Und wer bin ich? #whoever

Grade hab ich schon darĂŒber geschrieben, was andere Menschen sind, bzw. nicht sind.

Apropos andere Menschen – und was ist mit mir??

Das ist ja noch viel schlimmer..
Also ich weiß nicht, ob es bei dir auch so ist, aber yes – bei mir!
Uff mach ich mir immer viele Gedanken.
… und fĂŒhren tut es doch zu nichts 😉

Wo fang ich an? – #egal

Manchmal bin ich sooo schĂŒchtern, dass ich treffen absage, gar nicht erst zu sage und einfach nicht außer Haus gehe. Oder bin so zurĂŒckgezogen, dass ich nicht mal einkaufen gehe oder tatsĂ€chlich mehrere Tage nicht außer Haus gehe. Vielleicht sogar nicht mal das Bett verlasse, außer aufs Klo zu gehen..
Auf der anderen Seite, liebe ich es neue Menschen kennen zu lernen und ich habe ĂŒber mich gehört, dass ich zu den offensten Menschen gehöre, die viele kennen. Dass mich eigentlich jeder mag, dass ich so viele Menschen kennen lerne, dass ich gar keine Angst vor Menschen habe, dass ich Menschen liebe.

Next point: Ja, ich liebe Menschen. Ich liebe sie wirklich!
Und hassen – naja hassen kann ich sie auch. Obwohl nein.
Das ist eine Sache, die ich noch mehr lernen muss –  Menschen hassen, bzw. Grenzen setzen.
Und selbst wenn ich sie nicht hassen kann, so weiß ich doch sehr sehr viele Menschen, von denen ich mich fernhalten will, weil Menschen uns prĂ€gen… #spiegelneuronen und #averageoffive

Ich bin bestimmt die organisierteste und ordentlichste Person, die man kennen kann. Heißt: Jedes Teil hat seinen Platz. Alles hat seine Ordnung. Vieles ist sogar extra beschriftet. Nichts liegt rum. Sowieso versuch ich möglichst wenig Dinge zu haben – minimalistisch zu leben, denn alles was ich habe, hat irgendwann mich 😉
Ja so ordentlich kann ich sein. Manchmal. Oft.
Aber genauso oft, bin ich so ultra verplant und unorganisiert und faul, wie es schlimmer fast nicht geht. Heißt: Die Sachen liegen nicht mehr dort, wo sie eigentlich hingehören, sondern ĂŒberall im Zimmer verstreut. Ich lege tage- bis wochenlang meine Unterlagen nicht ab, ich vergesse Rechnungen zu ĂŒberweisen. Ich verplane Termine. Ich komme zu spĂ€t. Ich bin so unmotiviert und faul, dass ich nicht mal aus meinem Bett aufstehen will.

Ich will mir auf der einen Seite etwas aufbauen, ich will vielleicht ein Unternehmen grĂŒnden oder ich will mich selbst in einem Unternehmen unglaublich weiterentwickeln und eine hohe Position erreichen. Jaaaa, das geht nur in dem man sich mal Jahre lang reinhĂ€ngt, sich einarbeitet und konsequent immer weiter hocharbeitet, sich reinhĂ€ngt und dann wird das auch was. Auf der anderen Seite will ich mich nicht jahrelang festlegen – ich will flexibel bleiben und reisen. Ich will auch keinen Chef haben, der mir dauernd wieder vorschreibt, wie und wann und wo ich zu arbeiten habe – eigentlich will ich mein eigenes Ding machen. Oder doch vielleicht selbststĂ€ndig als Freelancer arbeiten.
Und doch stellt sich allgemein die Frage, als was man abhÀngiger ist, wenn man nur Angestellter ist in meinem Unternehmen oder wenn man sein eigenes Unternehmen hat mit vielen Angestellten??

Ich kann je nach Lust und Lebensabschnitt so unzuverlĂ€ssig und inkonsequent sein. Kann scheinbar stĂ€ndig meine Meinung Ă€ndern. Und andererseits bin ich ziemlich radikal. Dann kann ich mich einfach aufs momentan wesentliche fokussieren und alles irrelevante ausblenden. Einfach so. Kein Problem. Ob es Alter, Geschlecht, Vergangenheit, Verhalten, UmstĂ€nde, BedĂŒrfnisse, oder sonst was ist. Ich bin wohl ĂŒberall bekannt als relativ unkompliziert. Andererseits wenn mir Werte wichtig sind oder es um die Umsetzung eines bestimmten Projekts geht, dann kann mir auch mal alles egal sein, alle Zweifel, die andere haben – dann wird’s halt einfach mal durchgezogen. Warum auch nicht?
Mal so, mal so. Und genauso oft steh ich mir halt selber wieder im Weg und gar nichts lĂ€uft, wie ich es will…

Dann will ich sparen und Vermögen aufbauen. Will verdammt viel Kohle scheffeln. Auf der anderen Seite will ich das Leben feiern und genießen – und zwar in dem ich das Geld ausgebe. FĂŒr Spaß, fĂŒr Möglichkeiten, fĂŒr Erlebnisse – fĂŒr Leben!

