Author Archives: nicyzimmerlein

2018-11-05: Saisonabschluss-Fliegen

Wie ich drauf kam? – Der Marcel hat mich gefragt, ob ich nicht einfach mitkommen will.
Woher ich Marcel kenne? – Er war beim 2.Teil meines Höhen-Kurses mit dabei. 🙂
Wie Marcel drauf kam? – Der Marcel ist neuestes Mitglied im Hammelburger Flugverein. Der Verein macht einmal im Jahr einen Vereins-Ausflug und dieses Jahr war’s eben das Saisonabschluss-Fliegen in Süd-Tirol.

Und so war’s dann gewesen, dass ich mit dabei war 😉

ALLE FOTOS & VIDEOS DAVON >> https://flic.kr/s/aHskLPDnwm


UND DIE STORY DAZU:

TAG 1

  • Marcel hat mich gegen Mittag in Kaufbeuren abgeholt und wir sind losgedüst nach Sillian in Österreich.
  • Bzw. erstmal nach Außer-Villgraten, wo wir unsere Ferienwohnung gebucht hatten, weil in Sillian nix mehr frei war.. >> Ferienwohnung Bergmann in Außervillgraten
    Total herzlicher Empfang, super Wohnung, alle bestens!
  • Danach ab zur Flugschule BLUESKY, wo es zur Begrüßung gleich mal
    das erste (von vielen folgenden) Bier gab 😀
  • Dann mit der ganzen Mannschaft zur Pizzeria Petrus,
    um noch ganz entspannt den Abend ausklingen zu lassen 🙂
  • Gesprächs-Thema Nummer 1: …dass wir die folgende Nacht nicht überleben werden!! …dass wir uns trauen, wirklich in Außervillgraten zu übernachten! ….dass wir absolut wahnsinnig sind! Wir werden da nicht wieder rauskommen! Keine Chance! Kein Mensch konnte sich vorstellen, dass wir am nächsten Tag überhaupt wieder in der Flugschule auftauchen! #ausservillgraten #waslos

TAG 2

  • Man merkt schon, dass gestern ein zwei drei vier Bier getrunken wurden 😀 Aber geht klar!
  • Die Nacht haben wir doch unerwartet überlebt und wurden sogar mit einem hammer mega geilem Frühstück überrascht! Also Frühstück hatten wir sowieso dazu gebucht, aber so wie es dann war, haben wir echt nicht damit gerechnet 😀  >> Luxus-Frühstück ♥
  • Danach ab in die Flugschule BLUE SKY zu den anderen – zur Wetter-Besprechung und Tagesplanung.
    Nach längerem hin und her war dann doch klar: Das wir heut erstmal nix mit Fliegen!
  • Also ab nach Innichen in Italien – ein bisschen bummeln und Cappuccino trinken.
  • Geregnet hats immer noch und so haben wir beschlossen: Lass mal in die Ferienwohnung und die Zeit sinnvoll nutzen, indem wir bisschen was arbeiten. Für mich sowieso kein Problem irgendwas zu tun zu finden, vor allem wenn ich mein Laptop dabei hab und für Marcel als Freelancer und mit bevorstehender B-Schein-Prüfung auch nicht. 😉 eeeeeeasy entspannter und produktiver Nachmittag!
  • Abends wieder in die Flugschule – natürlich mit Bierbegrüßung an der Bar 😀
  • Danach ins Gasthaus Burg Heimfels bisschen was essen und nochmal Bier trinken 😀 Lustig wars 😀
  • …. uuuuund wieder ab nach Außer-Villgraten, um zu schauen, ob wirs vielleicht noch ne zweite Nacht schaffen, da heile wieder rauszukommen 😉 Eigentlich hätte der Abend dann schon vorbeisein können, ABER ohmaaaaann… 😅 Ich liebe diese Menschen einfach. Und ganz bestimmte ganz besonders! “Lass mal spontanes Sit&Drink-Together machen und über paar wichtige Dinge reden..” – Vertriebs-Coaching, Akquise, Datenpotenziale, Systeme, digitales Arbeiten, Arbeitsorganisation Website-Programmierung, Beziehungen, Ziele und soo viel mehr 🙏🏻 nach diesem mega Input, inzwischen zu viel Bier und auch noch Glühwein dazu – dann nachts um drei, doch endlich mal ab ins Bett 😜

