angesehen habe. Mein Kopf ist aktuell voller Schlagwörter wie: Wegwerfgesellschaft, Umweltschutz, Ausmisten, Recyceln, Konsum-Fasten usw. Mein aktueller Status ist: Ich will nix haben und ich will nix kaufen. Und dazu weiß ich: Ich kann nicht hellsehen und ich will niemandem anderen was aufzwingen oder jemandem mit einem weiteren Geschenk belasten, dass er gar nicht wirklich mag und dann sowieso nur rumsteht, wenn überhaupt.
Gedanke 7: Wunschzettel?
Gedanke 8: An sich nicht schlecht! ABER: Zu Ostern nach Wunschzetteln zu Fragen und großartig Geschenke zu kaufen ist auch wieder Schwachsinn^^
Gedanke 9: Dann lass ich es halt bleiben…
Gedanke 10: NEIN! ICH WILL ABER! Ich habe meine Familie teilweise soooo lange nicht gesehen und es sind Menschen dabei, die ich soo gern habe – ich WILL ihnen so gerne eine Freude machen!! Ich will! Ich will! Ich will!

HILFE!

Soo… und jetzt sitz ich da…
Haare zerrauft. Kopf zerbrochen. Total durcheinander.

Ich habs ja inzwischen so für mich klar bekommen, dass ich mein Dinge mache und mir da auch von niemanden rein reden lassen will – es ist ja schließlich MEIN Leben und da kann ich machen was ICH will. Ende. Anders rum lass ich andere machen, was sie wollen. Ich rede keinem rein, ich zwinge niemanden zu irgendwas, ich will niemanden zu irgendwas überreden – jeder kann für SEIN Leben auch seine eigenen Entscheidungen treffen. Ich bitte sogar darum, dass das jeder tut!! Denn nur wenn ich die andren ausnahmslos ihr Ding machen lasse, kann ich auch für mich ausnahmslos beanspruchen, in Ruhe gelassen zu werden, was MEIN DING angeht 😉

Schön und gut, wenn jeder sein Ding macht! Super toll! 
ABER beim Schenken mischt man sich dann doch wieder ein, oder? Mit einem Geschenk sagt man immer was aus. Jedes Geschenk ist ein Schubs. Ein Schubs in eine bestimmte Richtung. Mach mehr dies oder mach mehr das oder benutze dies oder beschäftige dich mehr damit. Wenn man also nicht zu 100% weiß, was der andere sich WIRKLICH wünscht und zwar AKTUELL, denn Meinungen und Wünsche können sich auch mal ganz schnell ändern, dann sind Geschenke doch kontraproduktiv oder? Denn dann schubst man den Beschenkten in eine Richtung, wo er gar nicht hin will vielleicht?
Und wie soll man sich selbst finden und SEIN LEBEN leben, wenn einem die ganze Zeit reingeredet wird – oder sagen wir doch gleich ‘reingeschenkt wird’ ?!

Zum Beispiel? – Ganz einfach: 

  1. Die Person sagt mir dass sie gern an Gewicht verlieren will.
    Kann man dann was Süßes oder Alkohol schenken?
  2. Wenn man mir sagt, dass es gesundheitlich nicht so läuft?
    Oder sowieso sagen doch alle, dass ihnen ihre Gesundheit so wichtig ist!
    Kann ich dann was Süßes oder Alkohol schenken?
  3. Wenn ich weiß, dass die Wohnung der Person sowieso schon vollgestopft mit hunderttausend Sachen ist… wie kann ich dann ein Buch, ein Dekostück, Klamotten oder sonstige Utensilien schenken? Irgendwas wo ich weiß, es landet noch dazu in der Wohnung und nimmt nochmal Platz und Luft zum LEBEN weg! Ein Ding, dass am Ende nur noch mehr einengt…
  4. Ich selbst habe schon soooooo viel geschenkt bekommen, was bei mir am Ende bloß Jahre lang rumstand, ich teilweise einfach weggeworfen habe oder ich mich dann gezwungen gefühlt habe, es irgendwie zu benutzen, obwohl es gar nicht ICH war und das wie ich LEBEN will. Warum sollte das bei anderen anders sein?
    (Aus Gesprächen mit Freunden und Family weiß ich, dass es dort auch nicht anders ist…)