Ich bin offen fĂŒr alles. Wirklich. Viele meinen zu offen. Vor allem natĂŒrlich bei Themen, die nicht ’normal‘ und nicht so ’social proof‘ bisher sind, wie Drogen, SexualitĂ€t, Tattoos, alternative Bildung und und und. Ich finde das verdammt noch mal nicht schlimm. Nichts auf der Welt ist besser oder schlechter als was anderes und was ist schon normal. Ich schade ja noch nicht mal jemanden damit. Wobei ich hin und wieder doch ins zweifeln komme und mir ĂŒberlege, meine kompletten Profile zu löschen, nichts mehr zu erzĂ€hlen und ‚unbekannt‘ zu bleiben. Weil vielleicht das Geheime doch mehr ‚Freiheit‘ bedeutet? #bullshit
Neeein, eigentlich legt einen doch diese ganze Geheimnistuerei in Ketten – also:
ein Hoch auf die Offenheit und Ehrlichkeit!
… wobei? Hmm. Ich weiß nicht. Aber wie war das: Ich bleib erstmal so und wenn’s hart auf hart kommt, wander ich einfach aus, weil das eh noch auf meiner Bucket-List steht 😉

Ich achte inzwischen sehr auf meine ErnĂ€hrung. Esse hauptsĂ€chlich Obst und GemĂŒse und trinke hauptsĂ€chlich Wasser. Und Fitness mach ich auch sehr regelmĂ€ĂŸig. – Schon gesund.
Auf der anderen Seite: Ja, ich trinke auch hin und wieder Alkohol. Ja, ich kann auch rauchen und Drogen bin ich auch nicht abgeneigt. #undhop

Apropos Rauchen, Alkohol, Drogen, pipapo… man könnte meinen so jemand, der solche Sachen konsumiert, hat sein Leben nicht im Griff. Stimmt vielleicht. Aber hey – du kannst es beim nĂ€chsten Besuch bei mir prĂŒfen, ich habe bestimmt die ordentlichsten Ordner, die du je gesehen hast. Ordner von meinen Versicherungen, von meinen Belegen, Unterlagen fĂŒrs Archiv und fĂŒr neuen Input, ein Ordner fĂŒr meine ganzen Konten.
Und ich hab sogar regelmĂ€ĂŸige Routinen, um meine ganzen Sachen zu checken und zu sortieren, mal ganz abgesehen von meinem Cash-Tracking und was ich sonst noch alles tracke, um Erfolge zu messen, bzw. meine finanzielle Lage zu optimieren und und und..

So oft fĂŒhle ich mich alleine und denke mir, wie alleine ich bin und dass ich keine Freunde habe. Und doch weiß ich an manchen Tagen oder Wochenenden gar nicht, wo ich anfangen soll, irgendwelche Sachen zu machen, weil sooo viele Leute mir geschrieben haben, ob ich Bock habe, was mit ihnen zu machen…

Ganz oft denke ich mir, wie lĂ€cherlich mein Leben ist und dass ich ja so gar nichts erreicht habe. Vor allem dann, wenn ich sehe, was andere fĂŒr krasse Jobs haben oder fĂŒr geile Reisen gerade machen oder was fĂŒr Partys sie feiern und wie gute Freunde sie haben oder oder oder. Uff… wie schlecht ich mich da fĂŒhlen kann..
Dann denk ich mir – und was hab ich? Ich reise aktuell nicht, ich verdiene nicht viel, hab ’nichts‘ gelernt, hab immer noch nicht meine Ziel-Figur erreicht, hab nicht viele Freunde – wie lĂ€cherlich bin ich eigentlich?
Und dann weiß ich, dass es Menschen gibt, die mich bewundern, weil ich halt doch etwas geschafft hab. Die sehen, dass ich Familie habe, dass ich Freunde habe, dass ich ein Job habe, wie viel ich schon erlebt habe, dass ich Youtube und Instagram ultra aktiv bin, dass ich hĂŒbsch bin und eine gute Figur habe, die sehen all das Positive in mir.

Und so sind wir Menschen – einfach blöd…
Sehen so oft nur das was FEHLT BEI UNS selbst.
Und all das POSITIVE BEI ANDEREN.
>> Und am Ende sind dadurch alle UNZUFRIEDEN UND UNGLÜCKLICH.

#damn – wie dumm.

ABER: #wayne

Die Frage war: Wer bin ICH?

Ich glaube ich gehöre in die Schublade ‚undefinierbar’… #holyshit

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