Tag 3

  • Bisschen Banane heute, aber wen wunderts bei wenig Schlaf und viel Alkohol?!
  • #whatever Frühstück gegönnt.
  • Ab in die Flugschule zur Wetterbesprechung und JAAA – es geht was!
    2 Flüge vom Petersberg bei Silian
    1x Shuttle-Service auf den Berg, dann bisschen Hike bis zum Gadein Panorama Restaurant und leider ohne Fly wieder runter, weil der Wind einfach nicht gepasst hat. Geil wärs gewesen!
    Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben 😉
    und zu guter letzt noch ein dritter Flug vom Petersberg bei Sonnenuntergang ♥
    Dreimal top Start und top Landung – es wird langsam!! 😀
  • Zamgepackt, zurück in die Flugschule und Flugbesprechung.
    Heißt: Ralf, der Fluglehrer von uns, und seine Tochter Sina haben zwei von den drei Starts mit einer Kamera aufgenommen und wir sind (bei einem Landebier – was sonst…) bei jedem Einzelnen durchgegangen, was schlecht und gut war und woran gearbeitet werden kann. #neverendinglearning #immerbesser
  • 18 Uhr – kurz in die Ferienwohnung zum duschen.
  • 19 Uhr – Abfahrt an der Flugschule zur Puschtra Alm.
    Essen, Trinken, Zamhocken, Spaß haben – LÄUFT!
    Dann kam für uns noch Cilli aus Tirol für uns vorbei für nen live-Auftritt:

  • Danach hat CLOUD-BASE noch ein spontanes Konzert gegeben – echt richtig gut!
  • Und DANACH sind wir NOCHMAL weiter gezogen in den Stadtsaal von Sillian zum Landjugenball, wo alle in Dirndl und Lederhosen rumgesprungen sind und das Durchschnittsalter ca. 16 war 😀 Ein Wunder, dass wir da so einfach reingekommen sind 😀 Nach NOCHMAL nem Bier haben wir dann alle auf der Bühne getanzt und die Jugend zum feiern animiert – Hilfe 😀 wahrscheinlich gut, dass uns da keiner kennt, aber verdammt lustig wars auf jeden Fall!
  • Jooo… 4.30 Uhr – Gute Nacht!

Tag 4

  • 3 Tage hintereinander am Saufen – irgendwann ist dann auch mal gut!! 😀
    Wahnsinn, irgendwann reichts, so gut gings mir an dem Morgen nicht wirklich…  😀
  • Das letzte Mal das geile Frühstück reingezogen.
  • Als Helden aus Außer-Villgraten ausgezogen als die, die tatsächlich überlebt haben! 😀
  • Nochmal in die Flugschule gefahren, um mich dort spontan dort für nächstes Jahr ab März als Aushilfe zu bewerben und natürlich um alle zu verabschieden – mit großer Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen ♥
    (ein paar Tage später dann auch direkt die Bewerbung rausgeschickt: Bewerbung BLUE SKY)
    Natürlich bewerbe ich mich da nicht zum Spaß, sondern weil ich tatsächlich schon nach dem ersten Abend diese Idee hatte! Was sich einfach so gut anfühlt, kann so falsch nicht sein – und sowieso wenn ich mich da schon bewerbe könnt ihr sowieso davon ausgehen, dass ich BLUE SKY mal fett weiterempfehle! >> WEBSITE
  • Und dann irgendwann wieder zurück Richtung Heimat…. WAS FÜR EIN WOCHENENDE! 😀

ALLE FOTOS & VIDEOS DAVON >> https://flic.kr/s/aHskLPDnwm


DANKE nochmal an ALLE Personen – Marcel, Markus, Susanne, Stefan, Ralph, Dieter , Nathie, Sammy, der andere Marcel, Georg, Bianca, Swantje, uuuuund und und  alle die ich grad vergessen habe ♥