WAHNSINN über was man sich alles Gedanken machen kann. Und in welchem AUSMAß…
Für dieses Ostern hab ich inzwischen eine Lösung gefunden…

Und für die nächsten Geburtstage (noch besser gesagt: ab sofort und für die Zeit VOR den Geburstagen) hab ich mir jetzt nochmal umso mehr vorgenommen:
ZUHÖREN! FRAGEN! ZUHÖREN! AUFSCHREIBEN! JEDEN TAG und IMMER!

Was ich meine? – Naja einfach mal den Menschen zuhören. Zwischen den Zeilen lesen, wenn sie etwas erzählen. Viel genauer hinschauen, wie Menschen wirklich sind. Was ihnen gefällt. Was ihnen schmeckt. Was sie WIRKLICH freut im Alltag. Was sind ganz besondere Moment für sie?
Und wenn mir was einfällt oder auffällt – dann will ich es SOFORT aufschreiben, weil sonst ist es bis zum nächsten Geburtstag oder Weihnachten eh schon wieder vergessen.. Dazu kenn ich einfach zu viele Menschen 😀

#whatever #wortzumsonntag #gutenacht


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2018-03-15: Just happy…


… ich saß heute Vormittag im Büro. Am anderen Ende des Büros steht der Papierkorb… Ich werfe und tatsächlich treff ich! 😀 Ich fang an zu grinsen und freu mich wie ein Honigkuchenpferd – ich hab gehört die können das besonders gut 😉 Und wie ich so darüber nachdenke wird über die Playlist ein neues richtig gutes Lied abgespielt, was meine Laune nochmal ordentlich nach oben pusht 😀

… jetzt ist es abends, ich sitze am Ammersee und feier mein Leben 😀
Zuerst habe ich darüber nachgedacht, dass ich mal alle Dinge aufschreibe, über die ich mich freue in meinem Leben. Dinge, die ich wirklich mag.

ABER ohne zu übertreiben würde ich dann sehr wahrscheinlich morgen noch hier sitzen!
Vielleicht mach ich das aber wirklich mal…
5 Minuten lang so viele Dinge wie möglich aufschreiben, die mich freuen.
Oder eine Stunde lang?
Oder einen kompletten Tag?
Und dann mach ich ein Buch draus! 😀
Warum eigentlich nicht…
Vielleicht ein Inspirationsbuch für alle, die immer sagen, wie langweilig oder anstrengend das Leben und wie schlecht die Welt ist!

Leute, das ist so wichtig, wie man die Welt sieht und was man denkt!
Die Welt ist nicht wie sie ist.
Also ist sie schon, ABER sie ist für DICH, wie DU sie siehst!
Jede Sekunde entscheidest du neu, was du sehen willst!

Es ist wie beim Fernsehprogramm.
DU kannst entscheiden, was du sehen willst!
Und wenn du das nicht kannst, weil da zu viele Leute um dich rum sind,
die dir immer wieder die Fernbedienung wegnehmen und dann irgendein Mist anschauen,
den du gar nicht mehr sehen willst…
Dann hau ab! Geh einfach!
Entweder kauf dir dein eigenen Fernsehr.
Oder umgib dich mit Leuten, die DAS Programm sehen,
dass auch DICH weiterbringt!

Ganz in diesem Sinne, widme ich mich jetzt auch mal wieder meinem Programm:

  • dem Ammersee
  • dem Rauschen der Wellen
  • der frischen Luft
  • dem Zwitschern der Vögel
  • dem Sonnenuntergang
  • den Möwen, die über den See fliegen
  • dem tief Durchatmen
  • dem Sitzen auf den Steinen am Ufer
  • bzw. jetzt dann dem wieder Aufstehen, zurück zur Arbeit gehen
    und dem guten Gefühl dabei, das durch meinen ganzen Körper fließt 🙂

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