Und zuletzt noch zwei Empfehlungen:

Ralph Schliephacke – so ein besonderer Mensch!
Der verrückte Vogel, dessen Lebensziel ist 150 Jahre alt zu werden, einfach weil das Leben geil ist! Der durch die Welt zum Paradies trampt, der Weihnachtsmarktreisen macht und auch sonst für jeden Scheiß zu haben ist! 😉

Und Sina Schlöffel wer auch so ein Armband aus Gleitschirmleinen (in Farben des eigenen Schirms)und Brummelhaken will, ist bei ihr an der richtigen Adressse – einfach anschreiben! 🙂


ALLE FOTOS & VIDEOS DAVON >> https://flic.kr/s/aHskLPDnwm


2018-10-31: #planhaben und am Ende doch alles anders machen?

Genau am 22.Oktober 2017 – vor ziemlich genau einem Jahr, hab ich mich entschieden…
Entschieden, dass ich nach Berlin will. Entschieden, dass ich so bald wie möglich hier her komme!


WAS DAVOR PASSIERTE:

Schon Jahre vorher
habe ich immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt einfach abzuhauen. Raus in die Welt. Einfach raus! Die Welt ist sooo groooß und soo schön und immer wieder hat es mich einfach nicht losgelassen, dieses Gefühl von Fernweh und dass mich die “weite Ferne” einfach wie magisch angezogen hat.

Schon Monate lang war ich immer wieder extrem unzufrieden mit meinem Job. Nicht zufrieden, weil ich das Gefühl hatte, dass ich zu wenig verdiene, dass ich mich nicht weiterentwickeln kann, dass ich durchgehend überfordert bin, weil ich mit meinen Aufgaben nicht hinterherkomme, die alle auf meinem Schreibtisch abgeladen werden und dass man mich nicht versteht und ernst nimmt.

Ungefähr 4 Monate davor reservierte ich einen Platz für mich im Vipassana-Center in Polen.

Genau 11 Tage davor, fuhr ich mit meinem Auto los, bis nach Polen, um dort mal 10 Tage abzuschalten, zu meditieren und einfach mal zu schauen, was passiert.

1 Tag vor der Entscheidung (nach den 10 Tagen Schweigen und Meditieren – die Story dazu: HIER), entschied ich spontan auf meinem Rückweg noch einen Abstecher in Berlin zu machen, weil es mich irgendwie dorthin gezogen hat.


DANN DER 22.Oktober 2017:

An dem Tag selbst, war ich wie im 7.Himmel oder auf einem Trip oder wie auch immer 😀 Ich habe das erste Mal meinen Bekannten wieder getroffen, den ich eigentlich in Kolumbien kennengelernt habe, als ich vielleicht 10 Jahre alt war. Allein das war schon ziemlich crazy, dass ich zufällig seine Nummer hatte, er zufällig Zeit hatte und mich ultra spontan bei sich aufgenommen hat. Ich hab seine Familie kennengelernt, wo seine Frau und seine Kinder wahrscheinlich zu den liebsten und coolsten Menschen gehören, die ich kenne. Ich hab seine Hunde kennengelernt, die er züchtet – unglaublich beeindruckende Tiere! Wir sind in die Stadt rein gefahren, ich hab mich sooo frei gefühlt. Die vielen Häuser und Geschäfte, die ganzen Menschen, die unterwegs waren, die Energie… ich bin mit offenen Armen in die Stadt reingelaufen und sie hat mich einfach umgehauen. Als dann auch noch am Brandenburger Tor eine Demo war, wo Culcha Candela fast direkt vor meiner Nase rumgetanzt ist mit dem Song WENN NICHT JETZT, WANN DANN?!? – das war zu krass! Alles in mir wusste zu tausend Prozent, dass genau JETZT der richtige Zeitpunkt ist, die Entscheidung zu treffen, alles in Herrsching abzubrechen und genau HIER in Berlin einen neuen Lebens-Abschnitt zu beginnen.
WENN NICHT JETZT, WANN DANN?!?


WAS DANACH PASSIERTE:

Direkt zwei Tage später, an meinem ersten Arbeitstag nach diesem Trip, habe ich meinen Chef um ein Gespräch gebeten und ihm versucht vorsichtig beizubringen, dass ich weg will – weg nach Berlin. Ich habe wohl sehr entschlossen gewirkt, sodass es erstmal so stehengelassen wurde und wir nur vereinbart haben, ein bisschen Zeit bleibt ja noch, in der wir alles für meinen Abgang vorbereiten können, bis ich weiß, wann es losgeht und dann tatsächlich weg bin.
Nach und nach erzählte ich auch meinen Freunden und Verwandten davon.
Die waren sich alle ziemlich einig, dass sie das zwar ziemlich scheiße finden, dass ich abhauen will, aber dass es für mich definitiv das Richtige ist und die Stadt perfekt zu mir passt.

Im nächsten Monat hab ich etwas recherchiert, was ich in Berlin dann überhaupt machen will und bin zufällig über meinen absoluten Traum-Studiengang gestolpert >> Informationsmanagement

WIEDER hab ich alle auch über diese Entscheidung informiert…

Im Frühjahr hab ich dank unserem Azubi spontan meinen Gleitschirm-Schein gemacht >> #fliegerbambi

Mitte Juni dann konnte ich mich endlich bei der Humboldt-Universität bewerben für mein Studium. Bewerbungs-Schluss war der 15. Juli und danach hieß es: Nochmal ewig auf die Zulassung warten…

Während ich so auf die Zusage gewartet habe, ist mir noch was ganz anderes bewusst geworden:
FLIEGEN + BERLIN = NICHT unbedingt die optimale Kombination….

Ende August habe ich dann (wie erwartet) den Zulassungsbescheid bekommen.

Da war’s aber ehrlich gesagt schon viel zu spät, denn ich hatte mich schon lange um-entschieden…
Neuer Plan seit Sommer: Auch Informationsmanagement studieren, aber als FERNSTUDIUM. Die Fern-Hochschule dafür hab ich mir schon rausgesucht. Ablauf: Während dem 20 Wochen-Stunden Fernstudium noch weitere 16 Wochenstunden FERN-arbeiten. Heißt: Die nächsten 3 Jahre in der Weltgeschichte rumreisen – immer wenn gutes Fliege-Wetter ist, dann FLIEGEN und immer wenn’s nicht so gut ist, dann per Laptop lernen und arbeiten. Gepennt hätte ich bei irgendwelchen anderen Fliegern von www.couchsurfing.com oder in günstigen Unterkünften oder im Auto. Ich hab das alles schon geplant und das wäre sicher mega geil gewesen! Und wenn ich ja sowieso flexibel bin, was den Ort angeht, dann wäre ich sicher auch trotzdem ein zwei Monate auch mal in Berlin vorbeigekommen.

WIEDER hab ich alle über diese UM-Entscheidung informiert…

Hin oder her: Ich wollte DEFINITIV ab Oktober weg sein – wenn nicht Berlin dann zumindest irgendwo anders!

Anfang September bittet mich mein Chef nochmal um ein Gespräch, das in Kurzfassung so ablief:
Chef: Wie war nochmal genau dein Plan?
Nicy: Wie besprochen, ab Oktober weg und dann noch 16 Stunden per Fern.
Chef: Keine Chance. Das geht nicht. Du musst bitte erstmal noch dableiben.
Nicy: Aber….
Chef: Was kann ich dir anbieten, dass du bitte noch bleibst?

Nach vielen Überlegungen und nochmal zwei Gesprächen, hab ich tatsächlich nochmal zugestimmt bis sicher Ende März zu bleiben – und eben DANN ENDE MÄRZ ENDLICH LOSZUZIEHEN!


JETZT – ziemlich genau 1 Jahr nach dieser Entscheidung, hock ich hier…
Immer noch in Herrsching, scheinbar noch alles beim Alten… andererseits hat sich dann doch ziemlich viel getan.
Viele Veränderungen in meinem Job, bei den Leuten, mit denen ich zu tun habe und vor allem in mir.

Ich könnte jetzt auch noch ein bisschen drüber philosophieren über WAS WÄRE WENN… 
ABER NEIN. Ich weiß, wenn ich dran denke, dass ich jetzt auch in Berlin sein könnte oder irgendwo auf der Welt mit anderen Fliegern unterwegs, dann könnte ich heulen. Und wenn ich mich erinnere an das Gefühl, dass ich hatte, als ich genau vor einem Jahr am Brandenburger Tor in Berlin stand, dann zerreist es mich, weil es grade soo weit entfernt ist. ABER NEIN. Meine letzte Entscheidung war: Ich bleibe bis Ende März HIER.

Und hier ist es ja grad auch nicht so schlecht 😉
Ich hab meine Family, meine Freunde, ein Auto, dass mich tatsächlich immernoch von A nach B fährt und immer wieder zurück, ich hab einen Job, wo ich mich austoben kann, ich hab geile Kollegen, ich hab die coolste Wohnung in einer der schönsten Umgebungen, ich mach irgendwie mein Ding und es LÄUFT grade tatsächlich verdammt gut!

Pläne machen schön und gut. Entscheidungen treffen schön und gut.
Am Ende kommt es irgendwie doch ganz oft anders als man denkt… Zumindest bei mir 😀

Keine Ahnung. Ich versuch immer alle auf dem Laufenden zu halten, was gar nicht sooo einfach ist, weil ich teilweise selbst nicht hinterherkomme. ABER HEY – egal, wie immer alles gekommen ist, am Ende war’s immer GUT SO!
Und das weiß ich auch für die Zukunft: Egal, was bis Ende März wieder passiert sein wird, ob ich doch hier bleibe oder komplett auswander, oder komplett kündige oder doch nicht studiere oder mein Traummann finde oder WAS AUCH IMMER – ich bin gespannt, ich freu mich drauf und ich weiß: ES WIRD GUUUT WERDEN 😉 


Und hier noch ein Video, wo ich bereits im Juni mal gedreht hab, als ich einfach aufgegeben und akzeptiert habe, an Plänen festzuhalten, die man IRGENDWANN mal festgelegt hat…. #thatslife #wassolls


ALLE MEINE STORIES HIER: stories of my life
weitere Blogbeiträge HIER: my blog

2018-08-27-XA-HRV-Roadtrip

Das Laden könnte etwas dauern – aber lohnt sich! 🙂



zur mobilen Ansicht klappt’s mit dem direkten Link zur PDF vielleicht besser:
2018_08_27_Kroatien_Roadtripp.pdf


mehr von meinem Reisen unter >> travelling

 

2018-09-19: #greenlawn

Der grüne Rasen…


Das gibt’s doch nicht!
Wir Menschen sind schon sehr komische Wesen…
Jeder hat seinen eigenen grünen Rasen und anstatt, dass wir alle unserer Freunde zur nächsten Grill-Party einladen, darauf feiern und tanzen, stattdessen schauen wir uns andere grüne Rasen auf Facebook und Instagram an.

Die Vorstellung ist so paradox, dass ich gar nicht weiß ob ich darüber lachen oder weinen soll.

Oh doch – ich muss schon wieder lachen 😀 Es ist einfach zu komisch!
Wie DOOF wir alle sind, oder nicht? Schauen in unser Handy rein, um uns grüne Rasen anzusehen, obwohl wir selbst mitten auf einen riesengroßen grünen Rasen stehen, auf dem wir uns austoben könnten bis einfach alles zu spät ist!

Und weinen könnte ich aber auch… denn ich bin wohl auch ein super Beispiel für eine Person, die so doof ist und genau sowas immer wieder macht. Sich zwar schon freuen einen eigenen grünen Rasen zu haben und es ist wirklich super da drauf rum zu sitzen (sitzen ist mir lieber als stehen :D) ….aber während ich da so sitze und mir die anderen Rasen im Internet anschaue überkommt mich ganz oft das Gefühl: Fuuuu… ich will lieber einen anderen grünen Rasen! Wieso hab ich nicht den? Ich will auch! Der andere Rasen ist viel grüner. Noch ein anderer ist viel größer. Und auf noch einem anderen wachsen die Grashalme gerader. #whatthefuck
Am Ende sind alles nur GRÜNE RASEN!!!
Und umso länger ich an grüne Rasen denke und darüber schreibe, umso lächerlicher wird das alles..

Aber hey 😀 ich bin nicht alleine – weinen können wir alle zusammen, DENN:
Gerade gestern wieder hat mich jemand angeschrieben mit dem Text: “Will auch mal mit dir reisen 🙂 Hätte da voll Bock drauf. Einfach was erleben!” Oder davor mal jemand: “Also ich muss echt sagen ich bewundere dich voll. Musst mir unbedingt dein Geheimrezept mal erzählen, will auch diese pure Lebenenergie!” oder “Ich beneide dich schon, dass du immer on Tour bist” oder “Ich beneide deine Lebeneinstellung.” oder oder oder
Und ganz oft waren das sogar Leute, wo ich mir davor GENAU DAS SELBE schon gedacht hab, aber umgekehrt!!! Und nochmal die Frage: Was sind wir Menschen denn für ein komisches Völkchen?? 😀
Immer bei den anderen schauen was abgeht, anstatt einfach bei seiner eigenen Party zu bleiben!

#whatever – das waren meine Gedanken zum heutigen Mittwoch 😀
Und ich werde diese Gedanken zum Anlass nehmen, viel öfter wieder meine eigenen Rasen-Partys zu schmeißen, weniger im Internet abzuhängen und vor allem wieder viel weniger zu kucken, was alle anderen so für Rasen haben – denn am Ende haben wir alle bloß einen verdammten grünen Rasen!
Egal ob hellgrün, dunkgrün, mit langem Gras oder gemäht oder mit paar Blümchen oder nicht – es ist ein Rasen!
EIN GOTTVERDAMMTER RAAAAASEN!!!

Beim nächsten komischen Gedanken einfach an grünes Gras denken und alles wird gut ♥


Zurück zu allen meinen Blog-Beiträgen: HIER!

Rappenseehütte


zur mobilen Ansicht klappt’s mit dem direkten Link zur PDF vielleicht besser:
2018/09/2018_rappenseehuette.pdf


mehr von meinem Reisen unter >> travelling

Ikarus-Festival


zur mobilen Ansicht klappt’s mit dem direkten Link zur PDF vielleicht besser:
2018_ikarus_festival.pdf


mehr von meinem Reisen unter >> travelling

Gesundheitswoche – Schliersee


zur mobilen Ansicht klappt’s mit dem direkten Link zur PDF vielleicht besser:
2018_05_gesundheitswoche_schliersee.pdf


mehr von meinem Reisen unter >> travelling

2018-09-14: Meine Idee?


Soo… nachdem es mich jetzt mal wieder gesundheitlich schön zerlegt hat und mein Körper mich zu einer Ruhepause gezwungen hat, hatte ich tatsächlich mal wieder ordentlich viel Zeit nachzudenken.

Ein Thema, was mich des öfteren beschäftigt und auch jetzt mal wieder dran war, ist: Was tu ich eigentlich die ganze Zeit? Sind das Dinge, die ich mache, weil sie cool sind? Oder weil ich sie machen will? Und was ist da der Unterschied? Mach ich Dinge, die andere machen? Bin ich ein Mitläufer? Oder mach ich was ich will?
Wann hab ich das letzte Mal etwas gemacht, was MEINE IDEE war?
Muss es überhaupt immer eine eigene Idee sein?

Wenn ich so zurück überlege…
Anders als es wahrscheinlich die meisten Menschen von mir denken würden – behaupte ich: Ich bin tatsächlich ein ziemlicher Mitläufer. Ständig die Augen und Ohren offen haltend, nach inspirierenden Menschen mit tollen Idee, denen ich mich anschließen kann. Funktioniert ganz gut. Man kommt viel rum, macht viel und erlebt so viele verschiedene großartige Dinge.
Es müssen nicht immer die eigenen Ideen sein. Auch andere haben großartige Ideen, dass es verschwenderisch wäre, nicht auch dafür offen zu sein und einfach mal was MIT-zumachen.
Und doch sollte man niemals seine eigenen Ideen vernachlässigen. Unsere eigene innere Stimme, die uns immer wieder mit kleinen und größeren Ideen, versucht zu sagen, was uns glücklich machen könnte und was uns erfüllen wird.
Und wenn wir diese Stimme andauernd ignorieren – so toll die Sachen auch sind, die wir die ganze Zeit tun, diese Sachen können uns nicht für ewig davon ablenken – dann wird man früher oder später unzufrieden, weil man zwar tolle Sachen macht, aber irgendwie nicht die eigenen.

Ich hatte schon so viele Ideen. Man muss weiß Gott auch nicht alle davon umsetzen.
Manche sind nur Überlegungen, über die man mal nachdenkt oder auch nicht
und dann verschwinden sie wieder. Man lässt sie los und es war schön, dass sie da waren.
Dann ändert sich viel und vor allem man selbst und dann kommen sowieso schon wieder neue Ideen.

Andererseits gibt es auch Ideen, die kommen irgendwie immer wieder.
Man denkt man hat sie lange losgelassen, aber dann ist diese Idee immer wieder plötzlich da!
Schwirrt einem im Kopf rum und macht einen ganz kirre.

Manchmal merkt man es auch nicht gleich, was was ist.
Welche Idee nur ein Gedanke ist und welche Idee wirklich eine Vision ist , die noch in einem schlummert, aber schon darauf brennt einfach auszubrechen – vielleicht will sie noch wachsen, bevor es soweit ist, aber sie will raus, umgesetzt und gelebt werden. Das kommt irgendwo von tief innen, von Herzen, ergibt manchmal nicht mal Sinn – aber sie ist da diese Idee und warum auch immer – MAN WILL ES TUN!

Gerade versuche ich mich dran zu erinnern, welche meiner Ideen ich schon lange mit mir rumtrage und die immer wieder da sind, ich aber vielleicht nie wirklich ernst genommen habe, obwohl es genau das ist, was ich wahrscheinlich einfach tun sollte – nicht unbedingt weil es in erster Linie sinnvoll erscheint, sondern deshalb, weil ich’s kann und WARUM NICHT? Ein Versuch wird’s allemal wert sein 😉

Ich werde jetzt noch ein bisschen weiter drüber nachdenken, was meine letzten und vielleicht schon ältere Ideen waren und ob sie immer noch das auslösen, was sie damals in mir ausgelöst haben – das Gefühl sofort loslegen zu wollen, kribbeln im Bauch, pure Vorfreude und Neugier auf alles was mit dieser Idee kommen mag.

Und dann wünsch ich mir den Mut, Entscheidungen zu treffen.
Nein zu sagen, zu anderen Ideen. Nein sagen zu Ideen, die großartig und toll sind, die aber nicht meine sind.
Damit endlich wieder genug Raum da ist für meine eigenen Ideen, die vielleicht nicht immer die besten sein mögen, aber eben die meinen sind. JA zu MEINE IDEEN. 

Schaun wir mal, was passiert.


Zurück zu allen meinen Blog-Beiträgen: HIER!

Malle 2018


zur mobilen Ansicht klappt’s mit dem direkten Link zur PDF vielleicht besser:

2018_malle.pdf


mehr von meinem Reisen unter >> travelling

Plauen-Transporter-Tour


zur mobilen Ansicht klappt’s mit dem direkten Link zur PDF vielleicht besser:
2018_08_plauen_transporter_tour.pdf


mehr von meinem Reisen unter >> travelling